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·12. September 2026

125-Millionen-Mann Barcola – warum er Wirtz schon bald überholt

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Bradley Barcola steht erst am Anfang seiner Zeit beim FC Liverpool. Ein Experte glaubt trotzdem, dass der Franzose schneller in der Premier League ankommt als ein prominenter Teamkollege.

Die Debatte um Florian Wirtz (23, Vertrag bis 2030) und dessen Eingewöhnung in England läuft seit Monaten. Und sie geht weiter. Gegenüber GOAL traut ein Experte Bradley Barcola (24) die schnellere Anpassung an die Premier League zu – wegen seines Profils und wegen seiner Position.


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"Wenn man sich Barcolas Spiel anschaut, ist es wie zugeschnitten auf die Premier League. Er ist schnell, er ist stark für seine Größe und Statur", erkärt Ex-Liverpool-Star Jermaine Pennant. Wer diese Eigenschaften mitbringe, komme in England weit.

Flügel gegen Zentrum

Entscheidend sei auch die Position. Wirtz agiert im zentralen offensiven Mittelfeld, dort "trifft er auf die ganz Großen in der Mitte des Feldes". Auf den Außenbahnen sei es "nicht so brutal wie im Zentrum" – ein Argument, das Barcola die kürzere Eingewöhung in der Premier League verschaffen soll.

Barcola wechselte am 31. August für 125 Millionen Euro von Paris Saint-Germain an die Anfield Road. PSG hatte zwei Jahe zuvor 45 Millionen Euro an Olympique Lyon gezahlt. Bislang stehen für ihn bei den Reds zwei Pflichtspiele ohne Torbeteiligung zu Buche.

Wirtz noch nicht überragend

Wirtz kommt in dieser Spielzeit auf vier Pflichtspiele, 333 Minuten und eine Vorlage. In der Vorsaison absolvierte der offensive Mittelfeldspieler 49 Partien für die Reds, in denen ihm sieben Tore und acht Vorlagen gelangen.

Kritik am ehemaligen Leverkusener gab es zuletzt reichlich. Klublegende Jamie Carragher (48) hatte den 125-Millionen-Euro-Einkauf öffentlich infrage gestellt, Robert Huth (42) sprach von einem "teuren Problem". Trainer Andoni Iraola (44) stellte sich demonstrativ hinter beide Offensivkräfte.

Wirtz und Barcola können am Samstag (16:00 Uhr) weitere Argumente gegen ihre Kritiker liefern. Liverpool empfängt in der Premier League an der Anfield Road den FC Fulham. Als Tabellensiebter mit fünf Punkten aus drei Spielen stehen die Reds unter Zugzwang.

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