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·21. Juli 2026

55 oder 35 Millionen? Singo darf wohl gehen – doch Galatasaray streitet über den Preis

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Wilfried Singo könnte Galatasaray nach nur einer Saison wieder verlassen. Inter Mailand und die SSC Neapel sollen Interesse am ivorischen Verteidiger zeigen. Innerhalb der Klubführung herrscht allerdings offenbar Uneinigkeit darüber, zu welchem Preis der 25-Jährige verkauft werden darf.

Wilfried Singo gehört in diesem Transfersommer zu den begehrtesten Spielern bei Galatasaray. Vor allem aus der italienischen Serie A soll es Interesse am flexibel einsetzbaren Verteidiger geben. Neben der SSC Neapel beschäftigt sich offenbar auch Inter Mailand mit dem Nationalspieler der Elfenbeinküste. Die Nerazzurri sollen zuletzt ein Angebot über 30 Millionen Euro zuzüglich weiterer fünf Millionen Euro an möglichen Bonuszahlungen vorbereitet haben. Doch Galatasaray reicht diese Summe dem Vernehmen nach bislang nicht aus.


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Teil der Führung fordert 55 Millionen Euro

Nach Informationen der türkischen Zeitung "Milliyet" gibt es innerhalb der Galatasaray-Führung zwei unterschiedliche Positionen zum möglichen Verkauf. Ein Teil der Verantwortlichen möchte Singo nur ziehen lassen, wenn die in seinem Vertrag verankerte Ausstiegsklausel vollständig aktiviert wird. Diese soll in diesem Sommer bei 55 Millionen Euro liegen. Eine solche Ablöse in dieser Höhe würde Galatasaray einen erheblichen Gewinn bescheren. Der türkische Meister hatte Singo im August 2025 für rund 30,8 Millionen Euro von der AS Monaco verpflichtet. Zusätzlich steht dem französischen Klub bei einem Weiterverkauf eine Beteiligung von zehn Prozent an dem erzielten Transfergewinn zu. Bleibt im LIGABlatt-TransferCenter immer auf dem Laufenden!

Andere Verantwortliche würden sofort verkaufen

Andere Mitglieder der Klubführung sollen dagegen bereit sein, bereits bei einem Angebot zwischen 35 und 40 Millionen Euro einer Trennung zuzustimmen. Als Grund dafür wird vor allem Singos hohes Gehalt und seine fehlende Rolle als unumstrittener Stammspieler genannt. Der Ivorer verdient bei Galatasaray offiziell rund 4,8 Millionen Euro netto pro Saison und besitzt noch einen langfristigen Vertrag. Doch ein Verkauf in der genannten Größenordnung würde Galatasaray nur eben keinen Gewinn von 25 Millionen Euro oder mehr ermöglichen. Der Klub könnte jedoch eine hohe Ablöse einnehmen und gleichzeitig einen der größten Gehaltsposten im Kader streichen.

Inter und Neapel beobachten die Situation

Noch ist offenbar keine endgültige Entscheidung gefallen. Galatasaray muss zunächst festlegen, ob der Klub an der 55-Millionen-Euro-Forderung festhält oder bei einem niedrigeren Angebot verhandlungsbereit ist. Inter könnte nach seinem ersten Vorstoß noch einmal nachbessern. Auch die SSC Neapel wird seit mehreren Wochen mit Singo in Verbindung gebracht. Der italienische Meister soll sich bereits über die Bedingungen eines möglichen Transfers informiert haben. Damit hängt Singos Zukunft nicht nur von den Angeboten aus Italien ab. Zunächst muss sich die Galatasaray-Führung offenbar selbst darüber einigen, welchen Preis sie für den Verteidiger akzeptieren würde.

Foto: Ahmad Mora/Getty Images

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