FC Red Bull Salzburg
·29. August 2026
0:2 beim Vizemeister – couragiert, aber ohne Ertrag

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·29. August 2026

SKN St. Pölten vs. FC Red Bull Salzburg Frauen; 2:0 (1:0). Tore: Vracevic (45.+3), Ebert (71.)
Das zweite Duell mit einem UEFA Women's Champions League-Anwärter innert einer Woche verläuft deutlich ansprechender, mit Punkten wird diese Leistungssteigerung jedoch nicht belohnt. Ein ruhender Ball sowie ein SKN-Gegenstoß entscheiden das ADMIRAL Frauen Bundesliga-Gastspiel in St. Pölten zugunsten der Heimischen.
Es war lange kein Unterschied auszumachen zwischen jener Elf, die dieser Tage gegen Juventus um ein Königsklassen-Ticket spielt und jener Auswahl, die nach der letztwöchigen Enttäuschung in Wien-Favoriten auf Wiedergutmachung aus war. Das lag primär an der Pavlovic-Truppe, die defensiv höchst konzentriert verteidigte und stets eine Antwort auf die Angriffe der Niederösterreicherinnen wusste. Ein Klein-Freistoß hier, ein Ebert-Fernschuss da – viel tat sich nicht in unserem Strafraum.
Und zwischendurch meldeten auch wir uns vorne an, nach einem Schirmbrand-Ballgewinn probierte es Lena Triendl – das letzte Zielwasser fehlte. Dass es gegen den einstigen Serienmeister doch nicht torlos in die Kabinen ging, war einem Corner zuzuschreiben: Vracevic, die am zweiten Pfosten gelauert hatte, bugsierte das Spielgerät via Knie Richtung Tor, die Schirmbrand-Rettungstat kam zu spät (45.+3).








Diese Struktur konnten unsere Farben auch nach dem Seitenwechsel beibehalten. Doch die Klasse der Fassotte-Crew blitzte dann eben doch durch: Wucher vergab nach Eckball-Kniff, Makovec, Ebert und Aagaard fanden zur Stundenmarke weitere Gelegenheiten vor. Ebenjene Ebert sollte letztlich aber doch den Vorsprung verdoppeln, indem sie links entwischt war, in den Sechzehner eindrang und ins lange Eck abschloss (71.).
Von dieser Hypothek erholten wir uns nicht. Zwar war Emelie Kobler noch um Ergebniskorrektur bemüht, nach einer SKN-Schlafmützigkeit rang sie Torfrau Schlüter aus spitzem Winkel eine Parade ab, letztlich müssen wir uns trotz leidenschaftlichem Kampf aber mit 0:2 geschlagen geben.
Wir haben zwar 0:2 verloren, aber ich muss sagen, dass ich zufrieden bin! Wir haben richtig gut gegen den Ball verteidigt, und die Haltung und die Mentalität, die wir uns vorgenommen hatten, auch über 90 Minuten hinweg auf den Platz gebracht. Leider haben wir unsere Umschaltsituationen nicht sauber zu Ende gespielt, aber ich bin positiv, dass wir diese Leistung für die nächsten Schritte nutzen können. Die Reaktion auf die Vorwoche, die ich mir erwartet habe, die sich aber auch die Mädels von sich erwartet haben, hat zu 100 Prozent gestimmt.
Dusan Pavlovic
SKN St. Pölten: Schlüter – Wucher (65. Vadasz/82. Vago), Vracevic, Klein ©, Tabotta – Laino (75. Lemesova), Woelki (65. Aistleitner), Balog – Aagaard, Matavkova (46. Makovec), Ebert
FC Red Bull Salzburg Frauen: Guha – Illinger, Akrap, Hamzic (46. L. Spinn), Schirmbrand – Lutz (81. Gierzinger), Grünwald – Schwarz (61. Pamminger), Plattner, Triendl (81. D'Angelo) – Wienerroither © (61. Kobler)
Gelbe Karten: Wucher (56./Unsportlichkeit), Vadasz (72./Foul) bzw. Lutz (68./Foul), Kobler (90.+1/Kritik)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Oliver Fix

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