Borussia Dortmund
·30. November 2025
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·30. November 2025
Beide Mannschaften neutralisierten sich in der ersten Halbzeit, bis sich Aaron Anselmino in der Luft durchsetzte und eine Freistoßflanke von Daniel Svensson zur 1:0-Führung verwertete (41.). Es war der erste Dortmunder Abschluss, der auch aufs Tor kam. Karim Adeyemi erhöhte in der 65. Minute per Kopf auf 2:0, und in der Folge verpassten die Kollegen mehrfach das entscheidende 0:3. Stattdessen brachte Christian Kofane die Gastgeber in der 83. Minute auf 1:2 heran.
Ausgangslage: Dritter gegen Vierter. Beide Teams hatten vor dem Spieltag nur einen Punkt auseinander gelegen. Leverkusen belegte erstmals in dieser Saison einen Champions-League-Rang und war erstmals besser platziert als Schwarzgelb. Der BVB hatte zuletzt 2021 in Leverkusen verloren.
Personalien: Niko Kovac schickte bis auf eine Veränderung die gleiche Elf auf den Rasen, die am Dienstag den FC Villarreal mit 4:0 geschlagen hatte: Julian Ryerson ersetzte Yan Couto (Bank).
Taktik: Leverkusen spielte ebenso wie der BVB in einer 3-4-2-1-Grundordnung. Andrich, rechter Mann der Dreier-Abwehrkette, schob viel über die rechte Außenbahn an, während sich Garcia im Aufbau zwischen die beiden verbleibenden Innenverteidiger fallen ließ. Adeyemi und Marcel Sabitzer hatten ein besonderes Auge auf Leverkusens wichtigen Aufbauspieler. Bei den Borussen rückte Sabitzer häufig raus aus der Viererreihe. Phasenweise übte die Mannschaft ein extrem hohes Pressing mit sechs Spielern aus. Der BVB wollte Leverkusen nicht ins Spiel kommen lassen, engte auch die Kreise Grimaldos deutlich ein.Spielverlauf & Analyse:Die ersten 40 Minuten verliefen völlig ausgeglichen. Beide Mannschaften begegneten sich mit Respekt voreinander, beide hatten jeweils ihre guten Momente im Spiel nach vorn. Der BVB trug den ersten gefälligen Angriff der Partie vor, doch Felix Nmecha, Julian Brandt und Adeyemi verpassten den Abschluss (8.). Die erste gute Torchance hatte Leverkusen in Person von Poku, der in der zehnten Minute nach einem Pass auf den linken Flügel viel zu viel Platz hatte, aber aus sieben Metern deutlich verzog.
Der BVB nutzte kurz vor der Pause eine Freistoßsituation zur Führung, nachdem die ersten drei Eckbälle nichts eingebracht hatten. Der von Serhou Guirassy in Szene gesetzte Adeyemi wurde von Tapsoba am rechten Flügel gefoult. Svensson servierte die Freistoßflanke punktgenau in den Sechzehner, Aaron Anselmino stieg am höchsten köpfte den Ball an den linken Innenpfosten. Flekken war zwar noch dran, konnte aber den Einschlag nicht verhindern (41.).
Borussia verteidigte trotz der offensiveren Spielanlage sehr geschlossen, mitunter mit allen zehn Feldspielern hinter dem Ball. Die Mannschaft hatte nach 50 Minuten drei Kilometer mehr zurückgelegt als Bayer. Nach Torschüssen lag Bayer nun mit 8:2 vorn (davon kamen jeweils zwei auf den Kasten). Das Spielgeschehen verlagerte sich zunehmend in die Dortmunder Hälfte. Erst ab Minute 56 schaffte Schwarzgelb wieder Entlastung. Und drei Minuten später folgte daraus eine Standardsituation: Ryerson brachte den Freistoß herein, Guirassy zwang Flekken zu einer Glanzparade (59.).
In der 65. Minute bot sich der kurz zuvor eingewechselte Fabio Silva bei einem Einwurf auf Höhe der Mittellinie an, zog mit dem Ball am Fuß von links ins Zentrum, brachte seinen ersten Anspielversuch in die Spitze zunächst nicht an den Mann, schnappte sich aber den abgewehrten Ball, flankte ihn von halbrechts nach innen, wo der einlaufende Adeyemi aus zehn Metern mit dem Kopf wuchtig zum 0:2 ins rechte Eck traf.
Nun war offenes Visier angesagt: Hofmann traf die Latte (71.), Brandt nach Nmechas Zuspiel das Außennetz (72.). Drei Minuten später hatte Brandt abermals das 0:3 auf dem Fuß, traf aus der Drehung im Strafrau den Ball aber nicht richtig. Auf der anderen Seite abermals Alu-Glück für Borussia, als Pokus verunglückte Flanke auf der Oberkante der Latte landete (78.). Fünf Minuten später drückte Kofane Mazas Flanke zum 1:2 über die Linie. Weder der Flankengeber (Maza) noch der Vollstrecker (Kofane) waren eng genug markiert. Was folgte, war eine Abwehrschlacht. Nach fünf Minuten Nachspielzeit war der Auswärtssieg perfekt!
Ausblick: Bereits am Dienstag sieht man sich wieder. Dann stehen sich beide Teams in Dortmund im DFB-Pokal-Achtelfinale gegenüber.Boris Rupert
Fußball-Bundesliga, 12. SpieltagSamstag, 29. November 2025, 18:30 UhrBAYER LEVERKUSEN – BORUSSIA DORTMUND 1:2 (0:1)
Bayer Leverkusen: Flekken – Andrich (88. Quansah), Badé, Tapsoba – Hofmann (74. Echeverri), Maza, Aleix Garcia, Grimaldo –Tillman (74. Terrier), Poku (88. Tella) – Schick (63. Kofane)Bor. Dortmund: Kobel – Anselminio, Anton, Schlotterbeck – Ryerson (80. Couto), Nmecha (90. Bensebaini), Sabitzer, Svensson – Adeyemi (80. Bellingham), Brandt (90. Chukwuemeka) – Guirassy (61. Fabio Silva)Bank: Lomb, Belocian, Ben Seghir, Sarco – Meyer, Groß, Duranville, Can Tore: 0:1 Anselmino (41., Svensson), 0:2 Adeyemi (65., Fabio Silva), 1:2 Kofane (83., Maza)Eckstöße: 9;3 (Halbzeit 4:3), Chancenverhältnis: 3:6 (1:2)Schiedsrichter: Welz (Wiesbaden), Gelbe Karten: Tillman, Tapsoba, Quansah, Garcia – Schlotterbeck, Ryerson, Fabio Silva, CoutoZuschauer: 30.210 (ausverkauft), Wetter: bewölkt, 10 Grad









































