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·4. Juni 2026

2 spannende Schweizer für Gladbachs Defensive?

Artikelbild:2 spannende Schweizer für Gladbachs Defensive?

Könnten zwei Schweizer Gladbachs Innenverteidigung verstärken?

Wie bereits in den letzten Artikeln berichtet, könnte bei Borussia Mönchengladbach Bedarf in der Innenverteidigung entstehen. Nach den Abgängen von Marvin Friedrich und Kota Takai sowie der ungeklärten Zukunft von Fabio Chiarodia, der kürzlich für die A-Nationalmannschaft Italiens debütiert hat, und Nico Elvedi, der womöglich ein Jahr vor Vertragsende nach der WM einen Vereinswechsel anstreben könnte, besteht bei den Fohlen Handlungsbedarf in der Innenverteidigung.

Dabei könnten schnell zwei Schweizer Innenverteidiger in den Fokus von Rouven Schröder und Borussia Mönchengladbach geraten. Laut dem Portal „Fußballdaten“ sind mehrere Bundesligavereine an einer Verpflichtung des Schweizer Nationalspielers Eray Cömert interessiert. Der 28-Jährige wäre ablösefrei zu verpflichten und würde damit auch in das schmale Budget der Borussia passen. Der beim FC Basel ausgebildete Spieler stand in der vergangenen Saison beim FC Valencia unter Vertrag und kam dort auf 21 Einsätze, 2 Tore und 1 Vorlage.


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Der Innenverteidiger hat durch seine Stationen beim FC Basel, Valencia, FC Nantes und Real Valladolid eine Menge internationale Erfahrung sammeln können und gilt als gestandener Innenverteidiger, der mit der Schweiz genauso wie Nico Elvedi zur WM in diesem Sommer fahren wird. Nach der WM wird der Schweizer über seine Zukunft entscheiden und es ist gut möglich, dass er auch in den Gedankenspielen von Rouven Schröder vorkommt. Cömert ist ein starker Zweikämpfer, jedoch mit einer Körpergröße von 1,83 Metern für einen Innenverteidiger relativ klein und dadurch nicht besonders stark im Luftzweikampf.

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Ablösefreie Option für Gladbach – Photo by Juan Manuel Serrano Arce/Getty Images

Gladbach fehlt Kopfballstärke

Borussia Mönchengladbach benötigt eigentlich noch einen Spieler, der in der Luft eine gewisse Zweikampfstärke mitbringt. Durch die Abgänge von Yannik Engelhardt, Haris Tabakovic, Kota Takai und Marvin Friedrich hat man vier Spieler verloren, die kopfballstark waren. Mit den Transfers von Leopold, Uno, Herold, Konoplya und womöglich Lidberg hat man diese Kopfballstärke noch nicht adäquat ersetzen können. Daher könnte für die Verteidigung ein anderes Profil als Cömert gesucht werden.

Nyakossi als spannender Rohdiamant?

Derzeit geistert auf dem Portal X, ehemals Twitter, der Name Roggerio Nyakossi herum und wird mit Gladbach in Verbindung gebracht. Der Kapitän der Schweizer U21 würde genau in dieses Anforderungsprofil passen. Der 22-Jährige wurde bei Servette FC ausgebildet und wechselte 2022 für 2 Millionen Euro zu Olympique Marseille. Dort konnte er sich jedoch nicht durchsetzen, weshalb im vergangenen Sommer der Wechsel nach Belgien für 800.000 Euro zu OH Leuven folgte.

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Nyakossi eine Gladbach-Option? –

IMAGO / Photo News

In Belgien schlug Nyakossi voll ein und kam auf 33 Einsätze sowie starke 5 Tore als Innenverteidiger. Mit einer Körpergröße von 1,94 Metern würde der junge Schweizer die verloren gegangene Kopfballstärke ersetzen und dem Spiel der Fohlen mehr Physis verleihen. Wie bei Cömert sollen bereits einige Klubs aus der Bundesliga ihr Interesse an dem Schweizer bekundet haben. Derzeit wird sein Marktwert auf 2,5 Millionen Euro taxiert und er wäre mit gerade einmal 22 Jahren noch ein absoluter Rohdiamant, der Borussia gut zu Gesicht stehen würde.

Nyakossi wäre kein Transfer für die Zukunft, sondern würde als Sofortverstärkung kommen und könnte die Innenverteidigung rund um Elvedi, Diks und Chiarodia perfekt ergänzen.

Würdet ihr einen Cömert- oder Nyakossi-Transfer begrüßen? Schreibt es in die Kommentare!

🖊 Autor: Jan David Busch

📷 Photo by Sebastian Widmann/Getty Images

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