1:1 beim WAC – Anlaufen ohne Happy End | OneFootball

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FC Red Bull Salzburg

·9. August 2026

1:1 beim WAC – Anlaufen ohne Happy End

Artikelbild:1:1 beim WAC – Anlaufen ohne Happy End

Minimalismus im Toreschießen wird zum Verhängnis

Das Duell zwischen Nikolas Polster und unseren Burschen endet mit 1:1. Der Wolfsberger Schlussmann rettet im Rahmen der 2. Runde der ADMIRAL Bundesliga unzählige Male und verhilft seinen Farben zum Punktgewinn. Zwar egalisieren die Röhl-Schützlinge den zwischenzeitlichen Rückstand, für einen späten Siegtreffer zur Pafos-Generalprobe reicht es diesmal aber nicht.

Spielbericht

Ankick – torhungrig im „Pafos-Sandwich“

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„Acht neue Spieler geben uns auch viel Energie!“ Mit dieser Devise setzte Coach Danny Röhl im „Pafos-Sandwich“ auf die frischen Beine von Haris Tabakovic & Co., die sich gegen die Wolfsberger – ihrerseits ohne Wechsel im Vergleich zum letzten Pflichtspiel – bezahlt machen sollten. Keine zwei Minuten waren gespielt, da schwang sich Aboubacar Camara schon zum Unruheherd auf, wurde letztlich aber abgedrängt.


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20' & 22' – der Führung nahe

Zwar kamen die Silberberger-Schützlinge hie und da auf, tonangebend waren jedoch unsere Farben: Goalie Polster intervenierte erst gegen Camara, dann im Eins-gegen-Eins mit Haris Tabakovic. Der bosnische Startelfdebütant, von Heimkehrer Nikolas Veratschnig eingesetzt, verzeichnete auch die nächste Top-Gelegenheit – wieder Polster.

34' & 36' – Chancen auf die Pausenführung

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Vor dem Seitenwechsel kreuzten schließlich noch Sota Kitano sowie neuerlich Camara vor des Gegners Kasten auf. Während der Japaner seinem Bewacher entwischt war, den Zeitpunkt des Abspiels aber verpasste, zischte der Camara-Schlenzer nur knapp übers Ziel, sodass das Pausen-0:0 Bestand hatte.

48' & 59' – erst glücklos vorne, …

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Die Chancen blieben auch nach dem Wiederanpfiff hochkarätig, der Ausgang derselbe: Polster, Polster, immer wieder Polster – sowohl in den Privatduellen mit Karim Konate als auch bei einem Krätzig-Abschluss.

67' – … dann mit Pech hinten

Nachdem die Abseitsfahne einen Strafstoßpfiff verhindert hatte, Tabakovic war im Sechzehner gelegt worden, passierte es: Unsere Mannschaft patzte im Aufbau, gab den Ball her und Vrioni traf aus 17 Metern – Christian Zawieschitzky musste hinter sich greifen (67.). 

79' – schnell zurechtgerückt

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Trotzdem blieb unsere Elf von der Kaltschnäuzigkeit der Lavanttaler unbeeindruckt, stattdessen fanden wir eine schlagfertige Antwort: Krätzig schlug einen Freistoß in die Gefahrenzone, Kevin Boma leitete weiter – und Joker Yorbe Vertessen staubte ab (79.)!

Abpfiff und Blick nach vorne

Im Schlussakkord fehlten letztlich die Ideen, um das fußballerische Übergewicht auch auf der Anzeigetafel abzubilden, weshalb wir uns mit einem Unentschieden begnügen müssen. Ein erster kleiner Dämpfer in dieser bisher makellosen Spielzeit. Bereits am Donnerstag soll es retour auf die Siegerstraße gehen, wenn wir auf Zypern den Einzug ins UEL-Play-off (19:00 Uhr MESZ) fixieren wollen.

Statements

Wir haben uns heute das Leben selbst sehr schwer gemacht. Dieses Spiel müssen wir gewinnen, eigentlich sogar frühzeitig entscheiden. Wir haben sehr viele hochkarätige Chancen gehabt, sind zwei, drei Mal allein auf den Torhüter zugelaufen – da muss man einfach einen reinmachen. Meine Mannschaft hat aber trotz des Rückstands weiter dran geglaubt und wieder ein Jokertor erzielt – trotzdem sind wir schon enttäuscht, heute nicht gewonnen zu haben.

Danny Röhl

Es war für mich ein sehr emotionales Spiel, meine Familie war da, sie sind mit einem 50-Sitzer-Bus gekommen. Unsere Chancenverwertung ist mittlerweile echt ein Thema, wir machen leider viel zu wenig draus. In der ersten Halbzeit hätten wir eigentlich schon mit 2:0 oder 3:0 führen müssen – dann hätten wir es auch gut heimspielen können. Wir müssen weiter hart daran arbeiten und besser werden, dann wird es in Zukunft einfacher für uns werden.

Nikolas Veratschnig

Die Spieldaten im Detail

Aufstellungen & Wechsel FC Red Bull Salzburg: Zawieschitzky – Veratschnig ©, Boma, Drexler (57. Zabransky), Krätzig – Mazurek, Kjaergaard (46. Barry) – Kitano (68. Vertessen), Konate (83. Morgalla), Camara (57. Redzic) – Tabakovic Wolfsberger AC: Polster – Behounek, Diabate, Wimmer © – Wohlmuth, Sulzner, Agyemang (75. Schriebl), Schwarz (75. Renner) – Schabauer (64. Mamageishvili), Vrioni (85. Hassler), Avdijaj (64. Karamoko)

Tore: Vrioni (67.) bzw. Vertessen (79.) Zuschauer: 5.351 Schiedsrichter: Isa Simsek Gelbe Karten: Diabate (51./Foul), Sulzner (69./Foul), Schriebl (78./Foul), Co-Trainer Jochum (90.+2/Kritik), Mamageishvili (90.+6/Foul), Renner (90.+6/Kritik) bzw. Camara (7./Unsportlichkeit)

Personelles

  • Nicht einsatzbereit für dieses Match waren Enrique Aguilar (Arm), Hendry Blank (erkrankt), Anrie Chase (Oberschenkel), Stefan Lainer (Ferse), Johannes Moser (Adduktoren) und Justin Omoregie (Oberschenkel).
  • Auch Edmund Baidoo, Soumaila Diabate und Gaoussou Diakite (alle angeschlagen) waren noch nicht matchfit.
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