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·21. Mai 2026

Ablösefreier Coup: Gladbach will Zweitliga-Kapitän

Artikelbild:Ablösefreier Coup: Gladbach will Zweitliga-Kapitän

Borussia Mönchengladbach arbeitet offenbar an einem ablösefreien Transfer für das zentrale Mittelfeld. Nach dem feststehenden Abgang von Rocco Reitz zu RB Leipzig soll Enzo Leopold von Hannover 96 in den Fokus der Fohlen gerückt sein. Der 25-Jährige ist im Sommer ohne Ablöse zu haben und könnte damit zu einer passenden Lösung für das neue Gladbacher Zentrum werden.

Für Leopold endete die Saison mit Hannover besonders bitter. Die Niedersachsen hatten den Aufstieg am letzten Spieltag noch in der eigenen Hand, brachten ihn aber nicht über die Ziellinie. Während der SC Paderborn in Darmstadt mit 2:0 gewann, verspielte 96 gegen den 1. FC Nürnberg gleich zweimal eine Führung und kam am Ende nur zu einem 3:3. Der Traum von der Bundesliga platzte damit auf den allerletzten Metern.


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Gladbach will Leopold wohl als Reitz-Nachfolger

Wie Sky Sport berichtet, zeigt Gladbach konkretes Interesse an einer Verpflichtung des Hannover-Kapitäns. Leopold soll einen Wechsel in die Bundesliga bevorzugen, wolle sich nach dem dramatisch verpassten Aufstieg mit 96 aber zunächst etwas sammeln, um sich nicht von den Emotionen leiten zu lassen.

Sportlich würde der Mittelfeldspieler gut ins Profil passen. In Hannover gehörte Leopold in der abgelaufenen Saison zu den absoluten Konstanten, absolvierte alle 34 Ligaspiele und kam dabei auf drei Tore sowie vier Vorlagen. Der zentrale Mittelfeldspieler, der zunächst beim SC Freiburg ausgebildet wurde, kam 2022 nach Hannover und wurde bei den Niedersachsen schnell zum Fanliebling.

Bei den Fohlen könnte Leopold eine wichtige Rolle im personell veränderten Mittelfeld einnehmen. Zusammen mit Rani Khedira, an dem die Gladbacher weiterhin interessiert sein sollen, wäre sogar eine komplett neue Achse im Zentrum denkbar. Durch die Einnahmen beim Verkauf von Rocco Reitz besitzt Gladbach einen gewissen Handlungsspielraum, um beim Thema Handgeld und Signing Fee mit anderen Interessenten konkurrieren zu können.

Neben Gladbach sollen auch weitere Klubs aus der Bundesliga sowie aus der MLS die Situation beobachten. Die Fohlen scheinen sich im Poker aber früh in Stellung zu bringen.

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