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·20. Juli 2026

5 Spieler, die sich sich bei der WM ins Rampenlicht gespielt haben

Artikelbild:5 Spieler, die sich sich bei der WM ins Rampenlicht gespielt haben

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika hat nicht nur die etablierten Superstars im Scheinwerferlicht bestätigt, sondern auch eine neue Welle von Talenten auf die Notizzettel der europäischen Eliteklubs gespült. Wenn die Scouting-Abteilungen von der Premier League bis zur La Liga jetzt ihre Berichte sortieren, stehen fünf Namen ganz weit oben, die vor dem Turnier nur Experten ein echter Begriff waren.

Hier sind die fünf größten Entdeckungen der WM 2026, die diesen Sommer den Transfermarkt ordentlich anheizen dürften.


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Johan Manzambi (Schweiz / SC Freiburg)

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Foto: Getty Images

Der 20-jährige Mittelfeldakteur des SC Freiburg ist zweifellos die offensive Lebensversicherung der Eidgenossen bei diesem Turnier gewesen. Mit einer beeindruckenden Bilanz von 3 Toren und 2 Assists wirbelte er durch die gegnerischen Abwehrreihen. Seine Dynamik, sein enormer Zug zum Tor und seine taktische Reife haben ihn blitzschnell ins Rampenlicht befördert.

Transfer-Status: Kaum hat das Turnier geendet, da wurde bereits Vollzug gemeldet: Aston Villa hat das Rennen gemacht, Newcastle United ausgestochen und den Youngster für eine stolze Summe von rund 49 Millionen Pfund verpflichtet. Ein echter WM-Katalysator.

Yan Diomandé (Elfenbeinküste / RB Leipzig)

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Obwohl er bei RB Leipzig nach seinem Wechsel im Sommer 2025 bereits eine starke Bundesliga-Saison spielte, war diese WM seine endgültige globale Talentprobe. Der 19-jährige Flügelstürmer bestach durch seine Explosivität und sein unberechenbares Dribbling. Statistisch besonders extrem: Diomandé wies den höchsten xA-Wert (erwartbare Vorlagen) aller WM-Teilnehmer auf.

Transfer-Status: Leipzig weiß genau, welchen Schatz sie da haben. Der Hype ist gigantisch, Topklubs wie Manchester City, Real Madrid und PSG klopfen an. Wer ihn aus Sachsen loseisen will, muss wohl tief in die Tasche greifen – Leipzig taxiert seinen Wert gerüchteweise auf weit über 100 Millionen Euro.

Ismael Saibari (Marokko / PSV Eindhoven)

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Marokko hat nach dem Erfolg von 2022 erneut bewiesen, dass sie Talente am Fließband liefern. Der absolute Fixpunkt im marokkanischen Spiel in diesem Sommer war Ismael Saibari. Zwischen Mittelfeld und Sturm agierend, glänzte der Ex-Eindhovener mit starkem Ballvortrag, kreativen Momenten und enormer Torgefahr. Er war der emotionale und spielerische Antreiber seines Teams.

Transfer-Status: Saibari hat gezeigt, dass er bereit für den nächsten großen Schritt ist. Es ist dementsprechend wenig überraschend, dass sich der FC Bayern die Dienste des Mittelfeldspielers gesichert hat.

Ibrahim Maza (Algerien / Bayer Leverkusen)

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Der 20-jährige Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen nutzte die WM-Bühne perfekt, um sich einem breiten Weltpublikum vorzustellen. Mit seiner feinen Klinge und der Fähigkeit, enge Räume spielerisch zu auflösen, zog er im algerischen Mittelfeld die Fäden.

Transfer-Status: Bei Leverkusen steht er in einem extrem hochkarätigen Kader unter Vertrag, doch seine WM-Auftritte dürften dafür gesorgt haben, dass er entweder bei Bayer deutlich mehr Spielzeit einfordert oder ein lukratives Leih- bzw. Kaufangebot aus einer der europäischen Top-Ligen ins Haus flattert.

Kerim Alajbegović (Bosnien und Herzegowina / Bayer Leverkusen)

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Der erst 18-jährige Angreifer, der gerade per Rückkaufklausel von RB Salzburg zu Bayer Leverkusen zurückgekehrt ist, schrieb in Nordamerika WM-Geschichte. Er krönte sich zum jüngsten WM-Torschützen seines Landes überhaupt und traf zudem als jüngster Spieler seit Beginn der Datenerfassung aus der Distanz. Trotz seines jugendlichen Alters strahlte er eine bemerkenswerte Kälte vor dem Tor aus.

Transfer-Status: Für Leverkusen ein absoluter Luxus. Es ist gut möglich, dass die Werkself den Teenager nach dieser Fabelsaison direkt in den Profikader integriert, um den nächsten Schritt einzuleiten – es sei denn, ein englischer Großklub wagt einen unmoralischen Vorstoß.

Das Fazit

Die WM 2026 hat wieder einmal gezeigt: Turniere schreiben ihre eigenen Gesetze und machen aus vielversprechenden Talenten über Nacht begehrte Transferobjekte. Während Johan Manzambi bereits den Sprung auf die Insel geschafft hat, dürften uns bei Diomandé und Saibari noch wochenlange Transferpoker ins Haus stehen. Eines ist sicher: Diese Gesichter werden den europäischen Spitzenfußball in den kommenden Jahren maßgeblich mitprägen.

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