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·9. Juni 2026

150-Millionen-Angebot abgelehnt: Real Madrid scheitert bei Wunschtransfer

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Wie der wiedergewählten Präsident Florentino Pérez angekündigt hatte, hat Real Madrid ein Rekord-Angebot für einen Offensivspieler abgegeben. Damit waren sie jedoch nicht erfolgreich.

Am vergangenen Donnerstag verkündete Florentino Pérez sein größtes Wahlversprechen: Für eine Ablösesumme von 150 Millionen Euro sollte ein absoluter Topstar zum neuen Rekordeinkauf von Real Madrid werden. Laut übereinstimmenden Medienberichten sollte es sich dabei um Michael Olise handeln. Dabei hatte Pérez explizit ausgeschlossen, dass es sich bei seinem angepriesenen „Galáctico“ um den Bayern-Star handelt. Damit behielt der 79-Jährige Recht.


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Am Dienstagabend haben die Königlichen selbst offiziell bekanntgegeben, wen sie für die Rekordsumme verpflichten wollten. Laut einer Pressemitteilung wurde Real nicht in München, sondern beim Rivalen Atletico Madrid vorstellig. Damit wurde das Geheimnis gelüftet, wen Pérez im Rahmen seines Wahlversprechens ins Bernabéu locken wollte.

Pérez 150-Millionen-Wunschtransfer: Nicht Olise, sondern Álvarez

Real Madrid CF gibt bekannt, dass der Verein nach der heutigen Sitzung des Verwaltungsrats ein Angebot in Höhe von 150 Millionen Euro an Club Atlético de Madrid für die Transferrechte des Spielers Julian Álvarez abgegeben hat“, heißt es. Ausgerechnet der Topstürmer vom großen Stadtrivalen sollte verpflichtet werden. Denselben Spieler, für den die Rojiblancos erst kürzlich ein Angebot des FC Barcelona über 100 Millionen Euro abgelehnt hatten.

Wie der amtierende Meister erhielt auch Real Madrid schnell eine klare Absage. Atlético zeigte sich von der Rekordsumme unbeeindruckt. „Nach eingehender Prüfung und Bewertung dankte Atlético de Madrid dem Verein für das Angebot, das im Rahmen der guten Beziehungen zwischen beiden Vereinen unterbreitet wurde, verweis jedoch auf die Ausstiegsklausel des Spielers“, heißt es in der Mitteilung von Real Madrid.

Keine Chance für LaLiga-Rivalen: Atlético beharrt auf 500-Millionen-Klausel

Obwohl Real Madrid eine Rekordablösesumme für Álvarez gezahlt hätte, ist seine Ausstiegsklausel in Höhe von sage und schreibe 500 Millionen Euro für die Blancos wohl eindeutig zu hoch. Der Vertrag des Argentiniers bei Atlético läuft noch bis 2030. Der 26-Jährige wechselte im Sommer 2024 zum elfmaligen spanischen Meister und erzielte seitdem in 94 Begegnungen 42 Tore. In der abgelaufenen Champions-League-Saison trugen seine zehn Tore in 15 Spielen maßgeblich zum Einzug Atléticos ins Halbfinale bei. Ein Wechsel von Álvarez zum Stadtrivalen Real dürfte vom Tisch sein. Der Stürmer kann sich nun voll auf die WM-Titelverteidigung mit Argentinien konzentrieren.

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