GazeteFutbol.de
·18. Februar 2026
48 Stunden Entscheidung für Lucescu! Trainerkrise bei Rumäniens Nationalteam vor Türkei-Spiel

In partnership with
Yahoo sportsGazeteFutbol.de
·18. Februar 2026

Im Halbfinale der Playoff-Runde zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026 trifft die Türkei auf Rumänien – doch beim Gegner herrscht Unruhe. Mircea Lucescu, Trainer der rumänischen Nationalmannschaft, kämpft mit gesundheitlichen Problemen (GazeteFutbol berichtete). Innerhalb von 48 Stunden soll sich klären, ob er beim Spiel am 26. März an der Seitenlinie stehen kann.
Der erfahrene Coach wurde am 9. Februar erneut ins Krankenhaus eingeliefert – bereits zum dritten Mal innerhalb eines Monats. Anschließend reiste er nach Belgien, um ein zweites ärztliches Gutachten einzuholen. Ob er rechtzeitig zurückkehrt, bleibt offen.
Giovanni Becali, ein enger Vertrauter des Trainers, erklärte gegenüber der rumänischen Presse, dass Lucescu seine Haltung grundsätzlich klar gemacht habe. „Er möchte bei der Mannschaft sein. Jetzt hängt alles von der medizinischen Einschätzung ab“, sagte Becali laut NTV Spor.
Zugleich verwies er auf den familiären Druck, unter dem der 80-Jährige stehe. „Ich habe gehört, dass er sich besser fühlt, aber seine Familie möchte, dass er vorsichtig ist. Sie wollen, dass er sich schont“, so Becali weiter.
Werbung – Eigener WhatsApp-Kanal von GazeteFutbol
Razvan Burleanu, Präsident des rumänischen Fußballverbandes, stellte klar, dass die Gesundheit des Trainers absolute Priorität habe. „Ich hatte erneut ein Gespräch mit Herrn Lucescu. Sein Zustand hat sich nicht wesentlich verändert. Er wird eine zweite medizinische Meinung einholen“, erklärte Burleanu.
Bis zum 20. Februar soll eine endgültige Entscheidung fallen. „Wir müssen sicherstellen, dass wir einen Nationaltrainer haben, der sich und die Mannschaft in bester Verfassung auf diese wichtigen Spiele vorbereiten kann“, betonte der Verbandschef.
Die kommenden Tage sind entscheidend – nicht nur für Mircea Lucescu, sondern auch für die rumänische Nationalmannschaft. Das Duell gegen die Türkei besitzt enorme sportliche Bedeutung im Kampf um die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2026.
Ob der erfahrene Trainer selbst an der Seitenlinie stehen wird oder ein Interimsteam übernimmt, soll spätestens am 20. Februar feststehen. Klar ist: Die Priorität bleibt die Gesundheit des Trainers – alles Weitere ist zweitrangig.









































