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·24. Januar 2026

1. FC Köln: Mit vollem Fokus gegen die Freiburger Tugenden

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Simon Bartsch

24 Januar, 2026

Nach dem 2:1-Erfolg über den 1. FSV Mainz wollen die Kölner am Sonntag in Freiburg nachlegen. Allerdings erwartet Trainer Lukas Kwasniok einen anderen Gegner als beim 4:1-Erfolg im Hinspiel. So will der 1. FC Köln in Freiburg punkten.

Mit dem Schwung aus dem Heimspiel gegen Mainz wollen die Kölner das Auswärtsspiel beim SC Freiburg (Ab 16:15 Uhr im Liveticker bei come-on-fc.com) angehen. Den FC erwartet aber eine schwere Aufgabe, mahnt Lukas Kwasniok. So will der 1. FC Köln in Freiburg punkten.

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Marius Bülter im Spiel gegen den SC Freiburg

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Die Bilder nach dem Schlusspfiff zeigten eindrucksvoll, wie wichtig der Triumph gegen den 1. FSV Mainz am vergangenen Samstag dann doch gewesen ist. Spieler wie Tom Krauß standen auf dem Rasen im Kölner Stadion und ließen ihren Emotionen beeindruckend freien Lauf. Doch schon unter der Woche hatte Sebastian Sebulonsen erklärt, dass das Erlebnis ein wichtiges, ein schönes gewesen sei, man aber den Fokus direkt wieder auf das bevorstehende spiel richten würde. „Ich habe das nach dem Spiel gesagt, das waren drei Punkte, die einfach eine gewisse Erleichterung mit sich bringen. Das steht außer Frage, aber ansonsten hat sich eigentlich gar nichts verändert“, sagte nun auch Lukas Kwasniok.

Fokus auf das nächste Spiel

Dabei hat sich eigentlich doch einiges geändert. Mindestens die Stimmung. Auch, wenn Kwasniok zu einer kleinen Medienschelte ausholte und erklärte, dass außer bei den Bayern alles niedergeschrieben werden würde, so drohte die Stimmung doch auch unter den Fans zu kippen, wie etwa in der Halbzeit gegen Mainz oder in den Sozialen Medien vor der Winterpause. „Die Stimmung und die Erwartungshaltung bei den Fans ist so extrem, dass der zweite Platz nichts mehr wert ist“, sagte Kwasniok und das sei ein Fehler im System. „Für einen Aufsteiger waren wir die ganze Zeit in einer absolut ordentlichen Konstellation. Die Stimmungslage bei uns ist immer die, dass wir uns aufs nächste Spiel fokussieren und von den Tabellenplätzen unter uns nach Möglichkeit fernhalten wollen.“

Das nächste Spiel steht nun gegen den SC Freiburg an und damit gegen einen Gegner, von dem man sich nicht fernhalten, sondern sich ihm eher annähern will. Das Team von Julian Schuster belegt vor dem 19. Spieltag den achten Rang, vier Zähler vor dem FC. Mit einem Erfolg würden die Kölner den Abstand also verringern und gleichzeitig die Stimmung eben aufrecht erhalten. Doch der Kölner Coach warnt vor dem Gegner. „Die Mannschaft ist nicht mehr mit der aus dem Hinspiel zu vergleichen“, so Kwasniok. So seien „einige Spieler zurückgekehrt“, der SC in der Breite gut aufgestellt und vor allem beachtlich heimstark. Tatsächlich hat Freiburg seit der unglücklichen Niederlage gegen Augsburg im August kein Heimspiel mehr verloren – wettbewerbsübergreifend.

Viele Fragezeichen bei der Aufstellung

Darunter Gegner wie Stuttgart, Dortmund oder Frankfurt. Zudem besinne sich die Mannschaft laut Kwasniok wieder auf ihre Tugenden. Das 4:1 im Hinspiel sei ein wenig „aus dem Lauf „hereingelaufen“. Nun aber gilt es, den Schwung aus dem eigenen Sieg mit in die Begegnung zu nehmen. Der Trainer, der am Freitag wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainieren ließ, wollte sich in Sachen Aufstellung nicht zu sehr in die Karten schauen lassen. Jahmai Simpson-Pusey fällt sicher aus, hinter Said El Mala und Denis Huseinbasic stehen Fragezeichen. Zum Kader werden sie mit Sicherheit gehören. Gut möglich, dass der Coach am Sonntag erneut auf eine Viererkette setzt. Die funktionierte gegen Mainz stark.

Auch in der Offensive und im Zentrum gibt es einige Fragezeichen. Spielt eine Doppelsechs oder eine Doppelspitze? Wo spielt Eric Martel? Fragen, die Kwasniok noch nicht beantworten wollte. Eine Antwort wird der Trainer aber auf die Standardstärke der Gastgeber finden müssen. Denn die ist ligaweit die größte.

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