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·8. August 2026

120 Millionen Euro nötig? Präsident Dirk Zingler bremst bei höheren Zielen

Artikelbild:120 Millionen Euro nötig? Präsident Dirk Zingler bremst bei höheren Zielen

Bild: Boris Streubel/Getty Images

Union Berlin stellt sich auch in der neuen Saison auf den Kampf um den Klassenerhalt ein. Präsident Dirk Zingler macht deutlich, dass dauerhaft höhere Ziele mit den derzeitigen finanziellen Möglichkeiten kaum realistisch sind.


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In den vergangenen drei Spielzeiten belegten die Köpenicker die Plätze 15, 13 und 11. Trotz dieser schrittweisen Verbesserung rechnet Zingler erneut mit einem schwierigen Jahr. Wie der Union-Präsident gegenüber der Welt erklärte, liegt der aktuelle Wert des Kaders bei rund 60 Millionen Euro. Um das sportliche Niveau deutlich anzuheben, müsste diese Summe nach seiner Einschätzung etwa verdoppelt werden.

Neuer Spielstil könnte zunächst Punkte kosten

Unter Trainer Mauro Lustrinelli möchte Union künftig mutiger auftreten und mehr Risiko eingehen. Dirk Zingler geht davon aus, dass die Umstellung gerade zu Beginn der Saison zu Schwierigkeiten führen könnte. Langfristig ist er jedoch vom neuen Ansatz überzeugt. Auf kostspielige Transfers wollen die Berliner weiterhin verzichten. Stattdessen setzt der Verein auf die Entwicklung junger Spieler und Investitionen in bessere Rahmenbedingungen.

Akuten Bedarf für weitere Neuzugänge sieht Zingler derzeit nicht. Vollständig abgeschlossen ist die Kaderplanung allerdings noch nicht. Die Verletzung von Emmanuel Latte Lath sowie die vorzeitige Abreise von Andrej Ilic aus dem Trainingslager könnten vor allem im Angriff noch einmal für Bewegung sorgen.

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