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·9. April 2026

3:0 gegen Celta! Souveräner SC Freiburg mit einem Bein im Halbfinale

Artikelbild:3:0 gegen Celta! Souveräner SC Freiburg mit einem Bein im Halbfinale

Was für ein Auftritt des SC Freiburg. Beim 3:0 gegen den RC Celta zeigte die Mannschaft von Julian Schuster eine starke Leistung und geht mit einem deutlichen Vorsprung ins Rückspiel.

Der SC Freiburg hatte zum ersten europäischen Viertelfinale der Vereinsgeschichte den spanischen Vertreter RC Celta de Vigo zu Gast. Im Vergleich zum ärgerlichen 2:3 gegen die Bayern nahm Trainer Julian Schuster für das Duell in der Europa League drei Wechsel vor. Jordy Makengo, Vincenzo Grifo und Igor Matanovic verdrängten Christian Günther, Derry Scherhant und Lucas Höler.


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Freiburg startet furios, Beste legt nach

Die Breisgauer erwischten vor heimischer Kulisse einen echten Traumstart. In den ersten zehn Minuten setzte der Sport-Club Celta gehörig unter Druck, besonders Makengo zeigte sich spielfreudig und verzeichnete die erste richtig gute Gelegenheit (6.). Wenig später behauptete sich der junge Schweizer am Strafraum und legte halblinks für Routinier Grifo auf, der mit einem feinen Schlenzer ins rechte Eck für die frühe Führung sorgte (10.).

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Foto: Getty Images

Nach dem Rückschlag erwachten auch die Gäste und schafften es erstmals, sich aus dem Freiburger Klammergriff zu befreien. Javi Rodriguez‘ erster Abschluss brachte Noah Atubolu aber nicht in Verlegenheit (27.). Nach kurzer Verschnaufspause, so wirkte es, trat Freiburg wieder aufs Gas und erhöhte prompt. Philipp Treu setzte im Zweikampf am Strafraum stark nach und über Igor Matanovic landete der Ball vor dem Tor bei Jan-Niklas Beste, der nur noch einschieben musste (32.).

Nur zwei Minuten nach dem 2:0 traf der starke Manzambi mit einem scharfen Rechtsschuss den Pfosten (34.). Defensiv wurde der Sport-Club von den Gästen kaum geprüft, wenn die Spanier mal ins letzte Drittel vordringen konnten, agierte die Abwehr der Breisgauer um Matthias Ginter souverän, sodass es mit einem verdienten 2:0 in die Pause ging.

Celta ideenlos gegen disziplinierten Sport-Club

Nach dem Seitenwechsel hatte die Schuster-Elf weiterhin alles unter Kontrolle, spielte die eigenen Angriffe aber nicht mehr mit der letzten Konsequenz zu Ende. Celta wechselte zum zweiten Durchgang doppelt, der von Trainer Claudio Giraldez erhoffte Effekt blieb jedoch weitestgehend aus.

Yuito Suzuki brachte immer wieder Tempo in die Partie, auch Manzambi zählte weiterhin zu den auffälligsten beim Sport-Club. Celta stand hinten jedoch stabiler und verhinderte, dass die starken Breisgauer in gute Abschlusssituationen kommen konnten. Auf der anderen Seite sorgte der frühere Leverkusener Borja Iglesias nach 70 Minuten aus der Distanz für den ersten wirklich gefährlichen Abschluss der Gäste, schoss aber knapp drüber.

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Foto: Getty Images

Als die Partie auf die Zielgerade einbog, ließen die Freiburger das Stadion nochmal beben. Ein Beste-Eckball fand den Kopf von Ginter, der sich gegen Sergio Carreira durchsetzte und zum 3:0 einköpfte (78.). In der Schlussphase meldeten sich die Spanier nochmal offensiv an, der eingewechselte Fer Lopez setzte den Ball volley aus kurzer Distanz über den Kasten (86.).

Doch auch Freiburg blieb gefährlich und hätte in der 88. Minute beinahe noch einen Treffer nachgelegt. Nach tollem Steckpass von Scherhant spitzelte Höler den Ball über Keeper Ionut Andrei Radu hinweg, die Kugel drehte sich jedoch knapp auf der falschen Seite am Pfosten vorbei. Es blieb beim 3:0, das den SC Freiburg eine Woche vor dem Rückspiel in Vigo zum Favoriten auf den Einzug ins Halbfinale der Europa League macht.

Spielschema

SC Freiburg: Atubolu – Treu, Ginter, Lienhart, Makengo – M. Eggestein, Manzambi, Beste (89. Kübler) , Y. Suzuki (74. Höler), Grifo (74. Scherhant) – Matanovic

Celta: Radu – Javi Rodriguez (46. Lopez), Aidoo, Marcos Alonso – Mingueza, Ilaix Moriba, Sotelo (61. Vecino), Carreira – Jutgla (73. Duran), Borja Iglesias (73. Aspas), Swedberg (46. El-Abdealloui)

Tore: 1:0 Grifo (10.), 2:0 Beste (32.), 3:o Ginter (78.)

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