Absage an Safi-Pläne aus Miami: Wie Merih Demiral den Fenerbahce-Wirbel eiskalt verdrängt | OneFootball

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·6. Juni 2026

Absage an Safi-Pläne aus Miami: Wie Merih Demiral den Fenerbahce-Wirbel eiskalt verdrängt

Artikelbild:Absage an Safi-Pläne aus Miami: Wie Merih Demiral den Fenerbahce-Wirbel eiskalt verdrängt

Machtwort aus Miami: Wie der Abwehrchef die Spekulationen vom Bosporus ausblendet und den historischen Traum anvisiert

Die heiße Vorbereitungsphase vor der mit Spannung erwarteten Endrunde läuft auf Hochtouren. Die türkische Fußballnationalmannschaft hat ihr Quartier in Florida aufgeschlagen, um sich intensiv auf die Weltmeisterschaft 2026 vorzubereiten. Inmitten dieser fokussierten Atmosphäre sorgt jedoch die Vereinspolitik in der Heimat für reichlich Nebengeräusche. Der Präsidentschaftskandidat von Fenerbahce, Hakan Safi, hatte kürzlich offensiv verkündet, dass man eine vollkommene Einigung mit dem Defensivstar erzielt habe. Nun brach der erfahrene Abwehrchef der Auswahl sein Schweigen zu dieser Thematik.

In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur DHA im Mannschaftslager in Miami bezog der Leistungsträger Stellung zu den Gerüchten, blendete den Transferpoker komplett aus und betonte vehement, dass sein gesamtes Augenmerk einzig der Auswahl des Landes gilt. Der Abwehrspieler gab zu verstehen, dass seine persönlichen Ziele im Dress der Auswahl aktuell riesig seien, man das Land optimal repräsentieren wolle und er sich derzeit ausschließlich auf diese große Aufgabe konzentriere. Der Abwehrspieler gab unmissverständlich zu verstehen, dass er sich von den Spekulationen nicht ablenken lässt: „Meine Ziele für die Nationalmannschaft sind im Moment groß. Ich hoffe, wir repräsentieren hier die Besten und wollen ohne Verletzungen und ohne Probleme nach oben. Ich konzentriere mich derzeit nur auf die Nationalmannschaft. Ich hoffe, wir machen unser Volk stolz.


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Hervorragende Bedingungen und der große Trumpf der Geschlossenheit

Mit Blick auf den aktuellen Zustand der Mannschaft zog der Vizekapitän eine überaus positive Zwischenbilanz der ersten Einheiten unter der Sonne Floridas. Nach einer extrem langen und anstrengenden Anreise absolvierten die Profis zunächst wichtige Regenerationsmaßnahmen, ehe das Trainerteam die Intensität im taktischen und physischen Bereich drastisch verschärfte. Der Starverteidiger erklärte, dass das Trainingslager bisher super verlaufe, die Umgebung wunderschön sei und man hart an der optimalen Verfassung arbeite. Als das fundamentale Fundament für ein erfolgreiches Abschneiden auf der Weltbühne sieht der Routinier das kollektive Gefüge der Mannschaft. „Unsere größte Stärke ist unsere Einheit. Wir glauben aneinander. Ich denke, das sind sehr wichtige Faktoren. Die wichtigsten Dinge, die uns am stärksten machen, sind bereits diese“, so der erfahrene Verteidiger wortwörtlich.

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Foto: IHA

Das Erbe von 2002 als gigantischer Ansporn für die neue Generation

Für den 28-jährigen Verteidiger besitzt die Teilnahme an dieser Endrunde einen historischen Stellenwert, der weit über ein normales Turnier hinausgeht. Seit der legendären Bronzemedaille bei der Endrunde im Jahr 2002 wartete die Nation sehnsüchtig auf eine Rückkehr auf diese Bühne. Diese lange Durststrecke nimmt der Defensivkünstler als enorme Verantwortung wahr. „Erstaunliches Gefühl, ich fühle mich sehr glücklich. Nach 2002 ist es hier etwas ganz Besonderes, im Team zu sein. Wir tragen eine große Verantwortung. Wir bereiten uns jeden Tag darauf vor, unser Land zu vertreten“, betonte der Profi sichtlich bewegt. Trotz des allgegenwärtigen Erwartungsdrucks in der Heimat wollen die Akteure diesen in positive Energie ummünzen. Anstatt große Versprechungen zu machen, zählt für ihn nur der Fokus von Spiel zu Spiel. „Wir müssen zum Spiel gehen. Bei Turnieren gehe ich lieber zum Spiel. Natürlich haben wir alle Tore in uns, aber ich gehe lieber zu einem Spiel. Wir verbringen alle Spiele optimal und kommen an die Spitze“, führte er weiter aus.

Lobeshymnen auf Vincenzo Montella und das enorme Potenzial des Kaders

Ein wesentlicher Erfolgsgarant für die positive Entwicklung der vergangenen Monate ist untrennbar mit dem italienischen Taktiker an der Seitenlinie verbunden. Der Abwehrchef sparte nicht mit Lob für den Nationaltrainer und stellte die besonderen Qualitäten des Coaches heraus. „Sie sehen die Wirkung von Montella von außen. Ein Trainer, der weiß, was er tut, der das Team sowohl auf als auch neben dem Spielfeld optimal organisiert. Wir haben das Glück, mit ihm zusammenzuarbeiten. Er ist einer der größten Verantwortlichen bei der Schaffung eines solchen Umfelds“, schwärmte der Innenverteidiger über seinen Vorgesetzten. Angesprochen auf die Qualität des aktuellen Spielermaterials weigerte sich der erfahrene Profi zwar, arrogant von der besten Generation aller Zeiten zu sprechen, gab jedoch zu, dass dieser Kader zweifellos das Potenzial besitzt, die erfolgreichste Ära zu prägen. Den nachfolgenden Talenten rät er derweil, niemals mit dem Träumen aufzuhören und durch unermüdliche Arbeit im Ausland auf sich aufmerksam zu machen.

Historischer Erfolg in Asien und Wiedersehen mit den Klubkollegen

Neben den großen Zielen mit den Rot-Weißen blickt der Innenverteidiger auch auf eine hocherfolgreiche Zeit im Vereinsfußball zurück. Mit Stolz verwies er auf seine jüngsten historischen Errungenschaften auf Vereinsebene, wo er mit seinem Klub zweimal in Folge die AFC Asian Champions League gewinnen konnte und somit seinen Namen in die Geschichtsbücher des asiatischen Fußballs eintrug. Bei der anstehenden Endrunde wird es für ihn zudem zu einem spannenden Wiedersehen mit namhaften Teamkollegen aus seinem Verein Al-Ahli SFC kommen, da Akteure wie Riyad Mahrez mit Algerien oder Franck Kessie mit der Elfenbeinküste ebenfalls vor Ort sind. Das klare sportliche Ziel für die Weltmeisterschaft formulierte der ehrgeizige Abwehrchef abschließend mit einer unmissverständlichen Kampfansage: „Es gibt kein Team, das ich auf besondere Weise treffen möchte. Ich strebe einfach danach, Erfolg zu haben. Ich hoffe, wir sind das Team, das nicht jeder treffen möchte. Wir hinterlassen einen solchen Effekt.

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