1. FSV Mainz 05
·3. Mai 2026
05-Frauen schlagen auch Wolfsburg

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·3. Mai 2026

Nach einer komplizierten ersten Halbzeit und einer Leistungssteigerung ab dem Seitenwechsel setzten sich die Mainzerinnen mit 3:1 bei der Zweitvertretung des VfL Wolfsburg durch und gewannen damit bereits zum siebten Mal in Folge in der 2. Frauen-Bundesliga. Chiara Bouziane hatte den FSV zunächst in Führung gebracht (16.), doch die Wölfinnen steckten nicht auf und belohnten sich für ihren hohen Aufwand kurz vor dem Pausenpfiff mit dem Ausgleich, den Linnea Saelen erzielte (45.+1). In der zweiten Hälfte zeigten sich die 05-Frauen wesentlich aktiver und griffiger - dank der Tore von Anna Donner (61.) und Nadine Anstatt (67). war das Momentum und die Führung binnen sechs Minuten wieder aufseiten der Rheinhessinnen, die den Spielstand anschließend souverän verwalteten, nichts mehr anbrennen ließen und mit drei weiteren Punkten im Gepäck die Heimreise nach Mainz antraten.
"Die Partie hat genau so angefangen, wie wir es im Vorhinein vermutet hatten - wir waren meist einen Tick zu spät, hatten wenig Tempo und Power im Spiel und allgemein nicht genug Überzeugung in unseren Aktionen. Das ist auch der Leistung von Wolfsburg zuzuschreiben, die sehr konzentriert und gut gespielt haben. Wir haben in der Defensive zwar nicht viel zugelassen, aber der VfL hatte eine Chance, die sie dann auch zum Ausgleich nutzen konnten. In der Halbzeit haben wir klar angesprochen, dass wir deutlich mehr investieren müssen - das haben die Mädels getan und eine gute Reaktion gezeigt. Nach dem Seitenwechsel hatten wir deutlich mehr vom Spiel, waren gefährlicher und konnten das Spiel schließlich über Standardsituationen entscheiden - daran haben wir über die gesamte Saison hinweg immer wieder gearbeitet und ich freue mich, dass wir diese Inhalte heute umsetzen und gewinnen konnten", äußerte sich Cheftrainer Takashi Yamashita nach dem Abpfiff zum Spiel.
Mainz legt vor, Wolfsburg bleibt dran und zieht nach
Im Vergleich zum 3:0-Heimsieg gegen den VfL Bochum veränderte Yamashita seine Startelf auf einer Position: Für Yurina Imai stand Emma Junold auf dem Platz. Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start in die Partie, traten von Beginn an mutig auf und leiteten durch hohes Pressing und damit verbundene Ballgewinne immer wieder Offensivaktionen ein. Dem FSV fiel es derweil schwer, Zugriff auf das Spiel zu bekommen und den Ball über einen längeren Zeitraum hinweg in den eigenen Reihen zu halten. Das risikoreiche Anlaufen der Wolfsburgerinnen sollte sich allerdings schon wenig später rächen: Nadine Anstatts punktgenauer Pass in die Tiefe erreichte Chiara Bouziane, die ihre Gegenspielerin auf dem Weg zum Tor des VfL hinter sich ließ und aus etwa elf Metern eiskalt unten links zum 1:0 für die Rheinhessinnen einschob (16.).
Von diesem Tor nach einem eher mühevollen Start beflügelt waren die Mainzerinnen nun in der Partie angekommen und wiesen mehr Spielanteile auf als zuvor, weitere vielversprechende Angriffe waren nach dem Führungstreffer allerdings zunächst Mangelware. Wolfsburg ließ derweil trotz des Rückstands keinesfalls die Köpfe hängen und investierte weiterhin viel, um im Spiel zu bleiben. In der Schlussphase der ersten Halbzeit wurde es nach einem Mainzer Standard noch einmal gefährlich: Emma Junold trat einen Freistoß aus halbrechter Position, den Anna Donner innerhalb des Strafraums verlängerte, allerdings ein wenig zu hoch, sodass der Ball auf dem Tornetz landete (45.). Im direkten Gegenzug gelang dem VfL wenige Momente vor dem Pausenpfiff die Antwort auf das Gegentor: Umringt von Mainzerinnen kam Linnea Saelen im Sechzehnmeterraum der Gäste nach einem Querpass an den Ball und zog aus kurzer Distanz ab - den ersten Versuch konnte Torhüterin Mamiko Matsumoto noch parieren, beim Nachschuss war sie allerdings machtlos (45.+1). Der Ausgleich zum 1:1 war gleichbedeutend mit dem Zwischenstand nach 45 Minuten.


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