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·20. Juli 2026
16-Millionen-Fehleinkauf: Sevilla wird Ex-Bayern-Verteidiger endlich los

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Tanguy Nianzou galt einst als Mega-Juwel. Sevilla machte für den jungen Franzosen eine enorme Ablöse locker. Nun trennen sich die Wege.
Wie der OSC Lille mitteilt, hat Nianzou einen Zweijahresvertrag mit Option auf ein weiteres Jahr unterzeichnet. Der französisch-ivorische Verteidiger schließt sich den Nordfranzosen ablösefrei an, sein Kontrakt beim FC Sevilla wäre noch bis 2027 gültig gewesen.
"Die Verpflichtung von Tanguy, die am Ende langer Verhandlungen zustande kam, ermöglicht es uns, ergänzende Lösungen für unseren defensiven Sektor anzubieten. Tanguy hat bereits seine Qualitäten und sein Potenzial unter Beweis gestellt", wird Präsident Olivier Létang zitiert.
Auch an der Säbener Straße dürfte man den Transfer mit Interesse verfolgt haben. Nianzou stand zwischen 2020 und 2022 beim FC Bayern unter Vertrag, wechselte ablösefrei aus Paris nach München.
Zwei Jahre später ging er für 16 Millionen Euro weiter nach Sevilla – inklusive einer Weiterverkaufsbeteiligung. Von dieser wird der FC Bayern aber zunächst nicht profitieren, da Nianzou französischen Medienberichten zufolge ablösefrei wechselt. Überzeugt Nianzou in Frankreich, wird eine Ablöse fällig, von der auch der FC Bayern profitieren würde.
In Sevilla konnte Tanguy Nianzou (24) die in ihn gesetzten Erwartungen zu keinem Zeitpunkt erfüllen. Die 16 Millionen Euro teure Verpflichtung geht als eines der größten Missverständnisse in die jüngere Transfergeschichte der Andalusier ein.
Zudem war der Innenverteidiger einer der absoluten Spitzenverdiener bei den finanziell angeschlagenen Spaniern. In Lille soll er dem Vernehmen nach nur knapp ein Drittel seiner letzten Sevilla-Bezüge erhalten. Sevilla wollte den Verteidiger unbedingt abgeben, um seine Probleme mit der Gehaltsübergrenze in LaLiga zu lösen.
Bei Sevilla konnte Nianzou auch wegen Verletzungen nicht überzeugen. In Lille soll der 24-Jährige nun eine tragende Rolle in der Innenverteidigung übernehmen und unter dem neuen Cheftrainer Davide Ancelotti (36, Sohn von Trainer-Legende Carlo Ancelotti) den nächsten Schritt seiner Karriere machen.
Nianzou galt einst als eines der größten Abwehrtalente Frankreichs. Mit 17 Jahren debütierte er unter Thomas Tuchel für Paris Saint-Germain in der Ligue 1, wenige Tage später wurde zu einem der jüngsten PSG-Spieler in der Champions League.







































