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·6. März 2026
3. Liga 2026/27: Wer sind die Aufstiegskandidaten aus den Regionalligen?

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·6. März 2026

Derzeit müssen die Löwen sowohl für eine weitere Drittliga-Saison als auch für den Fall eines Aufstiegs planen. Sollten Sechzig in der 3. Liga bleiben, ist ein Blick auf die Regionalligen durchaus interessant. Wer könnte dann Gegner des TSV 1860 München werden?
Seit der Saison 2018/19 steigen aus den Regionalligen vier Mannschaften auf. Da es allerdings fünf Ligen gibt, müssen zwei Mannschaften den Aufstieg noch ausspielen. Das ist die aufstiegsberechtigte Mannschaft aus der Regionalliga Bayern und die aus der Regionalliga Nordost. Direkt aufsteigen werden die Aufstiegskandidaten aus den Ligen Südwest, West und Nord. Aufgeführt sind in unserer Liste nur die Kandidaten, die auch eine Lizenz beantragt haben.
In der Regionalliga Nord haben drei Mannschaften die Lizenz für die 3. Liga beantragt. Einer der drei Mannschaften wird höchstwahrscheinlich aufsteigen, die besten Chancen hat Meppen. Mit 53 Punkten steht man momentan auf dem ersten Platz vor dem SV Drochtersen/Assel, die 49 Punkte haben. Allerdings auch ein Spiel weniger. Gewinnen sie das noch ausstehende Spiel, stehen sie einen Punkt hinter Meppen. Der VfB Oldenburg hat sogar zwei Spiele weniger und 46 Punkte.
In der Regionalliga West führt relativ souverän Fortuna Köln. Mit 50 Punkten vor dem Zweitplatzierten Rot-Weiß Oberhausen, die bei gleicher Spielanzahl 44 Punkte haben. Die Zweitbesetzung des FC Schalke 04 hat zwar zwei Punkte weniger als Oberhausen, aber dafür auch ein Spiel weniger ausgetragen. Fortuna war fünf Jahre in der 3. Liga und stieg in der Saison 2018/19 in die Regionalliga West ab.
Vier Punkte Vorsprung hat die SGV Freiberg (47 Punkte) vor der SG Sonnenhof Großaspach (43 Punkte). Und damit gute Chancen aufzusteigen. Als neue ligaunabhängige Spielstätte hat man das Heilbronner Frankenstadion auserkoren. Unabhängig ob man aufsteigt oder nicht, dort wird man ab der kommenden Saison spielen. Heilbronn ist 25 Kilometer entfernt. Als SGV Freiberg wird man allerdings dann nicht antreten. Man will „Heilbronn“ zukünftig im Vereinsnamen tragen. 17.000 Plätze stehen in Heilbronn zur Verfügung. Also mehr als im Grünwalder Stadion momentan. In der Regionalliga hat man durchschnittlich 566 Zuschauer.
Die Zweitbesetzung des 1. FC Nürnberg ist aktuell Tabellenführer. Allerdings hat man keine Lizenz beantragt (vgl. Artikel vom 26. Februar 2026). Das Rennen um den Aufstieg wird zwischen der SpVgg Unterhaching und den Würzburger Kickers ausgetragen. Haching hat 40 Punkte, Würzburg 39. Die nicht antretenden Nürnberger übrigens 49 Punkte. Wer auch immer Zweiter hinter Nürnberg wird, muss ins Aufstiegsspiel gegen Nordost.
Lok Leipzig hat die Drittliga-Lizenz beantragt und wird sich wahrscheinlich das Aufstiegsspiel gegen den Aufstiegskandidaten aus Bayern nicht nehmen lassen. Mit 55 Punkten und einem Spiel mehr hat man immerhin 10 Punkte mehr als der Zweitplatzierte aus Jena.
Was sind eure Favoriten für eine potentielle Konkurrenz gegen die Löwen? Zumindest sofern Sechzig in der 3. Liga verbleibt.
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