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·24. März 2026
101-Tore-Marke im Blick: Bayern spielt in der Liga nur noch für Rekorde

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·24. März 2026

Der FC Bayern befindet sich in der Bundesliga auf historischem Kurs. Nach dem nächsten Kantersieg rückt die magische Marke von 101 Toren immer näher – doch Vincent Kompany setzt klare Prioritäten.
Nach dem souveränen 4:0-Erfolg gegen Union Berlin stehen die Münchner nach 27 Spieltagen bereits bei beeindruckenden 97 Treffern. Der alte Bundesliga-Rekord aus der Saison 1971/72, ebenfalls vom FC Bayern aufgestellt, ist damit greifbar nah.
Trotz der beeindruckenden Zahlen wollte Trainer Vincent Kompany nach dem Spiel nichts von einer großen Rekord-Euphorie wissen. Der Belgier stellte klar, dass für ihn andere Dinge im Vordergrund stehen. „Ich bin niemand, der über solche Rekorde sprechen will. Das interessiert mich nicht besonders. Ich denke, wir werden diesen Rekord brechen, aber ich habe andere Prioritäten“, erklärte der 39-Jährige.
Für Kompany zählt vor allem die Spielweise seiner Mannschaft. Die Bayern sollen ihre Stärken unabhängig vom Gegner konstant auf den Platz bringen – genau das sei der Schlüssel für nachhaltigen Erfolg.
Die Zahlen sprechen dennoch eine eindeutige Sprache. Kaum ein Team in Europa agiert aktuell so konstant und effizient im Angriff wie der FC Bayern.
Serge Gnabry, der gegen Union einen Doppelpack schnürte, zeigte sich ebenfalls beeindruckt: „Dass wir schon bei 97 Toren stehen, ist wirklich unglaublich. Es zeigt einfach, wie stark unser Angriff ist.“
Tatsächlich überzeugt die Offensive nicht nur durch einzelne Gala-Auftritte, sondern vor allem durch ihre Konstanz. Die Münchner erspielen sich nahezu in jedem Spiel eine Vielzahl hochkarätiger Chancen – unabhängig vom Gegner.
Mit dem nahenden Rekord richtet sich der Blick automatisch auch auf internationale Bestmarken. Real Madrid erzielte in der Saison 2011/12 insgesamt 121 Tore in La Liga – ein Wert, der als Maßstab gilt.
Umgerechnet auf die Bundesliga mit 34 Spieltagen entspricht das etwa 108 Treffern. Angesichts von noch sieben ausstehenden Partien scheint selbst diese Marke zumindest nicht völlig außer Reichweite.

Foto: IMAGO
Parallel zur Teamleistung stehen auch mehrere individuelle Bestwerte im Raum. Michael Olise steuert mit aktuell 19 Vorlagen auf den Assist-Rekord der Bundesliga zu, während Harry Kane mit 31 Treffern die legendäre 41-Tore-Marke von Robert Lewandowski ins Visier nimmt.
Doch unabhängig von Zahlen und Rekorden bleibt die Marschroute klar: Der FC Bayern will seine Form konservieren – und diese in der entscheidenden Phase der Saison auch auf internationaler Bühne bestätigen.
Die Rekorde könnten dabei fast nebenbei fallen.









































