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·16. August 2026
3:3 gegen Mannheim: Hansa gleicht Zwei-Tore-Rückstand aus

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Im ersten Sonntagsspiel des 2. Spieltages trennten sich Hansa Rostock und Waldhof Mannheim nach teils wilden 90 Minuten mit 3:3. Nachdem der SVW zunächst 2:0 und dann 3:1 vorne lag, kam die Kogge noch zurück und nahm einen Punkt mit. Beide Teams verpassten damit den zweiten Sieg in Folge.
Waldhofs Trainer Rui Mota veränderte seine Elf nach dem 2:1 gegen Düsseldorf auf zwei Positionen: Niemann, der sein Drittliga-Debüt feierte, kam für den erkrankten Nijhuis zwischen die Pfosten. Außerdem ersetzte Keumo hinten links Mendes. Auf der anderen Seite begann bei Hansa Rostock nach dem 3:2 in Hoffenheim Brzozowski für Dietze.
Mit der ersten Chance durften die Gäste gleich zum Jubeln abdrehen: Okeke konnte frei flanken, auch Ulbricht wurde kaum gestört, und so vollstreckte der Stürmer aus zehn Metern zum 1:0 (7.). Nur wenig später beinahe das 2:0 für die Buwe. Diesmal hatte der schnelle Klünter freie Fahrt, aber Bierschenk setzte das Spielgerät knapp daneben (10.). Nach einer längeren Phase des Leerlaufs kamen dann auch die Hausherren zu ersten Möglichkeit: Lennemann wurde freigespielt, aber von der Strafraumkante verzog der Offensivakteur, Niemann konnte dessen Schuss parieren (27.).
Präziser machte es der Waldhof auf der anderen Seite. Thalhammer steckte durch auf Rieckmann, der eiskalt blieb und Keeper Unbehaun überwinden konnte (29.). Aber die Rostocker gaben sich nicht auf, wollten viel mehr schnell den Anschluss herstellen. Und der sollte vor dem Pausenpfiff tatsächlich noch erfolgen. Nach einem langen Einwurf bekamen die Mannheimer die brenzlige Situation nicht geklärt. Und so jagte Torjäger Voglsammer den Ball trocken ins rechte untere Eck zum 1:2-Pausenstand (45.).
Mit Wiederanpfiff agierten die Mannheimer mutiger und aktiver als der Gegner. Dafür wurden sie belohnt. Diesmal schickte Asallari Bierschenk auf die Reise, der Unbehaun daraufhin keine Chance ließ (50.). In dieser Situation hat sich die Hansa-Hintermannschaft zu leicht düpieren lassen. Aber es ging wild weiter, die über 25.000 Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. Wieder kamen die Rostocker nach einem Einwurf zum Tor. Diesmal brachte Lennemann aus spitzem Winkel das Spielgerät im Tor unter (55.). Nur fünf Minuten später beinahe das 3:3. Ein Freistoß von Voglsammer klatschte an die Oberkante der Latte.
Trotzdem blieben die Rostocker weiter am Drücker. Wenn es gefährlich wurde, war zumeist Voglsammer beteiligt. So aber nicht beim 3:3-Ausgleich. Ein Dajaku-Eckball fand am ersten Pfosten Carstens, der den Ball ins lange Eck verlängerte (76.). In der Schlussphase agierten beide Mannschaften teilweise zu hektisch und ungenau, weshalb sie sich keine Möglichkeiten mehr erspielen konnte. In der Nachspielzeit forderte Mannheim aber noch einen Elfmeter, nachdem Gregorio bei einer Flanke im Duell mit Bohnert zu Boden ging – Glück für die Kogge. So blieb es beim 3:3.
Beide Teams verpassten damit den zweiten Sieg in Folge und sortieren sich mit jeweils vier Punkten auf den Rängen 5 und 6 ein. Nun geht es mit dem Pokal weiter: Mannheim bekommt es im Derby mit Kaiserslautern zu tun, während Hansa Rostock ebenfalls am Freitagabend Bundesligist Stuttgart empfängt.
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