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·7. August 2026
04 Jahre auf Schalke: Was macht eigentlich Roman Neustädter?

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·7. August 2026

Als Spieler des FC Schalke steht man immer im Fokus, egal ob in der 2. Bundesliga oder vor einigen Jahren noch als Erstligist im europäischen Wettbewerb. Manche Spieler halten dem Druck und der zuweilen hohen Erwartungshaltung statt und verbringen so mehrere Jahre bei Königsblau, wiederum andere sind oder wurden nach nur ein oder zwei Spielzeiten schon wieder gegangen.
Roman Neustädter gehört dabei schon viel eher in die erste Kategorie. Über vier Jahre stand er zwischen 2012 und 2016 für Schalke auf dem Platz, absolvierte mit 161 Partien auch die meisten Klub-Einsätze für den S04. Nach drei Jahren bei Borussia Mönchengladbach schloss er sich den Gelsenkirchenern ablösefrei an und verließ sie ablösefrei auch wieder, als er im Sommer 2016 zu Fenerbahce in die türkische Süper Lig wechselte. Doch was passierte seitdem?
Ausgehend von Fenerbahce hat Neustädter in seiner Post-S04-Zeit für nur noch drei weitere Vereine gespielt. Von 2016 bis 2019 stand er in Istanbul unter Vertrag (108 Pflichtspiele), ehe er ein weiteres Mal ablösefrei zu Dynamo Moskau und damit in die Heimat seiner Mutter wechselte. Zwei Jahre lang spielte er in der russischen Hauptstadt auf, bevor er über ein halbes Jahr lang keinen neuen Klub finden konnte.
Erst im späten Februar 2022 schloss er sich dem belgischen Erstligisten KVC Westerlo an, wo er immerhin noch satte viereinhalb Jahre unter Vertrag stand und auch noch in den Playoffs zur Europa League zum Einsatz kam. Auch in der vergangenen Saison spielte er noch eine nennenswerte Rolle, stand trotz auch einiger Spiele ohne Einsatz gleich mehrfach über die vollen 90 Minuten auf dem Platz und führte die Mannschaft auch zweimal als Kapitän aufs Feld.
Doch zu diesem Sommer ist der Vertrag von Neustädter ausgelaufen und einen neuen Verein hatte er soweit nicht gefunden. Mit seinen inzwischen auch 38 Jahren hat er sich zuletzt dazu entschieden, seine Spielerkarriere zu beenden. Bei Westerlo bleibt er aber trotzdem – durch einen direkten Wechsel auf die Trainerbank. Nun ist er als Co-Trainer bei dem Klub aktiv, bei dem er bis zuletzt noch aufgespielt hat.
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