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·21. September 2026
Ärger auf Schalke? Stammspieler ist enttäuscht

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·21. September 2026

Hasan Kuruçay ist bei Schalke 04 gesetzt – doch seine Zukunft bleibt offen. Der Innenverteidiger zeigt sich enttäuscht darüber, dass der Verein bislang keine Gespräche über eine Vertragsverlängerung geführt hat.
Hasan Kuruçay gehört bei Schalke 04 zum Stammpersonal – trotzdem ist seine Zukunft über die Saison hinaus derzeit offen. Der Innenverteidiger wartet bislang vergeblich auf Gespräche über eine Vertragsverlängerung und machte nach dem 0:0 gegen Elversberg seinem Frust Luft.
Der 29-Jährige steht bei den Königsblauen nur noch bis zum kommenden Sommer unter Vertrag. Während Schalke zuletzt bei mehreren Spielern Nägel mit Köpfen gemacht hat, blieb Kuruçay bislang außen vor. Nach dem torlosen Remis gegen Elversberg bestätigte der Abwehrspieler, dass es bislang keinen Kontakt über eine Verlängerung gegeben habe.
„Ich habe vom Verein gar nichts gehört. Was passiert, sehen wir am Ende“, erklärte Kuruçay. Grundsätzlich blickt der Innenverteidiger seiner Zukunft gelassen entgegen. Sollte sein Vertrag auslaufen, werde er nach eigener Aussage nicht ohne Verein dastehen.
Ganz spurlos geht die Situation allerdings nicht an ihm vorbei. Vor allem der Blick auf seine Teamkollegen sorgt beim Schalke-Verteidiger für Unverständnis.
„Natürlich bin ich ein bisschen enttäuscht, wenn ich sehe, dass meine Teamkollegen mit guten Leistungen neue Verträge bekommen und ich als Führungsspieler ohne neuen Vertrag dastehe“, sagte Kuruçay. Trotzdem betonte er, dass sein Fokus weiterhin auf dem sportlichen Geschehen liege. Vorrang habe für ihn der Kampf um den Klassenerhalt.
Schalke will den Abwehrspieler nach aktuellem Stand grundsätzlich halten. Sportvorstand Frank Baumann bestätigte, dass Kuruçay seit längerer Zeit gute Leistungen zeige und der Verein mit seiner Entwicklung zufrieden sei. Bei den bisherigen Vertragsverlängerungen habe man jedoch andere Prioritäten gesetzt.
„Wir sind entspannt und werden uns zu gegebener Zeit mit Hasan und seinem Berater zusammensetzen“, erklärte Baumann.
Auch Kuruçay selbst soll sich in Gelsenkirchen wohlfühlen. Ein Abschied ist damit keineswegs beschlossene Sache. Klar ist aber auch, je länger Schalke mit einem Angebot wartet, desto eher könnte der Innenverteidiger seine Zukunft anderweitig planen.















