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·11. August 2026

1:0! Fenerbahçe zu stark für Sturm Graz – Talisca macht Play-off-Einzug perfekt

Artikelbild:1:0! Fenerbahçe zu stark für Sturm Graz – Talisca macht Play-off-Einzug perfekt

Fenerbahçe hat souverän die Play-offs der Champions-League-Qualifikation erreicht. Die Mannschaft von İsmail Kartal gewann auch das Rückspiel bei Sturm Graz mit 1:0 und setzte sich damit insgesamt deutlich mit 3:0 durch. Den entscheidenden Treffer erzielte Anderson Talisca in der 66. Spielminute per Foulelfmeter. Spätestens mit dem 0:1 war die Hoffnung der Grazer auf eine Aufholjagd praktisch dahin.

Nach dem souveränen Hinspielerfolg in Istanbul wartete auf Fenerbahçe in Graz noch einmal eine anspruchsvolle Aufgabe. Sturm wollte vor heimischer Kulisse den Zwei-Tore-Rückstand aufholen und setzte auf seine zuletzt starke Europapokalbilanz im eigenen Stadion. Fenerbahçe musste dagegen vor allem Ruhe bewahren und verhindern, dass die Österreicher früh neue Hoffnung schöpften. İsmail Kartal schickte dabei eine prominent besetzte Elf ins Rennen. Vor Mert Günok verteidigten Nélson Semedo, Milan Škriniar, Nathan Aké und Archie Brown. Im Zentrum liefen N’Golo Kanté und Mattéo Guendouzi auf, während Mason Greenwood, Marco Asensio und Kerem Aktürkoğlu hinter Anderson Talisca für die offensiven Akzente sorgen sollten.


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Fenerbahçe ließ Graz zunächst kommen

Sturm Graz begann engagiert und suchte früh den Weg nach vorne. Hödl holte bereits nach vier Minuten die erste Ecke heraus, wenig später dribbelte sich Kayombo in den Strafraum. Wirklich zwingend wurde es für Mert Günok zunächst aber nicht. Auf der Gegenseite zeigte Fenerbahçe schnell, wie gefährlich die Mannschaft im Umschaltspiel werden konnte. Nach einem Konter lief Mason Greenwood mit Tempo auf die Grazer Defensive zu, blieb mit seinem Haken gegen Petrovic jedoch hängen (7.). Die beste Chance der Anfangsphase hatte wenig später Anderson Talisca. Der Angreifer kam gefährlich zum Abschluss, doch Daniil Khudyakov verhinderte mit einer starken Parade das 0:1 (11.). Danach nahm Fenerbahçe etwas Tempo aus der Partie und verwaltete den komfortablen Vorsprung aus dem Hinspiel zunächst kontrolliert.

Khudyakov hielt Sturm im Spiel

Fenerbahçe blieb auch im weiteren Verlauf die gefährlichere Mannschaft. Kerem Aktürkoğlu tauchte nach 24 Spielminuten frei vor Daniil Khudyakov auf, doch der Grazer Schlussmann wartete lange und parierte stark. Kurz darauf versuchte es erneut Talisca, dessen Abschluss diesmal jedoch zu harmlos geriet. Sturm meldete sich wenig später offensiv zurück. Hödl fand mit einer Flanke Jatta, dessen Kopfball nur knapp am langen Pfosten vorbeiging (28.).

Auch Kayombo suchte anschließend aus der Distanz den Abschluss, verfehlte das Tor jedoch. In der Schlussphase der ersten Hälfte kamen die Gastgeber zudem zu mehreren Freistößen aus aussichtsreichen Positionen. Weder Seidl noch Kayombo konnten daraus Kapital schlagen. Fenerbahçe blieb dagegen ruhig und kontrolliert, ohne selbst noch einmal zwingend zu werden. N’Golo Kanté versuchte es kurz vor der Pause aus der zweiten Reihe, verzog allerdings deutlich. Nélson Semedo und Archie Brown sahen in der Schlussphase jeweils Gelb. Damit ging es mit einem torlosen Remis in die Pause.

Talisca machte vom Punkt alles klar

Nach gut einer Stunde setzte Fenerbahçe schließlich den entscheidenden Nadelstich. Archie Brown brachte den Ball von links in den Strafraum, wo Petrovic Talisca übersah und den Brasilianer zu Fall brachte. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Talisca übernahm selbst die Verantwortung und verwandelte den Strafstoß mit links souverän zum 1:0 (66.). Damit war die Ausgangslage für Sturm nahezu aussichtslos: Die Grazer hätten nun drei Treffer benötigt, um sich noch in die Verlängerung zu retten. Auch die Stimmung im Stadion kippte nach dem Gegentor deutlich. Während es auf den Heimrängen ruhiger wurde, waren nun vor allem die mitgereisten Fenerbahçe-Fans zu hören.

Sturm fehlte die Durchschlagskraft

Trotz des praktisch entschiedenen Duells gab sich Sturm nicht auf. Die beste Gelegenheit der Grazer hatte Beganović, der sich nach einem Steilpass gut von der Abwehr löste und Mert Günok zu einer Parade zwang (76.). Viel mehr ließ Fenerbahçe allerdings nicht zu. Sturm versuchte auch in der Schlussphase noch einmal, Druck aufzubauen, doch den Angriffen fehlten zunehmend Präzision und Durchschlagskraft. Die Mannschaft von İsmail Kartal brachte den Vorsprung dagegen weitgehend souverän über die Zeit und ließ kaum Zweifel am Einzug in die nächste Runde aufkommen.

Fenerbahçe setzte sich über beide Spiele verdient durch und erwies sich für Sturm Graz letztlich als eine Nummer zu groß. Mit einem Gesamtergebnis von 3:0 zogen die Gelb-Marineblauen in die Play-offs um ein Ticket für die Champions League ein.

Foto: x.com/Fenerbahce

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