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·9. Februar 2026
Alkorta kritisiert Arda Güler nach Real Madrid-Sieg: Fenerbahce-Vergleich spaltet Spanien

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·9. Februar 2026

Arda Güler stand beim 2:0 von Real Madrid gegen den FC Valencia im Achtelfinale in der Startelf und blieb 82 Minuten auf dem Platz. Nach dem Erfolg sorgte jedoch weniger das Ergebnis als vielmehr eine Aussage aus dem TV-Studio für Wirbel: Der ehemalige Profi und Real-Kommentator Rafael Alkorta nahm Güler scharf ins Visier und zog dabei einen direkten Vergleich zu dessen Zeit bei Fenerbahce. Die Reaktionen in Spanien fielen gemischt aus – zwischen Zustimmung, Kopfschütteln und dem Vorwurf, die Kritik sei überzogen.
Rafael Alkorta behauptete, dass bei Fenerbahce die Mannschaft während Gülers Zeit auf dem Platz stark auf den Spielmacher zugeschnitten gewesen sei. Dabei stellte er die These auf, Güler habe damals freier agieren können, während die Anforderungen bei Real Madrid deutlich anders seien. Alkorta formulierte das als grundsätzlichen Rollenwechsel: In Madrid müsse Güler nicht nur im letzten Drittel Lösungen finden, sondern auch im Mittelfeld mehr Verantwortung übernehmen.
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Alkorta machte deutlich, dass er Güler in einem strengeren Rollenprofil sieht und ihm aktuell genau dort etwas fehlt. Er sagte, Güler müsse „nicht nur den letzten Pass geben“, sondern „mehr zum Mittelfeld beitragen“. Gleichzeitig stellte er die Einschätzung in den Raum, Güler sei nicht auf natürliche Weise ein Spieler wie Luka Modric. Seine Aussagen über die Leistung gegen Valencia fasste Alkorta spitz zusammen und bemängelte vor allem Phasen ohne Ball: Güler habe „heute drei Dinge getan“ und sei „wie üblich im balllosen Spiel verschwunden“, sagte Alkorta.
Die Wortwahl löste in den sozialen Medien eine sichtbare Debatte aus. Ein Teil der Fans interpretierte Alkortas Aussagen als Analyse der unterschiedlichen Anforderungen bei Real Madrid im Vergleich zu einem Umfeld, in dem Güler früher freier agieren konnte. Andere wiederum empfanden die Kritik als unverhältnismäßig und bezeichneten sie als zu hart – gerade weil Güler über weite Strecken auf dem Platz stand und in einem K.-o.-Spiel startete.
Im Kern dreht sich die Debatte um die Frage, welche Rolle Arda Güler bei Real Madrid ausfüllen soll: der freie Kreativspieler, der vor allem im letzten Drittel den Unterschied macht, oder ein Akteur, der über 90 Minuten auch ohne Ball konstant im Zentrum arbeitet und die Balance hält. Genau an dieser Erwartungshaltung setzt Alkortas Kritik an – und genau dort beginnt auch der Konflikt mit jenen Fans, die mehr Geduld und weniger Schärfe fordern.









































