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·9. Mai 2026
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Es gibt Situationen, in denen wir ungern mit anderen Menschen tauschen wollen würden. Der nicht ganz unumstrittene Chefcoach von Real Madrid Álvaro Arbeloa ist aktuell ganz sicher einer davon.
Vor dem Clásico gegen den FC Barcelona, bei dem der größte Konkurrent der Madrilenen zu allem Überfluss auch noch die Meisterschaft klarmachen könnte, musste sich Arbeloa zwischen Mbappé-Chaos und Kabinenschlägerei der Presse stellen.
„Ich bin sehr stolz auf die Konsequenz, Schnelligkeit und Transparenz des Vereins. Und darauf, dass die Spieler ihren Fehler eingestanden, Reue gezeigt und sich entschuldigt haben. Für mich ist das genug“, erklärte Arbeloa. Konsequenzen seinerseits haben die beiden Spieler also offenbar jetzt nicht mehr zu befürchten.
„Valverde und Tchouaméni verdienen es, dass wir jetzt nach vorne schauen und ihnen die Chance geben, weiter für diesen Klub zu kämpfen. Ich bin sehr stolz auf sie. Ich werde nicht zulassen, dass dies genutzt wird, um ihren Professionalismus infrage zu stellen: Es ist eine Lüge, dass sie keine Profis seien oder mich respektlos behandelt hätten. Das ist absolut falsch“, stellte er sichtrotz allem vor seine Schützlinge.
📸 PIERRE-PHILIPPE MARCOU - AFP or licensors
Der Trainer bestätigte zudem, dass Tchouaméni im Kader für den Clásico stehen werde. Valverde hingegen fällt erst mal aus (mutmaßlich aufgrund der Verletzungen durch die Prügelei).
Den Berichten über Probleme mit einigen Spielern, darunter Dani Carvajal, bestritt Arbeloa:
„Es ist eine Lüge, dass irgendjemand wegen Problemen mit mir oder wegen seines Lebens außerhalb von Real Madrid nicht spielt. Ich bin der Erste, der Verantwortung dafür übernimmt, dass die Saison wahrscheinlich nicht den Erwartungen entspricht. Was ich nicht tun werde, ist, die Spieler öffentlich zu opfern, denn das haben sie nicht verdient“. Aus seiner Sicht sei das Verhältnis in der Kabine noch immer ein „gesundes".
Superstar Mbappé wurde kürzlich kritisiert, weil er trotz der angespannten Stimmung rund ums Training mit guter Laune abgelichtet wurde. Zu gut? Definitiv nicht - wenn es nach seinem Coach geht.
„Wer versucht, einen nach dem Training lächelnden Spieler aus dem Zusammenhang zu reißen, verdreht die Realität. Ich kann nur für ihn, seine Arbeit und seine Art mir gegenüber sprechen. Wenn er gespielt hat, dann weil er es verdient hat, und wenn nicht, dann weil jemand anderes es mehr verdient hatte", so Arbeloa zur anhaltenden Diskussion um das Verhalten von Superstar Mbappé.
„Dass Dinge aus der Kabine nach außen dringen, empfinde ich als Verrat an Real Madrid und seinem Wappen", verurteile der Chefcoach der Madrilenen die offensichtlichen Löcher im Verein, durch die die Informationen rund um die Unruhe im Team an die Öffentlichkeit gelangten, schob jedoch sofort hinterher: „Ich beschuldige weder meine Spieler noch sonst jemanden. Es gibt viele Menschen bei Real Madrid, und ich bin nicht hier, um mit dem Finger auf jemanden zu zeigen. Was mit meinen Spielern passiert, bleibt zwischen ihnen und mir".
Was sagst du zu Arbeloas Statement? Richtig eingeordnet oder hätte auch der Chefcoach härtere Worte finden müssen? Schreib es gerne in die Kommentare!
📸 OSCAR DEL POZO - AFP or licensors
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