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·8. Januar 2026
1860-Boss Paula: "´Tanz auf der Rasierklinge"

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·8. Januar 2026

VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
Natürlich bekommen die Löwen mit, dass die Mitkonkurrenten auf dem Transfermarkt sich äußerst umtriebig präsentieren - sie wollen die Pleiteliga im Sommer unbedingt Richtung Zweite Liga verlassen. Bei 1860 München geht man - vermutlich mangels finanzieller Kraft - an einen anderen Weg: Die Bosse vertrauen auf den aktuellen Kader, der durch die vielen Ausfälle ganz schön geschrumpft ist. Derzeit ist davon auszugehen, dass die Löwen nicht nachlegen.
Geschäftsführer Manfred Paula erklärte im Trainingslager in Belek die Haltung der Löwen: “Wir schauen uns nicht um, wir informieren uns nur. Wir müssen die Situation von Woche zu Woche neu bewerten. Wintertransfers sind nicht trivial. Es ist ein Tanz auf der Rasierklinge.“ Aktionismus schließe er aus: „Wir werden nichts machen, nur um etwas gemacht zu haben. Wenn man auch in unsere Historie schaut: Der Mehrwert war relativ überschaubar.“ Was so nicht ganz richtig ist: Erst im vergangenen Jahr halfen die drei Winter-Transfers Andy Lucoqui, Dickson Abiama und Philipp Maier mit, in einer schwierigen Situation doch noch das Klassenziel zu erreichen. Weniger erfolgreich war dagegen der angekündigte Transfercoup mit dem früheren österreichischen Teamspieler Raphael Holzhauser 2023. Als Hoffnungsträger gekommen, entpuppte sich der von Ex-Geschäftsführer Günther Gorenzel verpflichtete Mittelfeldspieler als Mitläufer.
Jetzt setzt 1860 aufs eigene Personal. „Wir haben Jungs, denen wir etwas zutrauen. Aber wir müssen ehrlich bleiben, was sie leisten können – und was nicht.” Dazu gehört auch David Philipp, Justin Steinkötter oder auch die Nachrücker aus dem eigenen Nachwuchs wie Noah Klose, Damjan Dordan oder Loris Husic. Markus Kauczinski hat zumindest Bock darauf, die Ist-Löwen zu formen: „Ich muss andere Konstellationen finden und auf die Suche gehen. Das ist mein Job. Ich muss das Beste aus der Situation machen. Es kickt mich, eine Mannschaft zu entwickeln.”
Was Kauczinski vorhat, wird man schon in der Generalprobe gegen den Schnweizer Erstligisten FC Winterthur (Freitag, 15 Uhr Ortszeit) sehen.









































