Alarmstufe Dunkelrot: SO spielt Galatasaray gegen den Abstieg! – Kommentar | OneFootball

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·15. August 2026

Alarmstufe Dunkelrot: SO spielt Galatasaray gegen den Abstieg! – Kommentar

Artikelbild:Alarmstufe Dunkelrot: SO spielt Galatasaray gegen den Abstieg! – Kommentar

Nach dem verpatzten Ligastart sollten bei Galatasaray alle Alarmglocken schrillen. Die "Löwen" wirken in dieser Frühphase der Saison besorgniserregend formschwach. Das Team wirkt träge, nach den Erfolgen der vergangenen Jahre geradezu satt. LIGABlatt-Redakteur Mario Herb meint: SO spielt Galatasaray nicht um den Titel – ganz im Gegenteil. 

Zumindest einer scheint es verstanden zu haben. "Wir müssen schnell aufwachen. Das sollte uns allen eine Warnung sein. Wir wissen, dass alle kommenden Spiele schwer werden und wir werden unseren Weg nur damit fortsetzen, indem wir uns verbessern", moniert Victor Osimhen nach dem Auftaktremis am Freitagabend bei beINSports. Der Top-Stürmer rettete dem amtierenden Meister am Freitagabend vor heimischem Publikum in der Schlussminute ein Pünktchen. In Überzahl gegen Çorum FK, den Süper-Lig-Neuling. Mehr muss man über den aktuellen Zustand von Galatasaray nicht wissen.


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Übergewichtiger Gabriel Sara als Sinnbild 

Selten, wahrscheinlich nie war die Stimmung beim zuletzt vielfach erfolgreichen Vierfach-Meister (2022-2026) so schlecht wie aktuell. Ausbleibende Transfers entnerven nicht mehr nur längst den eigenen Anhang, sondern auch Mannschaft und Trainer. Völlig zu recht nimmt Okan Buruk deshalb nun auch den Vorstand in die Pflicht und fordert öffentlichkeitswirksam Transfers innerhalb der kommenden Woche. Mit etwaigen Neuverpflichtungen wäre es aber beileibe nicht getan. Nach erfolgreichen Jahren wirkt das Team träge, uninspiriert, am Beispiel des mit reichlich Übergewicht in die Saison gestarteten Gabriel Sara wortwörtlich satt. Aus dem Nichts kommt die Krise derweil nicht, die sieglose Vorbereitung hätte schon Warnung genug sein müssen.

Fenerbahçe als mahnendes Beispiel

Die Gesamtgemengelage lässt aktuell nichts darauf schließen, als dass Galatasaray an die vergangenen Meisterjahre anknüpfen könnte. Stattdessen droht den "Löwen" eine echte Horror-Saison. Natürlich weist der Kader noch immer eine hohe individuelle Klasse auf, und ja, Galatasaray fernab der oberen Tabellenplätze ist nur schwer vorstellbar. Wie sich eine schlechte Transferpolitik gepaart mit schlechter Stimmung aufs Übelste auswirken kann, musste ausgerechnet Erzrivale Fenerbahçe vor nicht allzu langer Zeit erfahren. In der Saison 2018/19 stürzte die "Kanarienvögel" infolge einer beispiellosen Sieglos-Serie bis auf einen Abstiegsplatz ab und stabilisierten sich erst in der Rückrunde. Noch steht es nicht so schlimm um Galatasaray – aber Victor Osimhen allein wird es auf Dauer nicht richten können.

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