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·24. Juni 2026

3 Kandidaten für die Elvedi-Nachfolge in Gladbach

Artikelbild:3 Kandidaten für die Elvedi-Nachfolge in Gladbach

Elvedi-Nachfolge wird Gladbachs größte Transferherausforderung

Die wohl größte Transferherausforderung steht Borussia Mönchengladbach und dem Team rund um Rouven Schröder wohl noch bevor. Bereits in den letzten Tagen gab es Berichte, wonach Leeds United gerne Borussias Innenverteidiger Nico Elvedi verpflichten möchte und ein Angebot in Höhe von 8,5 Millionen Euro abgeben soll.

Borussia Mönchengladbach fordert wohl für den Schweizer eine Ablösesumme im zweistelligen Millionenbereich. Eine Einigung bei der Ablösesumme ist daher durchaus realistisch bzw. wahrscheinlich, da Elvedis Vertrag am Niederrhein nur noch bis 2027 läuft und es für die Fohlen die letzte Möglichkeit ist, für Elvedi noch eine ordentliche Ablöse zu kassieren.


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Elvedi-Poker dürfte im Juli Fahrt aufnehmen

Nun bestätigt das Portal „Footyinsider247“ und der schottische Sportjournalist Pete O’Rourke ebenfalls das Interesse von Leeds United mit Ex-Gladbach-Trainer Daniel Farke an dem 29-Jährigen. Aufgrund der laufenden WM gestalten sich die Verhandlungen derzeit jedoch schwierig. Heute trifft Elvedi mit der Schweiz auf Kanada und wird um Platz 1 in der Gruppe B kämpfen. Elvedi ist bisher in der Innenverteidigung von Trainer Murat Yakin gesetzt.

Die Schweiz wird daher auch ins Sechzehntelfinale einziehen. Das Sechzehntelfinale wird vom 28.06. bis 04.07. ausgespielt. Die Fußball-Weltmeisterschaft endet am 19.07. mit dem Finale und dem Spiel um Platz 3. Ob die Schweiz allerdings so weit kommt, ist nicht sonderlich wahrscheinlich. Daher dürfte der Elvedi-Poker im Juli richtig Fahrt aufnehmen. Ein Abgang ist durchaus wahrscheinlich, da Elvedi in der Vergangenheit bereits mehrfach betont hat, noch einmal eine neue Herausforderung antreten zu wollen.

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Verlässt Elvedi Gladbach? – Photo by Sebastian Widmann/Getty Images

Gladbach müsste wohl doppelt nachrüsten

Sollte es zu einem Abgang kommen, steht Borussia Mönchengladbach vor einer großen Herausforderung. Mit Elvedi wäre nach Takai und Friedrich bereits der dritte Innenverteidiger, der den Verein verlässt. Bis jetzt hat Rouven Schröder in der Innenverteidigung durch Transfers noch nicht nachgerüstet. Durch den Systemwechsel wird Polanski in der kommenden Saison in einer Viererkette agieren und dadurch werden lediglich zwei Innenverteidiger in der Startelf stehen.

Mit Kevin Diks und Fabio Chiarodia hätte man nur noch zwei etablierte Innenverteidiger im Kader. Philipp Sander hat in der vergangenen Saison in einer defensiven Dreierkette eine passable Rolle gespielt, dürfte durch die Systemumstellung jedoch ins zentrale Mittelfeld rücken. Mit Tyler Meiser hätte man ein spannendes Talent in der Hinterhand, das jedoch noch auf sein Bundesligadebüt wartet.

Rouven Schröder müsste womöglich doppelt nachrüsten.

Nyakossi bleibt ein heißer Kandidat

Um einen Qualitätsverlust zu vermeiden, braucht Gladbach einen Innenverteidiger, der den Schweizer womöglich eins zu eins ersetzen kann. Dabei könnten zwei Spieler aus der belgischen Liga in den Fokus rücken. Über das Interesse an Roggerio Nyakossi haben wir bereits intensiv berichtet. Der Innenverteidiger von OH Leuven steht nur noch bis 2027 unter Vertrag und wäre mit 1,95 Metern eine echte Abwehrkante.

Um den 22-Jährigen an den Niederrhein zu holen, müsste Borussia wohl tief in die Tasche greifen. Eine Ablöse von 6 bis 8 Millionen Euro steht im Raum. Angesichts seines Entwicklungspotenzials wäre dies für die Zukunft wohl ein guter Deal.

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Nyakossi als Rohdiamant nach Gladbach? –

IMAGO / Photo News

Halhal als spannende Alternative

Ein weiteres hochspannendes Profil ist Redouane Halhal. Der 23-Jährige spielt beim KV Mechelen, die die vergangene Saison auf Platz 5 beendet haben. Der marokkanische Nationalspieler mit französischen Wurzeln wurde bei Montpellier ausgebildet. Im Januar 2024 ist der Innenverteidiger in die Nachwuchsabteilung von Atlético Madrid gewechselt. Bereits im Sommer 2024 folgte der Wechsel zum KV Mechelen, die ihn umgehend in die niederländische 2. Liga an Helmond Sport ausgeliehen haben.

Dort konnte Halhal erste Erfahrungen auf Profi-Niveau sammeln. Der Marokkaner kam auf 32 Einsätze und ein Tor. In der vergangenen Saison kam er dann in der ersten belgischen Liga beim KV Mechelen zum Einsatz und konnte in wettbewerbsübergreifend 34 Einsätzen mit einem Tor und zwei Vorlagen überzeugen.

Auch seinen Marktwert konnte der 1,89 Meter große Innenverteidiger im letzten Jahr von 350.000 Euro auf 5 Millionen Euro steigern. Der Marokkaner ist extrem ballsicher und enorm zweikampfstark und könnte gemeinsam mit Chiarodia und Diks ein starkes Trio bilden. Der Vertrag endet bereits 2027 und dürfte womöglich etwas günstiger als ein Nyakossi-Transfer werden bei einem ähnlich spannenden Profil.

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Gladbach sucht Elvedi-Nachfolger – Photo by Franco Arland/Getty Images

Eric Smith als erfahrene Lösung?

Sollte Borussia Mönchengladbach auf mehr Erfahrung setzen wollen und jemanden verpflichten, der die Bundesliga kennt, könnte nach Lidberg, Mujevic und Hugo Bolin ein weiterer Schwede spannend werden. Eric Smith ist mit dem FC St. Pauli abgestiegen, verfügt jedoch über enorme Erfahrung und ist mit 1,92 Metern ein groß gewachsener Innenverteidiger. In 59 Bundesligaspielen kommt der Schwede auf 3 Tore und 3 Vorlagen und zählte zu den absoluten Leistungsträgern beim FC St. Pauli.

Der Vertrag von Smith endet 2027 und wäre durch den Abstieg von St. Pauli bei einem Marktwert von 5 Millionen Euro eine günstige und erfahrene Alternative. Am besten wäre wohl ein Doppeltransfer aus Nyakossi oder Halhal und Smith, um die Kombination aus Bundesliga-Erfahrung und Entwicklungspotenzial zu verpflichten.

Wen haltet ihr für die beste Lösung? Schreibt es gerne in die Kommentare!

🖊 Autor: Jan David Busch

📷 Photo by Linnea Rheborg/Getty Images

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