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·2. Juni 2026

Adeyemi-Verhandlungen stocken: Brisanter Verdacht um BVB-Star

Artikelbild:Adeyemi-Verhandlungen stocken: Brisanter Verdacht um BVB-Star

Nach schwierigen Vertragsgesprächen zwischen Karim Adeyemi und Borussia Dortmund machen neue Spekulationen die Runde. Im Klubumfeld des BVB wächst offenbar ein brisanter Verdacht.

Bei Borussia Dortmund könnte im Fall von Karim Adeyemi ein komplizierter Vertragspoker bevorstehen. Der Offensivspieler steht nur noch bis 2027 beim BVB unter Vertrag, eine Einigung über eine Verlängerung ist derzeit offenbar nicht in Sicht. Zuletzt hatte Sportdirektor Ole Book deutlich gemacht, dass es aus Sicht des Vereins keine Wunschlösung sei, mit Adeyemi ins letzte Vertragsjahr zu gehen.


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Entsprechend würden die Verantwortlichen am liebsten zeitnah Klarheit schaffen – entweder durch eine Vertragsverlängerung oder einen Verkauf im kommenden Sommer. Nach Informationen der BILD wächst jedoch im Umfeld des Klubs die Sorge, dass Adeyemi auf einen ablösefreien Wechsel im Sommer 2027 hinarbeiten könnte. In diesem Fall hätte der 24-Jährige die Möglichkeit, bei einem neuen Verein ein lukratives Handgeld zu kassieren.

Zwar sollen beide Seiten grundsätzlich offen für Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit sein, bei den finanziellen Vorstellungen liegen sie jedoch offenbar weit auseinander. Dem Bericht zufolge strebt Adeyemi eine deutliche Gehaltserhöhung an. Statt der derzeit rund 6,5 Millionen Euro pro Jahr soll sein Salär künftig bei mehr als zehn Millionen Euro liegen.

Ausstiegsklausel und Gehalt: Das fordert Adeyemi vom BVB

Zusätzlich wünschen sich der Angreifer und sein Beraterteam offenbar eine Ausstiegsklausel im neuen Vertrag. Beides stößt bei den Dortmunder Verantwortlichen auf Zurückhaltung. Vor allem die hohen Gehaltsforderungen werden kritisch gesehen, da Adeyemi in den vergangenen Jahren immer wieder mit Leistungsschwankungen zu kämpfen hatte.

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Foto: IMAGO

Hinzu kommt, dass Adeyemi unter Trainer Niko Kovac nicht immer erste Wahl war. Der Nationalspieler sammelte zwar regelmäßig Einsatzminuten, musste sich jedoch oft mit der Rolle des Jokers begnügen.

Vor diesem Hintergrund wird nun laut BILD spekuliert, dass die hohen Forderungen möglicherweise bewusst gewählt wurden. Im Raum steht der Verdacht, dass die Spielerseite gar nicht zwingend auf eine Vertragsverlängerung drängt, sondern vielmehr die Voraussetzungen für einen ablösefreien Wechsel im Jahr 2027 schaffen möchte. Ob sich die Fronten in den kommenden Monaten noch annähern, bleibt abzuwarten.

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