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·31. März 2026

"Absoluter Schwachsinn": Harsche Kritik an Pfiffen gegen Sané

Artikelbild:"Absoluter Schwachsinn": Harsche Kritik an Pfiffen gegen Sané

Alexander Nübel nannte die Pfiffe gegen Leroy Sané beim 2:1 gegen Ghana absoluten Schwachsinn. Auch Undav und Nagelsmann kritisierten das Verhalten der Fans.

Julian Nagelsmann hatte keine Lust auf Fan-Kritik, damit sei er schon einmal auf die Nase gefallen, sagte der Bundestrainer. Doch die Pfiffe von Stuttgart gegen Leroy Sané konnte und wollte der Bundestrainer nicht unkommentiert lassen. "Wenn wir uns gegenseitig zerfleischen, dann wird es nicht besser", sagte er - und traf damit den Nerv seiner Spieler.


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"Absoluter Schwachsinn!", polterte Torwart Alexander Nübel vom VfB Stuttgart über die unschöne Szene in seinem "Wohnzimmer". Und Matchwinner Deniz Undav, auch er ein Wahl-Schwabe, assistierte: "Wir sind eine Mannschaft, eine Nation. Wir müssen zusammenhalten, da darf man keinen ausgrenzen."

Viele Fans hatten sich anders entschieden, als Sané beim 2:1 (1:1) gegen Ghana für Nick Woltemade eingewechselt wurde (78.), der Türkei-Legionär ist und bleibt in vieler Augen eine Reizfigur. Der Kernpunkt der Kritik: verschenktes Potenzial.

Auch Nagelsmann hat ihn dafür wiederholt kritisiert, schon beim FC Bayern schien er am Flügelflitzer zu verzweifeln. Nach Sanés Gala im WM-Quali-"Finale" gegen die Slowakei im November (6:0) durfte er sich bestätigt fühlen, dass er an ihm festgehalten hatte - es folgte ein schwacher Auftritt am vergangenen Freitag gegen die Schweiz (4:3).

In der guten Viertelstunde von Stuttgart habe es der 30-Jährige "besser" gemacht, meinte Nagelsmann. Sané legte das 2:1 von Undav per Kopf vor, der Bundestrainer lobte seinen "guten Laufweg". Sané selbst sprach bei Instagram allgemein von einer "soliden Woche".

Trösten, befand Undav, "braucht man ihn nicht. Er ist ein erwachsener Mann." Aber doch sei es "schade, dass ein Mitspieler der Nationalmannschaft ausgebuht wird. Ich appelliere nochmal an die Fans: Wir brauchen jeden Spieler, egal ob man Leroy mag oder nicht. Wir werden ihn brauchen. Wir wissen um seine Qualität."

Auch der Bundestrainer. Ein Freifahrtschein zur WM ist das allerdings nicht. "Am Ende hängt es davon ab", sagte Nagelsmann, "was er die nächsten acht Wochen macht."

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