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·23. August 2026
93-Millionen-Desaster: Juve wird Ex-Barça-Star Arthur endlich los

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Juventus hat den Vertrag mit Arthur Melo nach mehreren Leihstationen inzwischen offiziell aufgelöst. Bei dem Transfer hatten sich damals wohl beide Seiten deutlich mehr erhofft.
Nach sechs Jahren und einer Leih-Odyssee zu Liverpool, Florenz, Girona und Grêmio ist das Kapitel Juventus Turin für Arthur Melo jetzt offiziell vorbei. Die Bianconeri haben den Vertrag mit dem brasilianischen Mittelfeldspieler aufgelöst. Die Zahlen des Deals dürften sich im Rückblick kaum schlechter lesen.
Der inzwischen 30-Jährige wechselte im Sommer 2020 vom FC Barcelona im Rahmen eines verrückten Tauschdeals mit Miralem Pjanic zur Alten Dame. Zur Aufhübschung der eigenen Bilanzen zahlte Juve 72 Millionen Euro plus zehn Millionen Euro an Bonuszahlungen für Arthur, während Barça 60 Millionen Euro plus fünf Millionen Euro an Boni für die Dienste von Pjanic überwies.
Für alle Beteiligten wurde der Deal allerdings zum Flop. Während Pjanic nach nur einer Saison in Barcelona nach Besiktas weitergegeben wurde, absolvierte Arthur in 6 Jahren nur 63 Pflichtspiele für Juve.
Das italienische Portal Calcio e Finanza hat die Zahlen rund um den Transfer von Arthur genauer unter die Lupe genommen und kommt dabei auf eine ernüchternde Bilanz. Rechnet man die kolportierten knapp 20 Millionen Euro an Bruttolohnzahlungen hinzu, belaufen sich die Gesamtkosten für den ehemaligen Nationalspieler auf circa 100 Millionen Euro.
Immerhin konnte man noch durch die Leihstationen des Mittelfeldspielers rund 7,2 Millionen Euro an Leihgebühren einnehmen, wodurch sich die tatsächlichen Kosten auf etwa 93 Millionen Euro verringern.
Eine dennoch enorme Summe mit Blick auf die sportliche Bilanz: Für jeden Einsatz des Brasilianers zahlte Juve rund 1,48 Millionen Euro. Da Arthur bei einem Großteil der Spiele allerdings nur eingewechselt wurde, fällt die Rechnung pro Minute noch drastischer aus: Rund 28.000 Euro kostete Arthur Juventus pro Minute auf dem Platz.
Der Tauschdeal mit Pjanic dürften die finanziellen Folgen für Juventus zwar zumindest teilweise abgefedert haben, dennoch ist der Transfer wohl ein Sinnbild für Juves sportlichen Absturz in den 2020ern.
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