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·23. Mai 2026

10+4-Regel: Okan Buruk entscheidet, wer Galatasaray verlassen muss

Artikelbild:10+4-Regel: Okan Buruk entscheidet, wer Galatasaray verlassen muss

In der Türkei gibt es die 10+4 Regel, wonach unter Umständen maximal 14 Spieler ohne türkischen Pass für einen Verein in der Süper Lig spielen dürfen. Diese Regel hat einen großen Einfluss auf die Kadergestaltung mehrerer Klubs, vor allem für Galatasaray. Wie es nun heißt, habe Gala-Coach Okan Buruk, um diese Regel einzuhalten, nun über die Zukunft von vielen Spielern entschieden. 

Viermal in Folge konnte Okan Buruk mit Galatasaray die Süper Lig gewinnen und obwohl zwischenzeitlich diskutiert worden war, ob der 53-Jährige die "Löwen" nach dieser Saison verlassen könnte, scheint es nun so, dass man ganz klar gemeinsam in die Spielzeit 2026/27 gehen wird. Hierfür soll Buruk nun aktiv an der Kaderplanung für die neue Saison eingebunden werden und entscheiden, welche Spieler im Verein bleiben und welche gehen sollen. Vor allem auf nicht-türkischen Spielern soll hierbei ein großer Fokus liegen, da die 10+4-Regel der TFF den Handlungsspielraum der einzelnen Klubs bei ihrer Kaderplanung einschränkt. Bei Galatasaray gilt dies durch den hohen Ausländer-Anteil im Team im besonderen Maße.


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Was ist die 10+4-Regel? 

Um die eigene Jugendentwicklung zu unterstützen, hat der türkische Fußballverband TFF für die Saison 2026/27 eine neue Regel etabliert: Diese 10+4-Regel beschränkt den Anteil an ausländischen Spielern, den jeder türkische Profi-Klub haben darf. Demnach dürfen nur noch maximal 14 Spieler ohne einen türkischen Pass pro Klub in der Süper Lig gemeldet werden. Bei zehn dieser Spieler gibt es keine Altersbeschränkung, während mindestens vier dieser Spieler am 1. Januar 2003 oder später geboren sein müssen. Gerade bei den größeren türkischen Vereinen, die ihre Kader nicht zuletzt mit ausländischen Stars besetzen, bedeutet dies nun natürlich eine ganz neue Herausforderung bei der Kaderplanung.

Victor Nelssons Vertrag könnte aufgelöst werden 

Laut Berichten der türkischen Zeitung "Fanatik" soll Okan Buruk bereits jetzt entschieden haben, mit welchen derzeitig bei Galatasaray unter Vertrag stehenden (nicht-türkischen) Spielern er in für die kommende Saison plant. So sei definitiv klar, dass Victor Nelsson, der derzeit an Hellas Verona ausgeliehen ist, beim türkischen Rekordmeister keine Zukunft mehr hat, weshalb man ihn gegebenenfalls auch sehr günstig abgeben würde. Trainer und Spieler sollen zudem ein sehr angespanntes Verhältnis zueinander haben, weshalb der Däne angeblich gar nicht nach Istanbul zurückkehren will. Da sein Vertrag noch bis 2027 läuft, könnte es zudem sein, dass man im beiderseitigen Einvernehmen den Vertrag auflöst, sollte sich kein Klub finden, der eine Ablöse für Nelsson zahlen will.

Jelert kehrt zurück – Boey, Lang und Asprilla werden nicht gehalten 

Für wen es wiederum besser aussehen soll, ist Victor Nelssons Landsmann Elias Jelert. Dieser war zuletzt an den FC Southampton in die englische Championship ausgeliehen, hatte aber einen Großteil der Saison verletzungsbedingt verpasst. Dennoch soll der 22-Jährige bei Galatasaray auf der Position des Rechtsverteidigers wenigstens ein Kaderspieler werden, weshalb er nach Istanbul zurückkehren wird. Anders sieht es wiederum bei Przemysław Frankowski aus, der derzeit auf Leihbasis für Stade Rennes in Frankreich spielt. Dort hat man die Leihvertragsoption, wonach er ein weiteres Jahr in der Ligue 1 bleiben kann, aktiviert, weshalb der Pole Okan Buruk in der kommenden Saison nicht zur Verfügung stehen wird. Die drei im Winter ausgeliehenen Spieler Sacha Boey, Noa Lang und Yáser Asprilla werden wiederum jeweils nach München, Neapel und Girona zurückkehren. Bei keinem der dreien werde man die Kaufoption ziehen.

Fragezeichen bei Icardi und Lemina – Sara, Sallai und Singo stehen zum Verkauf 

Bei wem die Zukunft noch offen steht, sind einerseits Mauro Icardi und Mario Lemina und andererseits Gabriel Sara, Roland Sallai und Wilfried Singo. Bei Mauro Icardi läuft der Vertrag in wenigen Wochen aus, dennoch befände man sich angeblich in Gesprächen bezüglich einer möglichen Verlängerung. Bei Mario Lemina läuft der Vertrag zwar noch ein Jahr, doch sei man sich nicht sicher, ob man den Gabuner nicht verkaufen will. Gabriel Sara, Roland Sallai und Wilfried Singo sollen zum Verkauf stehen und man warte lediglich auf attraktive Angebote.

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