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·22. Juni 2026

7 Mio. für Amoako und Grønbaek: Ist der HSV noch handlungsfähig?

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Seit dem letzten Saisonspiel gegen Bayer Leverkusen am 16. Mai ist es um den HSV bemerkenswert ruhig geworden. Auch auf dem Transfermarkt hält sich der Klub bislang zurück. Hat das finanzielle Gründe?

Diese Frage stellt sich momentan so mancher Fan. Immerhin haben die Rothosen schon zweimal kostspielig zugeschlagen: Kofi Amoako kam für rund zwei Millionen Euro von Dynamo Dresden, Winter-Leihgabe Albert Grønbæk wurde für 4,7 Millionen Euro dauerhaft unter Vertrag genommen. Zusammen summieren sich die beiden Transfers also auf rund sieben Millionen Euro. Das ist für einen Bundesligisten im zweiten Jahr eine durchaus beachtliche Summe, gleichzeitig aber kein Limit für die weitere Kaderplanung.


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Denn anders als mancherorts vermutet, ist der HSV laut Mopo nicht darauf angewiesen, erst Spieler zu verkaufen, um zusätzliche Neuzugänge zu finanzieren. Das Budget sei demnach nicht vollständig ausgeschöpft worden, es stünden unabhängig von möglichen Abgängen weitere Mittel zur Verfügung. Sportdirektor Claus Costa und sein Team sind dementsprechend handlungsfähig.

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Foto: IMAGO

HSV: Ein weiteres Mal mit Leihen zum Erfolg?

Die eigentliche Herausforderung dieses Sommers liegt weniger in der Liquidität als im Timing. Der Transfermarkt kommt wegen der laufenden WM nur langsam in Bewegung, gleichzeitig möchte der HSV den Kader für das zweite Bundesliga-Jahr frühzeitig strukturieren. Bis zu sechs oder sieben Neuzugänge sind möglich, wobei die Hanseaten zumindest teilweise erneut mit Leihen arbeiten dürften.

Genau dieses Modell hat sich zuletzt als Erfolgsfaktor erwiesen. Spieler wie Luka Vuskovic oder Fabio Vieira prägten die erfolgreiche vergangene Saison entscheidend mit. Daher bleibt der HSV auch künftig für kurzfristige Lösungen offen. Trotzdem ist es das langfristige Ziel, sich unabhängiger von Leihen zu machen. Je nach Verlauf der nächsten Wochen könnte der Verein dieses Vorhaben jedoch auf die kommenden Transferphasen verschieben müssen.

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