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·22. Juli 2026
15 von 19 Trainer: 1860 ist Titelkandidat in der Regionalliga Bayern

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·22. Juli 2026

VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Morgen startet die Regionalliga Bayern mit dem Eröffnungsspiel zwischen dem TSV Aubstadt und dem 1. FC Schweinfurt 05 in die Saison 2026/27. Natürlich hätte der Verband sein Zugpferd TSV 1860 München gerne zum Auftakt präsentiert. Doch aufgrund der besonderen Umstände baten die Giesinger darum, später beginnen zu dürfen. So steigt der Klub, der inzwischen nicht einmal mehr den Löwen auf dem Trikot trägt, erst am 1. August mit dem Gastspiel beim Mitabsteiger Schweinfurt in den Wettbewerb ein.
Was man schon jetzt wissen muss: Der Meister der Regionalliga Bayern steigt nicht direkt in die 3. Liga auf, sondern muss in der Relegation gegen den Meister der Regionalliga Nord antreten. Die Löwen kennen dieses Prozedere aus dem Sommer 2018, als sie unter Trainer Daniel Bierofka den 1. FC Saarbrücken in zwei Entscheidungsspielen (3:2, 2:2) niederrangen und den Aufstieg perfekt machten.
Wie stehen die Chancen, dass 1860 auch in der neuen Saison eine ähnlich gute Rolle in der Vierten Liga spielen wird? In einer Trainerumfrage des BFV kommt der Traditionsverein jedenfalls gut weg: 15 der 19 Trainer sehen den abgestürzten Klub als Titelkandidaten. Es folgen die SpVgg Unterhaching (elf Stimmen) und der 1. FC Schweinfurt 05 (zehn Stimmen).
Das kennt man allerdings schon aus der Vorsaison: Damals glaubten 17 der 20 Trainer, dass 1860 in die 2. Bundesliga zurückkehren würde. Die Realität war eine andere: Die Mannschaft von Markus Kauczinski verabschiedete sich frühzeitig aus dem Aufstiegsrennen.
Markus Feulner, der frühere Dortmund-Profi und heutige Trainer des FC Augsburg II, sagte: “Der TSV 1860 München, der 1. FC Schweinfurt 05 und die SpVgg Unterhaching werden oben mitspielen. Auch die U23 des FC Bayern München ist immer in der Lage, ein gutes Team zu stellen.”
Und Schweinfurts neuer Trainer Jan Gernlein meinte: “Der TSV 1860 wird über kurz oder lang einen schlagkräftigen Kader zusammenstellen und ganz oben mitspielen. Neben den Löwen habe ich auch die SpVgg Unterhaching auf dem Zettel, die bereits in der vergangenen Saison sehr stabil gespielt und sich weiterentwickelt hat. Wir streben einen Platz im oberen Tabellendrittel an.”
Und was hat Alper Kayabunar preisgegeben? Der 40-Jährige hält sich mit einer Kampfansage gegenüber bfv.de bewusst zurück: “Favoriten auf die Meisterschaft sind auch in diesem Jahr wieder die Klubs, die bereits in der letzten Saison oben mitgespielt haben. Natürlich ist es immer möglich, dass auch ein Überraschungsteam dabei ist. Unsere Zielsetzung ist noch nicht seriös einzuschätzen. Wir gehen in die Saison und schauen in den ersten Wochen von Spiel zu Spiel.”







































