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·18. Februar 2026
20 Niederlagen in 24 Spielen: Schweinfurt entlässt Kleinhenz

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Tabellenschlusslicht 1. FC Schweinfurt hat die Reißleine gezogen und sich mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Victor Kleinhenz getrennt. Auch Co-Trainer Gregor Opfermann muss gehen. Das gaben die Schnüdel am Mittwochvormittag offiziell bekannt. Neuer Trainer ist Jermaine Jones.
20 Niederlagen in 24 Spielen, nur zehn Punkte, Tabellenletzter und bereits 17 Punkte hinter dem rettenden Ufer: Der 1. FC Schweinfurt spielt bislang eine desaströse Saison und hat keine realistische Chance mehr auf den Klassenerhalt. Nie zuvor in der Historie der 3. Liga hatte ein Team zu diesem Zeitpunkt der Saison bereits 20 Niederlagen und 56 Gegentore kassiert. Damit sind die Schnüdel das historisch schwächste Team der Drittliga-Geschichte. Die Konsequenz: Victor Kleinhenz muss drei Tage nach dem 1:1 gegen den FC Ingolstadt mit sofortiger Wirkung gehen. Genau wie sein Co-Trainer Gregor Opfermann. Wie es in einer Mitteilung des Vereins heißt, sei die Entscheidung "nach intensiver Analyse der sportlichen Situation und internen Gesprächen" getroffen worden. Weitere Angaben zu den Hintergründen machte der Klub nicht.
Geschäftsführer Markus Wolf erklärt: "Beide hatten großen Anteil an der letztjährigen Meisterschaft, daher bedauere ich diese Entwicklung sehr. Wir bedanken uns ausdrücklich bei beiden für ihr Engagement und Ihren Einsatz für den Verein und wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute!" Kleinhenz zeigt sich in einer ersten Reaktion zwar enttäuscht, verspüre aber dennoch "große Dankbarkeit für die vielen märchenhaften Momente, die ich mit dem Team und den tollen Fans erleben durfte. Dem Verein wünsche ich für die Zukunft nur das Beste!"
Der 34-Jährige hatte das Traineramt bei den Schweinfurtern im Juli 2024 übernommen und den FC05 auf Anhieb mit 68 Punkten aus 34 Spielen nach 23 Jahren zurück in den Profifußball geführt. Nach insgesamt 66 Spielen bei einem Punkteschnitt von 1,41 ist für Kleinhenz, der noch bis 2027 unter Vertrag steht, nun Schluss. Nach Dominik Glawogger (Mannheim), Robert Lechleiter (Ulm), Patrick Glöckner (1860), Benedetto Muzzicato (Aachen), Nils Döring (Wiesbaden), Moritz Glasbrenner (Ulm), Alois Schwartz, Jürgen Luginger (beide Saarbrücken) sowie Jens Härtel (Erzgebirge Aue) ist Kleinhenz bereits der zehnte Trainer, der in dieser Saison entlassen worden ist.
Künftig wird Jermaine Jones auf der Bank sitzen, wie die Schnüdel ebenfalls am Mittwochvormittag vermeldeten. Der ehemalige Nationalspieler der USA (69 Einsätze) bringt die Erfahrung aus 165 Bundesliga-Spielen unter anderem für Eintracht Frankfurt und Schalke mit, zudem bestritt Jones einst 23 Partien in der Champions League und lief 53 Mal in der Major League Soccer auf. In Amerika fungierte Jones zuletzt als Co-Trainer der U19-Nationalmannschaft, zuvor trainierte er zwischen 2023 und 2025 den Central Valley Fuego FC.









































