RB Leipzig
·19. Januar 2026
2016 Reloaded: „Das war unglaublich aufregend.“

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Erinnerungen an 2016: In den sozialen Medien richtet sich der Blick aktuell auf das, was vor zehn Jahren geschah. Auch wir werfen noch einmal bewusst einen Blick auf ein Jahr, das für RB Leipzig historisch war – mit Aufstieg, unvergesslichen Spielen und besonderen Momenten.
Beim Gedanken an das Jahr 2016 hat Dominik Kaiser auch heute noch ein Funkeln in den Augen. Unsere Clublegende war damals als Mittelfeldlenker und Kapitän ein prägendes Element. „Für mich war es sportlich das absolute Highlight-Jahr“, sagt „Domme“ zehn Jahre später. „Es war etwas ganz Besonderes – und bleibt für immer im Kopf.“
Es ist der Moment, in dem aus einer Vision Realität wird: Am 8. Mai 2016 steigen die Roten Bullen mit einem 2:0 gegen den Karlsruher SC in die Bundesliga auf. Emil Forsberg und Marcel Halstenberg sorgen mit ihren Toren in der Red Bull Arena für ein echtes Fußballfest. Spieler und Fans machen die Leipziger Nacht zum Tag. Eine Woche später steigt in der Stadt eine ausgelassene Aufstiegsparty.
„Wir haben in den Jahren zuvor darauf hingearbeitet und hingefiebert. Dann auf der fußballerisch höchsten Ebene Deutschlands vertreten zu sein und sich mit den besten Teams messen zu können, war für uns alle unglaublich aufregend,“ blickt „Domme“ Kaiser zurück.
Neue Gegner. Neue Stadien. Neue Aufmerksamkeit. Gleich bleibt jedoch der Spielstil: mutig. intensiv. tempogeladen. Ohne Angst vor den großen Namen.
RBL legt los – und wie. In den ersten 13 Bundesliga-Spielen bleiben unsere Jungs ungeschlagen. Nach dem 3:2-Auswärtserfolg bei Bayer Leverkusen am 18. November 2016 grüßen wir erstmals von der Tabellenspitze. Am Ende der Debütsaison im Oberhaus steht ein überzeugender zweiter Platz.
Bereits damals im Leipziger Kader: Peter Gulacsi, Willi Orban, Lukas Klostermann und Timo Werner.
„So in die Runde zu starten, als Aufsteiger – das bleibt für mich immer extrem im Kopf und verbindet unser Team von damals bis heute. Wir halten immer noch Kontakt. Diese Erlebnisse haben uns zusammengeschweißt“, verrät „Domme“, der heute Leiter des Career Centers bei den Roten Bullen ist.

Anpfiff zur ersten Bundesliga-Partie der Clubgeschichte. RBL tritt bei der TSG Hoffenheim an. 58. Minute. Und dann passiert es.
„Es war ein unheimlich heißer Sommertag, wir haben alle sehr geschwitzt“, erinnert sich Dominik Kaiser. „Ich bin bei einer Demme-Flanke einfach mal auf den kurzen Pfosten gelaufen und habe den Ball irgendwie vor Niklas Süle erwischt. Ein unfassbar schöner Moment – für meine Karriere und für uns als RB Leipzig.“
Auch knapp zehn Jahre später hat der heute 37-Jährige dieses Tor noch ganz genau vor Augen.
Erstes Bundesliga-Heimspiel. Direkt gegen den BVB. Champions-League-erfahren. Titelkandidat. Mario Götze, Pierre-Emerick Aubameyang und Andre Schürrle wirbeln in der gegnerischen Offensive. Auf der Dortmunder Bank sitzt Thomas Tuchel.
Und die Roten Bullen? Sie halten stark dagegen – und liefern ein filmreifes Finish. Naby Keitas Tor in der 89. Minute lässt alle Dämme brechen. RBL setzt das erste Statement. Viele weitere sollen folgen.
Dominik Kaiser kann das Lächeln bei diesen Erinnerungen so schnell nicht aus dem Gesicht wischen. Am Ende richtet er den Blick aber nach vorne: „Ich bin mir sicher, dass wir mit der aktuellen Mannschaft zehn Jahre später viele neue unvergessliche Momente kreieren können – und darauf freue ich mich sehr.“
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