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·19. Februar 2026
Alles, was ihr zum 25. Spieltag wissen müsst

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Der 25. Spieltag serviert einige echte Leckerbissen! Neben einem Spitzenspiel und einem Sechs-Punkte-Spiel im Keller steht auch ein echter Drittliga-Schlager auf dem Programm. Und natürlich darf auch ein Ostderby nicht fehlen. Die Details erfahrt ihr in der Vorschau.
6:1! Und das gegen den Aufstiegsanwärter MSV Duisburg! Keine Frage, dem SV Wehen Wiesbaden ist in der Vorwoche ein echtes Ausrufezeichen gelungen. Generell sind die Hessen mit 13 Punkten aus fünf Spielen bisher die beste Rückrundenmannschaft. Mit Siebenmeilenstiefeln eilt die Mannschaft von Daniel Scherning an die Tabellenspitze heran. Als neuer Tabellensechster hat der SVWW nur noch zwei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz – es scheint längst alles möglich! Nun gilt es für Wiesbaden, die starken Leistungen beim Auswärtsspiel in Regensburg zu bestätigen.
Sehr konstant präsentiert sich derzeit Tabellenführer Energie Cottbus, das trotz des verpassten Siegs im Heimspiel gegen Waldhof Mannheim die Tabellenführung behaupten konnte. Hinter dem FCE folgt der SC Verl, der die passende Antwort auf die Pleite in Duisburg parat hatte und sich mit einem 3:1-Sieg gegen Hoffenheim II zurückmeldete. An diesem Wochenende sind die Ostwestfalen am Aachener Tivoli gefordert. Und dahinter? Hier liegt mit Duisburg, Essen und Osnabrück ein punktgleiches Trio! Etwas abreißen lassen musste zuletzt Hansa Rostock, das nur noch auf Platz sieben zu finden ist und im Klassiker gegen 1860 München unbedingt in die Erfolgsspur zurückfinden will.
Osnabrück vs. Essen: Spitzentreffen auf Augenhöhe
Wehen Wiesbaden ist aktuell das Team der Stunde. Und danach? Kommt derzeit der VfL Osnabrück, der in der Rückrunde starke elf Punkte aus fünf Partien einfahren konnte. Zuletzt hielt die Truppe von Timo Schultz in Rostock Stand und ergatterte sich dank eines späten Treffers von Bernd Riesselmann ein 2:2-Unentschieden. Damit bleibt Osnabrück ganz vorne mit dabei: Aktuell gehören die Niedersachsen zu einem punktgleichen Trio, das die Plätze drei bis fünf belegt.
Ebenfalls Teil dieses Trios ist der kommende Gegner der Lila-Weißen: Rot-Weiss Essen. Auch die Truppe von Uwe Koschinat ist im neuen Jahr noch ungeschlagen, insgesamt hält die Ungeschlagen-Serie von RWE sogar schon neun Spiele an. Abgesehen von einem 4:1 gegen Havelse gelang Essen dabei stets maximal ein Treffer mehr als dem Gegner – ein Ausdruck dafür, dass sich die Ruhrpottler ihre Punkte meist hart erarbeiten müssen. Vor allem mit der Defensivleistung kann Essen nicht zufrieden sein. So gab es in den letzten beiden Spielen fünf Gegentore.
Duisburg vs. Schweinfurt: Jones-Debüt bei der Heimmacht Duisburg
Nun also doch: FCS-Trainer Viktor Kleinhenz wurde am Mittwoch von seinen Aufgaben entbunden, nachdem dem Aufstiegstrainer zuvor in schöner Regelmäßigkeit eine Jobgarantie ausgesprochen wurde. Angesichts von 20 Niederlagen aus 24 Saisonspielen ist die Demission gleichwohl nachvollziehbar – Fragen wirft eher der etwas seltsam anmutende Zeitpunkt auf. Mit dem 69-fachen US-Nationalspieler Jermaine Jones hatten die Schnüdel sogleich einen prominenten Nachfolger parat. Für den 44-Jährigen stellt Schweinfurt die erste Station als Trainer in Deutschland dar.
Sein Debüt wird Jones ausgerechnet in Duisburg feiern – bei der vom Punkteschnitt her heimstärksten Mannschaft der Liga. An diese Heimstärke möchte der MSV nun auch unbedingt anknüpfen, um damit den üblen 1:6-Ausrutscher in Wiesbaden vergessen zu machen. Nach dieser herben Niederlage dürfte der Fokus der Zebras nun darauf liegen, die zuletzt anfällige Defensive besser in den Griff zu bekommen. Für das Spiel gegen Schlusslicht Schweinfurt müssen die Blau-Weißen allerdings auf ihren Cheftrainer verzichten: Dietmar Hirsch muss aufgrund einer Gelbsperre von der Tribüne aus zusehen.
Ulm vs. Saarbrücken: Brisantes Sechs-Punkte-Spiel im Keller
Das kollektive Aufatmen im Saarland war gewaltig! Im 17. Anlauf gelang dem 1.FC Saarbrücken in der Vorwoche endlich wieder ein Sieg. Der Einstand des neuen Duos in der sportlichen Verantwortung bestehend aus Trainer Argirios Giannikis und Sportvorstand Markus Thiele war geglückt. Und wie das Schicksal so will geht es für Saarbrücken nun in Ulm weiter – also dort, wo Thiele bis in den letzten Herbst als starker Mann fungierte, ehe er unter anderem aufgrund eines Brandbriefes der Kapitäne gehen musste.
Rein sportlich steht das Südwest-Duell im Zeichen des Abstiegskampfs. Nach zwei unglücklichen Niederlagen in Folge beträgt der Ulmer Rückstand auf das rettende Ufer, wo aktuell niemand geringeres als der FCS zu finden ist, bereits fünf Punkte. Entsprechend gilt für Samstag aus Sicht der Spatzen: Verlieren verboten! Die Bilanz spricht im Übrigen klar für die Gäste aus dem Saarland, die 12 der 26 Duelle für sich entscheiden konnten. Ulm kommt hingegen nur auf fünf Siege.
1860 München vs. Rostock: Drittligaschlager mit sportlicher Brisanz
Es war der berühmte Ketchup-Flaschen-Effekt: Nachdem die Löwen zuvor fünfmal in Folge sieglos blieben, platzte in der Vorwoche gegen den TSV Havelse endlich der Knoten. Die Löwen zeigten einen sehr beherzten Auftritt und schossen sich mit fünf Toren den Frust von der Seele. Diesen frischen Rückenwind wollen die Münchner Löwen nun nutzen, um im Heimspiel gegen Hansa Rostock am Sonntagmittag nachzulegen. Doch aufgepasst, Hansa ist der Angstgegner der Löwen, die in der 3. Liga in neun Duellen noch nie gegen die Kogge gewinnen konnten.
Sechzig gegen Hansa? Es ist zweifellos eines der klangvollsten Duelle der 3. Liga! Doch auch sportlich steht einiges auf dem Spiel. Rostock steht nach zuletzt drei sieglosen Partien unter Druck, um das angepeilte Aufstiegsziel nicht aus den Augen zu verlieren. Durch das späte Unentschieden gegen den VfL Osnabrück ist die Brinkmann-Truppe zuletzt auf den siebten Platz abgerutscht – bei aber nur drei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz. Vier Punkte hinter den Hanseaten lauert 1860 München, für die ein Sieg gegen den FCH möglicherweise die letzte Chance darstellt, um vielleicht doch noch mal oben ranschmecken zu können.
Aue vs. Cottbus: Brisantes Ostderby im Erzgebirge
Nein, auch unter der Leitung von Christoph Dabrowski will es noch nicht so recht klappen. In den ersten beiden Spielen mit dem neuen Trainer holte Erzgebirge Aue zumindest zwei Remis – doch das ist angesichts von schon drei Punkten Rückstand auf das rettende Ufer einfach zu wenig für den langjährigen Zweitligisten. Erweitert man das Beobachtungszeitraum, so steht aus den letzten elf Spielen nur ein einziger Sieg zu Buche. Keine Frage: Ein Heimsieg im Ostderby gegen Energie Cottbus am Sonntag wäre eminent wichtig für die Veilchen!
Doch das dürfte aller Voraussicht nach ein schweres Unterfangen werden, schließlich haben die Gäste aus Brandenburg nur eines ihrer letzten zehn Spiele verloren. Im Jahr 2026 gab es bisher zwei Siege und drei Remis – darunter zuletzt das ärgerliche 1:1 gegen Waldhof Mannheim, als Energie in letzter Sekunde ein wohl regelkonformes Tor nicht anerkannt wurde. Hoffnung macht aus Auer Sicht die Bilanz: Die Sachsen konnten 24 Aufeinandertreffen für sich entscheiden, Cottbus bisher deren 16 – darunter das Hinspiel, das die Wollitz-Elf mit 2:1 gewann. Wer geht diesmal als strahlender Sieger aus dem Ostderby hervor?









































