Barçawelt
·12. Februar 2026
0:4! Flick-Fiasko im Pokal: „Das ist hier so schlecht“

In partnership with
Yahoo sportsBarçawelt
·12. Februar 2026

Vier Gegentore in der ersten Halbzeit, ein aberkanntes Tor nach der Pause, eine Rote Karte in der Schlussphase: Im Hinspiel des Copa-del-Rey-Halbfinals gegen Atlético läuft alles gegen den FC Barcelona. Die Katalanen sind so gut wie ausgeschieden. Reaktionen zum Pokal-Fiasko.
Hansi Flick über die 0:4-Klatsche: „Wir haben als Team in der ersten Halbzeit nicht so gut gespielt. Die Abstände waren zu groß. Wir haben nicht so gepresst, wie wir es wollten. Die ersten 45 Minuten waren eine große Lektion für uns. Manchmal ist es gut, sie im richtigen Moment erteilt zu bekommen, vielleicht ist es heute der richtige Moment. Die zweite Halbzeit war viel besser und wir haben noch ein Spiel. Wir werden kämpfen, haben zwei Halbzeiten. Wenn wir in der Lage sind, beide Halbzeiten 2:0 zu gewinnen – das ist unser Ziel. Wir werden darum kämpfen, brauchen unsere Fans und werden dann sehen, was passiert.“
… die Leistung der Mannschaft: „Wenn ich jetzt sage, dass ich enttäuscht von meinem Team bin, ist das nicht richtig. Ich bin sehr stolz auf mein Team – vielleicht nicht heute bezogen auf die ersten 45 Minuten, aber auf die Saison. Ihr wisst, wie viele Verletzungen wir haben, wie viele Spieler ausfallen. Es läuft die ganze Saison so und es gehört auch dazu, dass du verlierst. Heute war das eine schwere Niederlage. Aber ich bin sehr stolz auf mein Team, wir werden zurückkommen. Heute müssen wir diese Lektion akzeptieren und es dann besser machen. Wenn man die Spieler von Atlético gesehen hat – sie hatten einen größeren Willen und Hunger, Tore zu machen. Das ist das, was ich von Anfang an will. In den ersten 45 Minuten haben wir das nicht gezeigt. Das müssen wir tun.“
… das hauchdünne Abseits von Pau Cubarsí beim letztlich nicht gegebenen 1:4-Anschluss: „Was soll ich sagen? Wir fangen mit Gelben Karten an. Die erste Aktion beim Foul gegen Balde ist es eine Gelb Karte, ganz sicher. Dann läuft alles vielleicht anders. Aber der Schiedsrichter hat sie eingeladen, so zu spielen. Ach, komm’ … Für mich ist es ein Chaos. Waren es sieben Minuten, die sie warten mussten (bei der Überprüfung des Abseits; Anm. d. Red.)? Komm’ schon … Wenn sie da etwas in den sieben Minuten finden – okay. Für mich, wenn ich die Situation sehe, war es klar kein Abseits. Aber am Ende konnten sie vielleicht etwas anders sehen. Das sollen sie uns aber sagen. Es gibt keine Kommunikation und das ist hier so schlecht.“
… das 0:4 als vielleicht schlimmsten Tag seiner Zeit beim FC Barcelona: „Der schlimmste Tag war gegen Inter. Wir haben die Chance, zurückzuschlagen, wissen, dass es nicht einfach ist. Aber wir nehmen das in Angriff.“
… die Auswechslung von Marc Casadó schon in der 37. Minute: „Er hatte eine Gelbe Karte, die ersten 45 Minuten waren sehr intensiv. Es gab viele Zweikämpfe im Mittelfeld, beim nächsten Foul hätte er vielleicht die Rote Karte bekommen. Daher mussten wir wechseln.“
Deco über die krachende Niederlage: „Wir haben nicht gut gespielt. Das 0:4 ist ein hartes Resultat. Wir haben zwar noch das Rückspiel, aber Atlético 4:0 zu schlagen, ist nicht einfach. Wir werden es aber versuchen, müssen dieser Mannschaft vertrauen. Sie hat schon oft bewiesen, dass sie zurückkommen kann. Aber wir müssen die Situation analysieren. Der Platz hat uns zwar nicht gerade geholfen, aber das ist keine Ausrede. So ist Fußball.“
… das annullierte Cubarsí-Tor: „Ich verstehe es nicht. Wir verstehen es schon seit Längerem nicht. Ich sehe keine Verbesserungen durch den VAR, ich sehe keine Verbesserung in dem, was da vor sich geht. Wir können die Entscheidungen nicht nachvollziehen, wir verstehen nicht, warum sie zehn Minuten lang die Linien ziehen. Es ist kompliziert.“
Eric García über das Pokal-Desaster: „In der ersten Halbzeit waren sie uns in jeder Hinsicht überlegen: Intensität, Einsatzwille und Einstellung. Sie hatten klare Torchancen, wir aber auch. Die zweite Halbzeit war genau das, was wir von Anfang an hätten spielen sollen. Zum Glück sind noch 90 Minuten zu spielen. Wir können das noch drehen, davon bin ich absolut überzeugt. Dass Atlético wegen seiner Lage in der Liga motivierter war, darf keine Ausrede sein. Sie waren in der ersten Halbzeit überlegen, aber wir haben uns in der zweiten Halbzeit zurückgekämpft. Es sind noch 90 Minuten zu spielen.“
… das Gefühl in der Kabine: „Dass 90 Minuten noch verbleiben, Zuhause, vor unseren Fans. Ich bin überzeugt, wir können das Ruder noch herumreißen. Vielen Dank an diejenigen, die hier mitgereist sind. Wir werden im Rückspiel alles geben. Wir wissen, dass sie es uns schwer machen werden, aber wenn wir als Team zusammenhalten, können wir es schaffen.“
Atlético Madrid – FC Barcelona im Liveticker: 0:2! Griezmann erhöht









































