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·14. Februar 2026
Alarmstufe Rot! Eintracht drohen drei sichere Abgänge

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·14. Februar 2026

Neuer Trainer, alte Probleme: Eintracht Frankfurt steht mit dem Rücken zur Wand. Elf Punkte Rückstand auf die Champions-League-Plätze, mindestens acht auf die Europa League – und ein teurer Kader, der sich nur mit internationalen Einnahmen finanzieren lässt. Sollte die SGE Europa verpassen, droht ein knallharter Umbruch.
Albert Riera ist kaum im Amt, da herrscht in Frankfurt bereits Alarmstufe Rot. Die sportliche Lage ist prekär: 13 Spieltage vor Saisonende scheint Europa in weite Ferne gerückt. Rang vier, der zur Champions League berechtigt, ist elf Punkte entfernt. Auch Platz sechs, der zumindest die Europa League bedeuten würde, liegt mindestens acht Zähler entfernt – und könnte auf elf anwachsen, sollte Bayer Leverkusen sein Nachholspiel gegen den Hamburger SV gewinnen.
Das Problem: Die Gehälter in Frankfurt sind an die zuletzt ‚fetten‘ Jahre angepasst. Jahrelang spielte die Eintracht international, kassierte Millionen aus UEFA-Wettbewerben und konnte sich einen kostspieligen Kader leisten. Fällt diese Einnahmequelle weg, wird gespart – drastisch.
Laut Bild stehen bei einem Verpassen der europäischen Wettbewerbe bereits drei Abgänge fest. Michy Batshuayi (32), Mahmoud Dahoud (30) und Ellyes Skhiri (30) sind die ersten auf der Abschussliste und hätten im Sommer keine Zukunft mehr in Frankfurt.
Das Trio ist durchaus verzichtbar. Skhiri steht zwar nah an der Startelf, wurde aber bereits im Winter mit einem Abschied in Verbindung gebracht. Sein Vertrag läuft wie der von Batshuayi im kommenden Jahr aus. Dahoud ist sogar schon ab Juli vertragslos.
Für die Eintracht wäre der Verkauf von Skhiri noch die einzige Chance, eine Ablöse zu kassieren. Bei Batshuayi und Dahoud droht der ablösefreie Abgang – ein finanzielles Desaster für einen Klub, der dringend Einnahmen braucht.

Bild: Imago Images
Doch damit nicht genug. Neben dem Dreigespann sind auch weitere Personalfragen ungeklärt. Die Zukunft von Mario Götze (33), Jens Grahl (37) und Timothy Chandler (36) ist unklar. Alle drei haben auslaufende Verträge und könnten ebenfalls gehen.
Zusätzlich sind Verkäufe von Jean-Mattéo Bahoya (20), Nathaniel Brown (22) und Hugo Larsson (21) möglich – allerdings aus anderen Gründen. Diese Talente könnten die Eintracht verlassen, weil sie Abnehmer mit dickem Geldbeutel finden. Geld, das Frankfurt dringend benötigt, um die Lücke zu schließen, die Europa-Einnahmen hinterlassen würden.
Die Eintracht steht vor einem entscheidenden Saisonendspurt. 13 Spiele bleiben, um das Ruder herumzureißen. Scheitert die Mission Europa, wird der Sommer schmerzhaft. Sehr schmerzhaft.
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