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·5. April 2026

16.000 Euro: Reiner Spänkuch zeigt auch Günther Jauch, wo es langgeht

Artikelbild:16.000 Euro: Reiner Spänkuch zeigt auch Günther Jauch, wo es langgeht

Es gibt Menschen, die fallen in einem Stadion nicht deshalb auf, weil sie laut sind, sondern weil sie da sind: verlässlich, freundlich und mit einem guten Gespür dafür, wann jemand Hilfe braucht. Reiner Spänkuch ist so ein Mensch.

Wer an Spieltagen in der Red Bull Arena unterwegs ist, kennt ihn vielleicht vom Stadion-Wall, kennt seine ruhige Art und seine Selbstverständlichkeit im Umgang mit den Fans. Seit Jahren gehört der 91-Jährige zum FREUNDE-Programm von RB Leipzig, ist ehrenamtlicher Helfer, Ansprechpartner und Wegweiser – und für viele längst ein vertrautes Gesicht.


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Am Sonntag stand Reiner Spänkuch nun auf einer ganz anderen Bühne: Bei „Wer wird Millionär?“ saß er Günther Jauch gegenüber – und schrieb Geschichte.

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"Und ich lebe noch!"

Denn mit 91 Jahren ist der Leipziger jetzt der älteste Kandidat, der jemals auf dem berühmten Ratestuhl des RTL-Formats Platz genommen hat. Spänkuch selbst wusste im Vorfeld allerdings nichts davon, sondern wurde im Rahmen des Osterspecials nichtsahnend überrascht. Eine Freundin der Familie meldete ihn an und sorgte dafür, dass der Rentner nun auch einem Millionenpublikum bekannt ist.

Schnell gewann er im Gespräch mit Jauch die Herzen der Zuschauer: "Ich bin Rentner, und meine Tochter ist Rentnerin, und ich lebe noch! Und meine Frau lebt auch noch mit 91 Jahren und ist auch noch geistig fit", stellte der rüstige Senior klar. Sympathisch, selbstbewusst, stolz – und bewundernswert.

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Ein Roter Bulle aus Leidenschaft

Auch auf dem Quizstuhl blieb Spänkuch gewohnt souverän. Locker plauderte er über seine Tätigkeit bei RB Leipzig. "Im Stadion bin ich hauptsächlich im Servicebereich als Besucherlenker tätig, immer an der gleichen Stelle", beschrieb er. "Da kommen immer die gleichen Leute und freuen sich, dass ich da bin." Und wenn nicht? "Dann fragen sie, ob mit mir etwas ist."

Bereits seit 2006 ist er dabei – und zwar aus Leidenschaft. "Ich hatte 50 Arbeitsjahre, das gibt’s ja heute kaum noch", erzählte er. "Nachdem ich in Rente gegangen bin, wollte ich für die Gesellschaft etwas tun. Ich habe Gefallen daran gefunden, weil es wie eine große Familie ist."

Tolle Worte, die zeigen, dass Reiner Spänkuch bei den Roten Bullen genau am richtigen Platz ist.

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Um 16.000 Euro reicher

Kurz vor dem Start der „Wer wird Millionär?“-Fragen von Günther Jauch bekam er dann auch noch prominente Unterstützung. Unter anderem gab ihm unser Cheftrainer Ole Werner per Videobotschaft einen Auftrag mit: "Die Million, die holt keiner außer Reiner!"

Ganz so viel wurde es am Ende zwar nicht, aber Spänkuch stellte seine geistige Fitness unter Beweis und nahm 16.000 Euro mit nach Hause. Günther Jauch bedankte sich beim stolzen Gewinner unter viel Applaus mit den Worten: "Es hat mir große Freude gemacht."

Damit verabschiedete er einen Mann, der mit 91 Jahren neugierig geblieben ist – präsent, aktiv und offen für neue Erfahrungen.

Ausschnitte der Folge von „Wer wird Millionär?“ mit Reiner Spänkuch könnt ihr euch hier noch einmal anschauen: Zur Mediathek.

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Fester Teil des Spieltags

An RBL-Spieltagen ist Reiner Spänkuch genau dort, wo Orientierung, Freundlichkeit und ein offenes Ohr gebraucht werden. Er begrüßt Fans, hilft bei der Einordnung, erklärt Wege und ist häufig einer der ersten Ansprechpartner für Besucherinnen und Besucher in der Red Bull Arena.

Gerade für Menschen, die nicht regelmäßig im Stadion sind, ist das oft besonders wertvoll. Wer zum ersten Mal da ist, wer seinen Block sucht oder sich erst einmal zurechtfinden muss, trifft bei ihm auf Ruhe, Erfahrung und Hilfsbereitschaft. Reiner Spänkuch ist damit einer von denen, die im Hintergrund wirken – und gerade deshalb viel dazu beitragen, dass sich ein Heimspiel in Leipzig von Anfang an gut anfühlt.

Seit dem Start des FREUNDE-Programms ist Spänkuch dabei. Er hat Entwicklungen begleitet, Menschen kommen und gehen sehen und über die Jahre miterlebt, wie aus vielen Begegnungen echte Verbindungen geworden sind. Wer regelmäßig ins Stadion kommt, begegnet ihm nicht zufällig – sondern immer wieder.

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"Einmal Volunteer, immer Volunteer"

Für Reiner Spänkuch ist sein Engagement weit mehr als eine Aufgabe. Es ist Haltung. Denn für ihn geht es nicht nur um Abläufe oder Zuständigkeiten. Es geht um Gemeinschaft, um Begegnungen, um das Gefühl, als kleiner Mosaikstein zum Gelingen eines großen Ganzen beizutragen.

"Diese Events und Einsätze sind für mich immer Erlebnisse", sagt er. "Du lernst immer wieder neue Leute kennen, du lernst neue Aufgaben kennen." Genau diese Begeisterung begleitet ihn seit vielen Jahren.

Der frühere Logistik-Mitarbeiter bei der Post war bereits bei großen internationalen Sportereignissen im Einsatz, unter anderem bei der WM 2006 in Leipzig. Auch bei der UEFA EURO 2024 gehörte er wieder dazu – als ältester von insgesamt 16.000 Volunteers in Deutschland.

Doch so beeindruckend diese Stationen auch sind: Seine Verbindung zu RB Leipzig ist noch einmal eine ganz eigene.

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Familiär, nahbar, wertschätzend

Was der passionierte Tischtennis-Spieler an RB Leipzig besonders schätzt, ist das Miteinander rund um den Club. Er spricht von einem familiären Verein, von einer Atmosphäre, in der sich Generationen begegnen und gemeinsam Fußball erleben können. Großeltern, Eltern, Kinder – für ihn ist genau das ein Teil dessen, was diesen Standort ausmacht.

Auch die Wertschätzung für die Volunteers hebt er immer wieder hervor. Dass der Einsatz gesehen wird, dass Begegnungen nicht beiläufig bleiben, dass aus vielen Gesprächen über die Jahre Vertrautheit entsteht – all das ist für ihn nicht selbstverständlich. Vielleicht ist es genau das, was ihn dem Club so eng verbunden sein lässt.

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Sein Platz ist längst sicher

Reiner Spänkuch saß am Sonntag auf einem der bekanntesten Stühle des deutschen Fernsehens. Seinen Platz hat er aber schon lange gefunden: bei RB Leipzig, in der Red Bull Arena, im FREUNDE-Programm und mitten unter den Menschen, für die er an Spieltagen da ist.

Vielleicht ist es genau das, was seine Geschichte so besonders macht. Nicht nur das Alter. Nicht nur der Fernsehauftritt. Sondern die Haltung dahinter. Die Freude am Dabeisein. Die Verlässlichkeit. Die Energie. Und die Art, mit der jemand über viele Jahre zu einem festen Teil eines Clubs werden kann.

Am Sonntag schaute ganz Deutschland auf Reiner Spänkuch. In Leipzig tut man das schon lange.

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