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·29. Juni 2026

2. Saison: Startet Machino jetzt bei Gladbach durch?

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Shuto Machino – Folgt der große Durchbruch in Gladbach?

Shuto Machino ist im vergangenen Sommer für 8 Millionen Euro plus 2 Millionen Euro möglicher Bonuszahlungen von Kiel nach Gladbach gewechselt. Der Japaner war im vergangenen Sommer der Königstransfer des ehemaligen Sportvorstands Roland Virkus. Bis jetzt ist die Investition in den 26-Jährigen jedoch nicht aufgegangen. In der abgelaufenen Bundesligasaison kam der Mittelstürmer zwar auf 32 Einsätze, stand jedoch nur neunmal in der Startelf. Insgesamt konnte Machino 3 Tore und 1 Vorlage erzielen deutlich zu wenig gemessen an den Erwartungen, die man in den Stürmer gesteckt hat.

Machino verzichtet auf Urlaub

Durch die Verletzung von Wataru Endo wurde Machino für den WM-Kader Japans nachnominiert. In den drei Gruppenspielen kam Gladbachs Stürmer jedoch nicht zum Einsatz. Heute trifft Japan im Sechzehntelfinale auf Brasilien. Gut möglich, dass Machino ohne Einsatz an den Borussia-Park zurückkehren wird. Alle WM-Spieler erhalten drei Wochen Sonderurlaub. Laut der Bild-Zeitung möchte Machino jedoch auf Teile seines Urlaubs verzichten, um die gesamte Vorbereitung zu absolvieren und im zweiten Jahr bei den Fohlen durchzustarten.


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Machino will in Gladbach durchstarten – Photo by Fabio Deinert/Getty Images

Große Konkurrenz im Angriff

In der abgelaufenen Saison konnte sich Machino im Sturmzentrum nicht gegen Haris Tabakovic durchsetzen. Bei den Gelegenheiten, in denen er eine Chance von Eugen Polanski erhielt, wirkte der Stürmer teilweise wie ein Fremdkörper. Im vergangenen Sommer verpasste der Japaner die gesamte Vorbereitung aufgrund einer Verletzung. Dies soll sich nun ändern und Machino möchte die komplette Vorbereitung nutzen, um sich im zweiten Jahr einen Stammplatz zu erarbeiten.

Durch die Systemumstellung auf eine Viererkette wird es eine offensive Position mehr geben, doch die Konkurrenz für Machino ist groß. Tim Kleindienst ist nach seiner langen Verletzung wieder zurück und mit Isac Lidberg hat Rouven Schröder einen weiteren Torjäger verpflichtet. Je nachdem, welches System Cheftrainer Eugen Polanski wählt, gibt es jedoch nur einen echten Mittelstürmer. Der große Vorteil von Machino ist, dass er nicht nur im Sturmzentrum eingesetzt werden kann, sondern in einem 4-3-3-System auch auf beiden Flügeln spielen oder in einem 4-2-3-1-System als hängende Spitze hinter Kleindienst oder Lidberg agieren kann.

Diese Flexibilität machte ihn in Kiel unverzichtbar, wo er auf 11 Tore und 3 Vorlagen kam. Ähnliche Werte wünscht man sich auch in der kommenden Saison in Gladbach von dem Japaner.

Glaubt ihr, Machino startet in seiner zweiten Saison am Niederrhein richtig durch? Schreibt es in die Kommentare!

🖊 Autor: Jan David Busch

📷 Photo by Lars Baron/Getty Images

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