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·25. März 2026
„Alles Hand und Fuß“: Thomas Müller nennt seinen WM-Favoriten

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Erstmals wird Thomas Müller als Experte eine WM begleiten. Der Ex-Bayer hat bereits seinen Titel-Tipp abgegeben.
Zum ersten Mal seit 2010 wird Thomas Müller nicht selbst an einer WM teilnehmen. Ganz ohne das Urgestein des FC Bayern müssen seine Fans jedoch nicht auskommen. Der 36-Jährige wird das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada als TV-Experte für Magenta TV begleiten. Beim Telekom-Sender zählt er neben Tabea Kemme, Mats Hummels und Jürgen Klopp zum prominenten Panel, das mit den Moderatorin Laura Wontorra und Moderator Johannes B. Kerner durch die Spiele führen wird.
Weniger als drei Monate vor dem Eröffnungsspiel wagte Müller bei der Vorstellung des Telekom-Teams bereits einen Ausblick auf die Endrunde. „Im Favoritenkreis sind immer die üblichen Verdächtigen. Wenn ich eine Mannschaft herausheben müsste, wären es vom Gefühl her die Spanier, weil die es als Team immer irgendwie schaffen, diese Einzelkönner, die sie haben, als Team sehr flüssig und harmonisch aufzustellen“, so der Akteur der Vancouver Whitecaps über seinen Turnierfavoriten.
Bei der EM 2024 zählte Müller noch zum Kader der DFB-Elf, die im Viertelfinale den Iberern knapp unterlag. Das 1:2 nach Verlängerung war sein 131. und letztes Länderspiel. Spanien sicherte sich schließlich auch den Titel und gilt als heißer Anwärter auf den WM-Pokal. „Die haben die gleiche Spielidee. Du siehst, es hat alles Hand und Fuß miteinander“, schwärmte der Weltmeister von 2014 von der Spielanlage des Europameisters.
Auch Frankreich sei wieder ein Kandidat, so der Ur-Bayer, der sich von der Talentdichte von Les Bleus beeindruckt zeigte: „Die könnten auch drei Kader zur WM schicken, bei denen wir sagen ‚Oh, wow!‘.“ Neben Spanien und dem Vizeweltmeister traut Müller auch Titelverteidiger Argentinien, Portugal und der DFB-Elf einiges zu.

Foto: Getty Images
„Ich will uns da schon noch mit reinnehmen“, so der 36-Jährige, der seinen Nachfolgern mit dem Adler auf der Brust einiges zutraut: „Es ist nicht so, dass wir der Super-Underdog sein müssen. Ich vermisse bei uns die Konstanz über die letzten Jahre, die konstanten Siege, diese konstant-dominanten Leistungen. Aber man sieht immer zwischendurch, was wir können. Ich habe andere Nationen noch mehr auf dem Zettel. Das Fan-Herz schlägt logischerweise für Deutschland.“









































