2:2 nach 0:2: Erzgebirge Aue erkämpft Punkt bei Viktoria Köln | OneFootball

2:2 nach 0:2: Erzgebirge Aue erkämpft Punkt bei Viktoria Köln | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: liga3-online.de

liga3-online.de

·13. Februar 2026

2:2 nach 0:2: Erzgebirge Aue erkämpft Punkt bei Viktoria Köln

Artikelbild:2:2 nach 0:2: Erzgebirge Aue erkämpft Punkt bei Viktoria Köln

Aue zeigt Kampfgeist: Trotz eines 0:2-Rückstands konnte der FC Erzgebirge am Freitagabend bei Viktoria Köln noch einen Punkt holen. Zunächst sah alles nach einem Sieg für die Gastgeber aus, weil Zank und ein Eigentor von Zobel die Viktoria in Sicherheit wiegten, doch Bär und Ehlers ließen die Gäste in der zweiten Hälfte jubeln, weswegen am Ende ein 2:2 auf der Anzeigetafel stand.

Zank bringt Viktoria in Führung

Viktoria-Chefcoach Marian Wilhelm veränderte seine Startelf nach dem 0:0 gegen Jahn Regensburg auf zwei Positionen. Statt Ronstadt (Bank) und Kloss (kurzfristiger Ausfall) begannen Dietz sowie Kozuki. Auf der Gegenseite setzte Aue-Trainer Christoph Dabrowski nach dem 0:0 gegen den 1. FC Saarbrücken auf Kontinuität und ließ zum dritten Mal in Serie dieselbe Anfangsmannschaft auflaufen.


OneFootball Videos


Die Gäste aus dem Erzgebirge starteten druckvoll in die Partie und machten den Hausherren durch eine gefährliche Flanke von Stefaniak direkt deutlich, wo der Wind herwehen sollte (1.). Nach der Hereingabe probierte es Stefaniak selber, doch die Kugel bereitete Schulz keinerlei Probleme (7.). Im Anschluss an diese Gelegenheit verloren die Gäste allerdings die Kontrolle über das Spielgeschehen. Viktoria drehte auf und kam durch Zank (9.) sowie Dietz (11.) zu ihren ersten Möglichkeiten, wo durchaus mehr drin gewesen wäre. Kozuki (14.) und nochmal Zank (15.) ließen weitere Chancen liegen, weil Männel im letzteren Fall exzellent parierte. Über Standards war es dann Dietz, der für Gefahr sorgte, aber die Kugel wollte nicht am Aue-Keeper vorbei (19.).

In der 21. Minute konnten die Veilchen dem großen Druck der Hausherren schließlich nicht mehr Stand halten. Eine Hereingabe von Handle landete bei Zank, der seinen dritten Torschuss nutzte und das 1:0 erzielte. Was danach folgte, war viel Leerlauf. Die Gastgeber waren zufrieden mit der Führung und schalteten wieder auf den Verteidigungsmodus. In der 35. Minute scheiterte diese Taktik beinahe, weil Stefaniak einen langen Ball mitnahm und die Defensiv-Kette der Viktoria aushebelte, doch Boboy klärte mit einer hochriskanten Grätsche. Aue kam anschließend zu keinen weiteren Ausgleich-Möglichkeiten und ging mit einem knappen Rückstand in die Kabine.

Aue schlägt zurück

Die zweite Hälfte begann wenig spektakulär, weil sich Aue dabei schwer tat, die offene Lücke in der gegnerischen Defensive zu finden und die Viktoria im Vorwärtsgang schnell den Ball verlor. In der 56. Minute kam es dann allerdings zu einer kuriosen Szene, weil Münst im Laufduell gegen Zobel im Strafraum zu Boden ging und Zobel die Kugel dann selber mit dem Knie ins eigene Tor beförderte. Das 2:0 für die Hausherren war für die Gäste ein Schlag in die Magengrube, von dem sie sich aber schnell erholten. Wenig später fand nämlich eine abgefälschte Flanke von Collins den Weg zu Bär, der die Kugel ins leere Tor einnickte und den Anschluss herstellte (62.).

Trotz des schnellen Treffers blieb die Viktoria zunächst die spielbestimmende Mannschaft, auch wenn die Partie sich im Anschluss hautsächlich im Mittelfeld abspielte. In der 79. Minute hatten die Gastgeber die Möglichkeit, den Deckel drauf zu machen, doch dass Zank von Männel im Strafraum gefällt wurde, sah Schiedsrichter Martin Wilke nicht und ließ die Partie weiterlaufen – eine Fehlentscheidung. Umso bitterer für Köln, dass Aue kurz darauf zu einem Freistoß kam, wo Ehlers freistehend zum 2:2 abstaubte, nachdem Stefaniak zuvor den Pfosten traf (82.). In der Nachspielzeit hätte Ehlers das Spiel sogar komplett drehen können, als er frei auf Schulz zulief, an diesem jedoch scheiterte.

So blieb es beim 2:2, durch das Aue zwar weiterhin sieglos im neuen Jahr bleibt und nach wie vor unter dem Strich steht, nun aber punktgleich mit Saarbrücken (16.) ist. Viktoria Köln verpasste es indes, sich von den Veilchen abzusetzen. Die Höhenberger sind nun vorerst Zwölfter. Nächste Woche gastiert die Viktoria bei der U23 des TSG Hoffenheim, während Aue im Derby auf Cottbus trifft.

Impressum des Publishers ansehen