MillernTon
·7. September 2026
1. Frauen: Erste Saisonniederlage gegen Holstein Kiel

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·7. September 2026

Im dritten Saisonspiel gab es für die 1. Frauen des FC St. Pauli die erste Niederlage. Beim 1:3 gegen Vorjahresmeister Holstein Kiel war aber mehr drin. Der Bericht des Teams.Foto: @eddy.photogr
Unser Spieltag begann schon am Freitagabend nach dem Training, als wir uns gemeinsam zum Abendbrot in der Kabine versammelten. Wir hatten alle etwas mitgebracht und hatten einen schönen, gemeinsamen Abend, um uns auf das Wochenende und das Spiel gegen Holstein Kiel einzustimmen. Lecker.

Bunter Abendessen-Tisch in der Teamkabine. // (c) FCSP 1. Frauen
Und damit zum Samstag. Wir hatten am ersten Spieltag gegen Aurich aus organisatorischen Gründen noch nicht wieder unseren gewohnten Verkaufsstand nutzen dürfen. Umso mehr freuten wir uns darüber, ihn jetzt wieder einweihen zu können. Vielen Dank an alle, die dies genutzt haben. Das lief alles noch etwas wild, wird sich jetzt aber auch schnell wieder einspielen. Überhaupt war es sehr voll an der FeldArena, auch darüber freuen wir uns immer wieder sehr.
Leider mussten wir auch schon vor Anpfiff die erste Verletzung notieren: Ray wurde von einer Wespe gestochen! Da sie dagegen allergisch ist, musste sie auch noch zur Kontrolle ins Krankenhaus. Zum Glück konnte sie dieses aber auch schnell wieder verlassen, wir wünschen trotzdem nochmal alles Gute. Für uns aber natürlich ein sehr kurzfristiger Wechsel in der Startelf.
Mal das Fazit vorweg: war es eine verdiente Niederlage? Aus unserer Sicht war sie zumindest extrem ärgerlich. Denn eigentlich haben wir gegen ein sehr starkes Team ein wirklich gutes Spiel gemacht, aber halt acht Minuten gepennt oder wahlweise in dieser Phase sehr viel Pech gehabt. Umgekehrt macht Kiel es aber natürlich auch sehr gut und nutzt die sich bietenden Gelegenheiten konsequent und effizient – da müssen wir auch noch hinkommen.
Jedenfalls kamen wir gut in die Partie, gestalteten das Spiel ausgeglichen – und kassieren dann zwischen der 11. und der 18. Minute drei Gegentore. Jeweils eine Mischung aus unglücklich (die ersten beiden Gegentore) und individueller Klasse, insbesondere beim dritten Tor. Sarah Begunk schloss da aus sehr spitzem Winkel ab, nagelte den Ball aber direkt unter die Latte.Drei Gegentore in acht Minuten, das ist dann schon ein brutaler Nackenschlag.

Kieler Torjubel // (c) @eddy.photogr
Insofern können wir uns daran hochziehen, dass wir im Anschluss gute Moral bewiesen und nicht auseinanderfielen. Zunächst wurde einem Tor von uns wegen Abseits die Anerkennung verweigert, dann aber schlug Malena eine Flanke aus dem Halbfeld und AnSo konnte unten links verwandeln – nur noch 1:3 (36.). Ging hier noch was? Auf jeden Fall, kurze Zeit später machte Annie dann auch das 2:3 – allerdings wurde sie zurückgepfiffen, weil sie sich aufgestützt haben soll.„Krasseste Fehlentscheidung der Fußballgeschichte“, meint man natürlich auf dem Platz! „Kann man so entscheiden“, sagte Annie dann aber nach Abpfiff. Den verfrühten Torjubel seht Ihr oben im Artikelbild.
Nach der Kabinenansprache in der Pause war für uns klar, dass wir nochmal alles versuchen würden, das hier noch zu drehen. Doch das Tempo war fortan etwas raus, mit den Wechseln kam nochmal etwas Schwung – aber wir konnten trotz Ballkontrolle nicht die nötige Durchschlagskraft vor dem Tor entfachen, die es gegen Holstein gebraucht hätte. Umgekehrt hatte Kiel in der zweiten Hälfte zwar nur noch zwei gefährliche Angriffe, einen davon hätte man aber durchaus auch verwandeln können und dann hätten wir sogar noch höher verloren. Schade, dass der Anschlusstreffer nicht gelang, sonst hätte dieser sicher nochmal eine neue Energie für die Schlussphase gegeben.
Wir sind natürlich unzufrieden mit dem Ergebnis.Das Spiel gegen den Ball gegen war aber gegen sehr gute Gegnerinnen auch gut von uns – von den acht Minuten mal abgesehen. Mit dem Ball haben wir gesehen, woran wir noch arbeiten müssen. Zwei Punkte aus drei Spielen sind nicht das, was wir uns erhofft haben. Das Auftaktprogramm meint es aber auch nicht gut mit uns und jetzt holen wir uns halt den ersten Sieg am kommenden Wochenende, wenn es zum SV TiMoNo nach Nortmoor geht. Kleine Geographie-Nachhilfe: Das ist kurz vor Leer.// FC St. Pauli 1. Frauen
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