4:2 gegen Verl: Duisburg mit Ausrufezeichen im Spitzenspiel | OneFootball

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·8. Februar 2026

4:2 gegen Verl: Duisburg mit Ausrufezeichen im Spitzenspiel

Artikelbild:4:2 gegen Verl: Duisburg mit Ausrufezeichen im Spitzenspiel

Zum Abschluss des 23. Spieltags ist dem MSV Duisburg ein echtes Ausrufezeichen gelungen: Die Zebras feierten im Spitzenspiel gegen den SC Verl einen 4:2-Erfolg. Während der Sportclub über weite Strecken der Partie die dominante Mannschaft war, aber viel zu viele Chancen liegen ließ, zeigte sich der MSV gnadenlos effektiv. Durch den Sieg klettert Duisburg auf den zweiten Tabellenplatz, während Verl auf Platz vier abrutscht.

Duisburg gnadenlos effektiv

MSV-Coach Dietmar Hirsch veränderte seine Startelf nach der 0:1-Niederlage in Ulm auf vier Positionen: Für den gelbgesperrten Kapitän Hahn rückte Schlicke in die Innenverteidigung, außerdem begannen Coskun, Symalla und Borkowski für Sadlek, Tugbenyo und Noß. Auf der Gegenseite wechselte Verl-Trainer Tobias Strobl nach dem 4:0 gegen Stuttgart II nur einmal: Yari Otto startete anstelle von Wörner im Sturm.


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Die Gäste aus Verl zogen von Beginn an ihr gewohntes Ballbesitzspiel auf, doch der MSV lief die in Rot gekleideten Ostwestfalen sehr energisch an – und wurde früh dafür belohnt: Casar eroberte kurz vor dem Strafraum den Ball und bediente Lobinger, der eiskalt zum frühen 1:0 einschoss und die Arena damit früh in der Partie in ein Tollhaus verwandelte (2.). Doch nur wenige Augenblicke später verstummten die über 20.000 Zuschauer: Bei einem Verler Konter kam der Ball über Besio zu Mhamdi – und der Rechtsverteidiger traf zum postwendenden Ausgleich (4.)! Erneut nur wenige Augenblicke später versuchte Besio sein Glück, doch erstmals in dieser Partie fand ein Abschluss nicht den Weg ins Tor (6.).

Nach dieser äußerst intensiven Anfangsphase übernahm mehr und mehr der SCV das Kommando und präsentierte einige sehr sehenswerte Ballstafetten. Allerdings zeigten sich die Gäste im Abschluss zu verschwenderisch – so zum Beispiel Eze in der 32. Minute, der aus bester Position zu zentral zielte. Ganz anders die Zebras: Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schickte Symalla Borkowski auf die Reise, der den Ball artistisch an Schulze vorbei ins Tor legte – zweite Chance, zweites Tor für Duisburg (35.)! Und damit nicht genug: In der dritten Minute der Nachspielzeit sprintete Lobinger auf das Verler Tor zu, behauptete sich gegen mehrere Gegenspieler und schoss ebenso wuchtig wie präzise zum 3:1-Halbzeitstand ein!

Verl betreibt Chancenwucher

Um im zweiten Durchgang effizienter mit den eigenen Chancen umzugehen, wechselte SCV-Trainer Strobl in der Halbzeit Edeljoker Arweiler für Yari Otto ein. Doch der Start in den zweiten Durchgang geriet aus Sicht der Ostwestfalen gehörig in die Hose: Nach einem Verler Ballverlust im Spielaufbau kam Sussek gut zwanzig Meter vor dem Tor frei zum Schuss – und platzierte diesen unhaltbar ins linke Eck (47.) – 4:1! Verl reagierte wütend auf den erneuten Rückschlag und erspielte sich einige vielversprechende Szenen. Im entscheidenden Moment ließen die Strobl-Schützlinge im Gegensatz zu Duisburg jedoch die nötige Effizienz vermissen.

So strich ein Waidner-Abschluss knapp am Tor vorbei (54.) und auch Kijewski traf aus bester Position nur das Außennetz (56.). Einige Minuten später war dann bei einem Versuch von Besio der Pfosten im Weg (65.). Und auch Arweiler traf das Tor nicht (66.). In der 74. Minute war der Bann dann doch gebrochen: Arweiler ließ eine Flanke in den Lauf von Stark abtropfen – und der Joker verkürzte auf 2:4 (74.). Einige Minuten später dann aber wieder das gewohnte Bild: Arweiler hämmerte den Ball an die Latte (78.).

Es war die letzte große Chance für die Gäste – somit blieb es beim 4:2 für Duisburg, das sich diesen Sieg mit viel Leidenschaft und einer beeindruckenden Effizienz vor dem Tor verdiente. Durch den Dreier hat die Hirsch-Truppe nun 43 Punkte auf dem Konto, ist als einzigen Teams zuhause weiterhin ungeschlagen und klettert damit auf den zweiten Tabellenplatz. Verl bleibt dagegen bei 41 Punkten stehen und rutscht auf Platz vier ab. Weiter geht es für die Ostwestfalen am kommenden Samstag mit einem Heimspiel gegen Hoffenheim II. Duisburg ist zeitgleich beim SV Wehen Wiesbaden gefordert.

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