FC Red Bull Salzburg
·21. August 2026
2:1 gewonnen! Auf Kontrolle folgt Lerneffekt

In partnership with
Yahoo sportsFC Red Bull Salzburg
·21. August 2026

Der zweite und abschließende #LigaZwa-Auftritt am Fuße des Untersbergs endet höchst erfreulich. Zwar können unsere Lieferinger einen späten Anschlusstreffer der Young Violets nicht verhindern, anders als vor Wochenfrist fällt diese Unachtsamkeit allerdings nicht ins Gewicht. Ein Weitschusstor der Marke „sehenswert“ sowie ein ruhender Ball bilden die Basis für den vierten Sieg am Stück gegen die Talente der Wiener Austria.
Wind und Wetter erschwerten den Spielfluss beider Mannschaften im ersten Durchgang noch, die schlüssigeren Offensivaktionen kamen von unseren Burschen. Aus einem Traore-Vorstoß resultierte ein Leles-Hochkaräter – Roider klärte erst kurz vor der Linie. Auch Nico Masching und Kenneth Adejenughure, der eine per Fuß, der andere via Header, zeigten erwähnenswert auf. Auf der Gegenseite gab Young Violets-Akteur Österreicher einen müden Warnschuss ab.
Just, als sich alle mit einem Pausen-0:0 angefreundet hatten, „intervenierte“ Riquelme. Der Mittelfeldabräumer ist nicht nur Brasilianer, er trifft auch wie einer: Landsmann Yuri Leles legte nahe des rechten Strafraumecks quer, mit Karacho besorgte Riquelme aus knapp 20 Metern die Lieferinger Führung (45.) – ein Prachttreffer.

Während der Regen mit Wiederbeginn abnahm, verdoppelte die Galm-Elf den Vorsprung: Miha Matjasec schlug einen Freistoß von links in die Gefahrenzone, Kenneth Adejenughure spritzte hinein, offiziell war Gegenspieler Toifl zuletzt am Ball (49.). Die Veilchen welkten, erholten sich lange nicht von dieser Zwei-Tore-Hypothek. Matjasec (51.) sowie Julian Hussauf und Yuri Leles (58., 69.) kamen dem dritten Treffer gar näher als die Uhlig-Auswahl der Ergebniskosmetik. Zudem war Schlussmann Jonas Winklhofer gegen Ewemade zur Stelle.
Und trotzdem blieb man am Ende nicht makellos: Hausjell war links verloren gegangen, der Routinier markierte den Anschlusstreffer – (86.). Im Gegensatz zur Sonntagsmatinee in Wien-Döbling passierte in der Nachspielzeit aber nichts mehr, auch weil Joker Said Nisic das 3:1 im Eins-gegen-Eins verpasste, womit die Zähler vor den Augen mehrerer Next Generation Trophy-Mannschaften allesamt aufs Konto unserer Lieferinger gehen.
Wir sind sehr froh, dass wir die drei Punkte bei uns lassen, dass wir die Bedingungen angenommen und keine Ausreden gelten gelassen haben. Wir haben uns dementsprechend angepasst, den Fußball gespielt, den man unter diesen Bedingungen brauchte – und trotzdem war es möglich, Kombinationsfußball zu spielen. Die Dynamik, durch die wir den Gegner gestresst haben, hat mir gefallen. Gerne hätte ich noch mehr aus diesen Möglichkeiten rausgeholt. Da geht es um die finale Boxbesetzung und um Entscheidungsfindung. Wir hatten nach dem 2:0 Chancen aufs Dritte und Vierte – diesen Killerinstinkt müssen wir noch entwickeln –, stattdessen bekommen wir ein unnötiges Tor. So kommt der Kopf ins Spiel, aber wir konnten die Phase überstehen und das Spiel verdient gewinnen!
Danny Galm
Aufstellungen & Wechsel
FC Liefering: Winklhofer – Hussauf ©, Masching, Pokorny, Traore – Riquelme, Ivanschitz (82. Aleksic), Matjasec – Leles, Adejenughure (61. Nisic), Sulbaran (71. Zangerl)
Young Violets Austria Wien: Blazevic – Toifl (71. Stöckl), Moswitzer, Vorsager ©, Roider (79. Menshykov) – Österreicher (56. Brandt), Baotic (56. Nisandzic), Polonkai, Mörth (56. Ewemade) – Jerabek, Hausjell
Gelbe Karten: Adejenughure (21./Foul) bzw. Roider (34./Unsportlichkeit), Polonkai (71./Unsportlichkeit), Ewemade (81./Foul), Moswitzer (90./Unsportlichkeit)
Zuschauer: 243
Schiedsrichter: Julian Schnur







































