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·20. Januar 2026
Alessio Castro-Montes eröffnet taktische Mittel – und verschafft dem 1. FC Köln auf dem Transfermarkt Luft

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Simon Bartsch
20 Januar, 2026
Im Herbst vergangenen Jahres spekulierten die ersten bereits über einen schnellen Abschied, auch vom Transfer-Flop war die Rede. Nun scheint sich das Blatt zu wenden. Alessio Castro-Montes eröffnet dem 1. FC Köln ganz neue Möglichkeiten.

Alessio Castro-Montes im Spiel des 1. FC Köln
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So wirklich war mit dieser Leistungsexplosion wohl nicht zu rechnen. Alessio Castro-Montes ist beim FC wohl der große Gewinner des Trainingslagers in La Nucia. In Spanien setzte FC-Trainer Lukas Kwasniok in den Einheiten den Fokus hauptsächlich auf Spielformen, ließ immer wieder Abläufe einstudieren. Der Belgier wusste offenbar um seine Chance, gab alles. Dass Castro-Montes aber besonders hervorstach, war vom Seitenrand nicht zwingend auszumachen. Als Kwasniok nach dem Testspiel gegen Lugano davon sprach, dass er eine Formation starten ließ, die so ebenfalls im ersten Pflichtspiel des Jahres auflaufen könne, schwangen noch immer Zweifel mit, dass damit auch die letzte Neuverpflichtung des Sommers gemeint sein könne.
Denn der Belgier ist in der Hinrunde alles andere als positiv aufgefallen. Für rund zwei Millionen Euro war der Spieler vom belgischen Meister Union Saint-Gilloise nach Köln gewechselt. Kwasniok hatte die Latte selbst hochgelegt, als er in dem Spieler im Training eine Mischung aus Messi und Neymar ausgemacht haben wollte. Zwei Wochen und drei Pflichtspiele später sieht die Welt aber ein wenig anders aus. Castro-Montes stand gegen Heidenheim und nun gegen Mainz in der Startelf und der 28-Jährige hat geliefert: Drei Assists in den beiden Spielen. „Ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt mehr Chancen bekomme, zu spielen“, sagte Castro-Montes. „Ich habe jetzt die Chance genutzt, als ich sie bekommen habe und hoffe, dass es nun auch so weitergeht.“
Das werden die Kölner Verantwortlichen auch hoffen. „Alessio hatte sicherlich keinen ganz so einfachen Start bei uns und nicht so die Einsatzzeiten, wie er sich das selbst auch erhofft hat. Manchmal braucht der ein oder andere Spieler ein paar Wochen länger, um irgendwo anzukommen“, sagte Thomas Kessler. Castro-Montes eröffnet den Geißböcken ganz neue Türen. Bis zur Winterpause hatte der FC genau einen Treffer nach einer Flanke erzielt, gehörte damit erwartungsgemäß zu den schlechtesten Teams der Liga. Im Jahr 2026 sind vier Flanken-Tore dazugekommen. Besser sind nur Augsburg (10), Dortmund (10), Hoffenheim (7), Stuttgart (7) und die Bayern (6). Castro-Montes steuerte zwei Hereingaben zu Toren bei. Dabei gehören die Kölner durchaus zu den Mannschaften, die viel und oft flanken, nur ließen die Treffer eben auf sich warten. „Ich weiß, dass ich gute Flanken schlagen kann“, betonte der Belgier nach dem Spiel gegen Mainz, obwohl er die zum Ausgleich mit seinem vermeintlich schwächeren Fuß brachte.
Die Leistungssteigerung nimmt den FC-Bossen aber auch Druck vom Kessel. Denn der FC hatte sich eigentlich nach einem weiteren Schienenspieler umgeschaut. Ein „Wingback“ als Backup für Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund. Nun aber scheint Castro-Montes gerade dem zwischenzeitlich kriselnden Lund ein wenig den Rang abzulaufen. „Dass er ein guter Fußballer ist, wussten wir bereits, als wir ihn verpflichtet haben“, sagte Kessler und betonte, dass er Qualitäten habe, die dem FC weiterhelfen. Das fand auch Ragnar Ache, der eine der Flanken eben zum 1:1 gegen Mainz verwertete. „Seine Flanken sind einfach überragend. Wenn er den Ball hat, versuche ich immer, im Strafraum in eine gute Position zu kommen“, erklärte der Stürmer.
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