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·28. Mai 2026
18-jähriges EFL Championship-Talent Vatan Özcan nimmt Ferdi Kadioglu als Vorbild und entscheidet sich für die Türkei

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Die Talentförderung auf den britischen Inseln bringt fortlaufend vielversprechende Akteure mit Migrationshintergrund hervor, um die nun ein intensiver sportlicher Tauzug entbrannt ist. Vatan Özcan, der für die U21-Mannschaft des englischen Sky Bet EFL Championship-Vertreters Norwich City spielt, sagte, er bevorzuge die türkische Nationalmannschaft. Der 18-jährige Younsgter gab außerdem an, dass er sich explizit Ferdi Kadioglu als großes sportliches Vorbild genommen habe. Der physisch starke Defensivakteur, der die Nachwuchsabteilung der Kanarienvögel erfolgreich durchlaufen hat, möchte in naher Zukunft in die Fußstapfen des etablierten Premier-League-Stars treten. Das erklärte Ziel des Teenagers ist es, nach intensiver Beobachtung durch die Verbandsscouts die feste defensive Absicherung auf der linken Außenbahn der Nationalmannschaft zu werden.
Der fußballerische Werdegang des Youngsters verdeutlicht die kontinuierliche Entwicklung in einem professionellen englischen Akademieumfeld. Der talentierte Linksfuß blickte auf seine Anfänge zurück und verriet, dass er im Alter von sechs Jahren mit dem Fußballspielen begann und mit sieben Jahren zu den Chesterton Eagles wechselte. Nach einem ein- bis zweijährigen Intermezzo zog es ihn weiter zu den Milton Colts, ehe die Talentsucher aus Norwich auf ihn aufmerksam wurden. Die Verantwortlichen testeten den Defensivspieler zwei Wochen lang intensiv im Probetraining, wo er vollends überzeugte. Mittlerweile ist er seit sieben Jahren im Verein, durchlief sämtliche Altersklassen im Nachwuchs und konnte seine fußballerischen Qualitäten maßgeblich verbessern.
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Obwohl der britische Verband den Abwehrspieler frühzeitig für seine Junioren-Auswahlmannschaften nominierte und ihm wertvolle internationale Erfahrungen auf dem Rasen ermöglichte, schlägt das Herz des Akteurs primär für das Herkunftsland seiner Eltern. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi legte der Außenverteidiger seine emotionalen Beweggründe offen. „Als die türkische Nationalmannschaft mich anrief, sagte ich ohne nachdenken zu müssen Ja. Weil ich Vatan heiße. Meine Heimat ist die Türkei, meine Familie kam aus der Türkei. Ich fahre im Urlaub immer wieder dorthin. Die Nationalmannschaft ist mir sehr wichtig. In kurzer Zeit möchte ich das Trikot der U21-Nationalmannschaft und dann das Trikot der A-Nationalmannschaft tragen“, betonte das Talent mit spürbarem Stolz.
Die starken Leistungen in der englischen Reserveliga sind auch den internationalen Personalplanern nicht verborgen geblieben, was das Selbstbewusstsein des jungen Abwehrspielers sichtlich stärkt. Die Gewissheit über das konkrete Interesse namhafter Vereine aus den Niederlanden, Portugal, Italien und der Türkei mache ihn überaus glücklich. Dennoch zieht es ihn langfristig in die stärkste Liga der Welt, wobei er die Karriere von Ferdi Kadioglu intensiv verfolgt, der nach seinem Wechsel von Fenerbahce zu Brighton & Hove Albion im englischen Oberhaus für Furore sorgt. Der Youngster schilderte ehrfürchtig, wie gerne er seinem Idol zuschaut und dass dieser in der laufenden Saison ein fantastisches Tor erzielt habe. Er selbst sehe sich sehr dicht vor dem Sprung in die Profimannschaft von Norwich City und hoffe, dass die sportliche Chance zeitnah kommen werde.
Innerhalb des Mannschaftsgefüges in England genießt der Defensivspieler aufgrund seiner kulturellen Wurzeln und seiner spielerischen Fähigkeiten einen besonderen Status unter den Teamkollegen. Aufgrund seiner Herkunft scherzen die Mitspieler viel mit ihm und haben ihm die Spitznamen Turkish Lokum oder Maestro verpasst. Dem talentierten Linksfuß gefällt die Bezeichnung als Dirigent jedoch wesentlich besser, da er auf dem Platz vermehrt Verantwortung übernimmt und das Team in entscheidenden Phasen strategisch leitet. Der harte Trainingsalltag unter der Woche verlangt dem Teenager allerdings einiges ab.
Das straffe Pensum und die räumliche Trennung sorgen dafür, dass der Abwehrspieler seine Familie und die traditionelle heimische Küche im Alltag oft schmerzlich vermisst. Erst am Wochenende kehrt er regelmäßig in sein Elternhaus zurück, um das frisch zubereitete türkische Essen seiner Mutter zu genießen, das er unter der Woche sehr entbehrt. Während der intensiven Trainingsphasen in Norwich behilft sich das Talent mit Besuchen in einem lokalen türkischen Restaurant, das er zwei- bis dreimal pro Woche aufsucht, um ein Stück Heimat in der englischen Ferne zu finden. Die volle Konzentration gilt nun den kommenden sportlichen Aufgaben, um den Traum von der Nationalelf Realität werden zu lassen.







































