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·26. Februar 2026
Alles, was ihr zum 26. Spieltag wissen müsst

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·26. Februar 2026

Die erste Englische Woche im Jahr 2026 steht vor der Tür. Wer kann dieses intensive Programm für sich nutzen? Wer muss abreißen lassen? Erste Aufschlüsse wird der 26. Spieltag geben, der unter anderem zwei Spitzenspiele für uns auf dem Programm hat. Die Details erfahrt ihr in der Vorschau.
Der FC Energie Cottbus macht es sich langsam aber sicher an der Tabellenspitze gemütlich. Durch den 2:1-Auswärtssieg in Aue konnte die Mannschaft von Claus-Dieter Wollitz den Platz an der Sonne bereits zum dritten Mal in Folge verteidigen. Doch aufgepasst: Der Vorsprung auf den MSV Duisburg und den VfL Osnabrück auf den Plätzen zwei und drei beträgt jeweils nur zwei Punkte. Direkt dahinter folgt mit dem SC Verl der kommende Gegner der Lausitzer. Das direkte Duell am späten Samstagnachmittag ist das Spitzenspiel des 26. Spieltags.
Aber auch im Verfolgerfeld wird es an diesem Wochenende heiß hergehen. Im Rostocker Ostseestadion kommt es nämlich zum Aufeinandertreffen zwischen Hansa Rostock und Rot-Weiss Essen – zwei ambitionierte Klubs, die zuletzt Rückschläge hinnehmen mussten und nun eine Reaktion zeigen wollen. Das gilt auch für Wehen Wiesbaden (Heimspiel gegen Ingolstadt), dessen Erfolgsserie in der Vorwoche gerissen ist. Die Münchner Löwen wollen wiederum am Freitagabend gegen Hoffenheim II die womöglich letzte Chance ergreifen, um noch mal oben ranzuschmecken.
Hoffenheim II vs. 1860 München: Nimmt Sechzig Revanche für die Hinspielklatsche?
Längst schien es so, als würde der TSV 1860 München im Tabellenmittelfeld versacken. Nach zuletzt zwei Siegen bei 6:0 Toren könnte es nun aber vielleicht doch noch mal spannend werden – der Rückstand auf den Relegationsplatz ist mit sieben Punkten noch im aufholbaren Bereich. Außerdem warten in der Englischen Woche mit Hoffenheim II, Aue und Viktoria Köln drei vermeintlich schlagbare Gegner auf die Münchner Löwen. Los geht es am Freitagabend mit dem Auswärtsspiel bei der Hoffenheimer Zweitvertretung.
Im bisherigen Rückrundenverlauf tun sich die Kraichgauer Youngsters noch schwer damit, an die starke Hinrundenform anzuknüpfen. In bis dato sechs Rückrundenpartien konnte die Truppe von Stefan Kleineheismann erst einen mageren Punkt einfahren. Dennoch sollte 1860 gewarnt sein, zumal die 1:5-Klatsche im Hinspiel noch in den Köpfen der Münchner eingebrannt sein sollte. Während der eine Doppelpacker, Amaimouni-Echghouyab, mittlerweile für Eintracht Frankfurt in der Bundesliga spielt, ist der andere Doppelpacker aus dem Hinspiel, Paul Hennrich, nach wie vor für Hoffenheim II aktiv – und kommt mittlerweile auf acht Saisontore.
Aue vs. Osnabrück: Abstiegsangst gegen Aufstiegsambitionen
Neue Besen kehren besser? Im Erzgebirge ist diese Aussage bisher noch nicht zutreffend. Der neue Veilchen-Coach Christoph Dabrowski hat Aue zwar frischen Wind eingehaucht, doch die Ergebnisse sind angesichts von nur zwei Punkten aus drei Spielen bisher noch nicht wie erwünscht. Zuletzt musste der FCE eine bittere 1:2-Pleite im Ostderby gegen Energie Cottbus hinnehmen, die von einem Platzsturm einiger Aue-Fans überschattet wurde, welcher anschließend von Präsident Thomas Schlesinger verurteilt wurde.
Keine Frage: Angesichts von schon vier Punkten Rückstand auf das rettende Ufer ist Aue langsam aber sicher zum Siegen verdammt. Die nächste Möglichkeit bietet sich im Heimspiel gegen den VfL Osnabrück – eine der konstantesten Mannschaften der Liga. Mit dem 3:0-Heimsieg gegen Rot-Weiss Essen ist der Truppe von Timo Schultz zuletzt ein echtes Ausrufezeichen gelungen, das die Aufstiegsambitionen der defensivstarken Niedersachsen weiter untermauert. Nun will der VfL in der Fremde nachlegen – also dort, wo Osnabrück mit 24 Punkten aus 12 Partien die beste Mannschaft der Liga ist.
Rostock vs. Essen: Verfolgerduell mit Druck auf dem Kessel
Unaufhaltsam schien der F.C. Hansa Rostock sich den Weg in Richtung Tabellenspitze zu bahnen – ehe auf einmal der Wurm drin war. Zuletzt blieben die Hanseaten viermal in Folge sieglos – darunter beim 0:1 gegen 1860 München in der Vorwoche, als sich die Mecklenburger über einen strittigen Handelfmeter aufregten. Im heimischen Ostseestadion will die Brinkmann-Elf, die laut der Expected-Points-Statistik eigentlich auf Platz eins stehen müsste, den Bock nun unbedingt wieder umstoßen, um den Rückstand von sechs Punkten auf den Relegationsplatz nicht noch weiter anwachsen zu lassen.
Dem kommenden Gegner geht es aktuell recht ähnlich wie dem F.C. Hansa: Auch Rot-Weiss Essen wähnte sich auf einem guten Weg, ehe es in der Vorwoche eine jähe 0:3-Pleite gegen den VfL Osnabrück setzte, bei der RWE vieles schuldig blieb. Auch im vorangegangenen Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen (Endstand 3:3) offenbarte Essen einige Probleme. Generell konnte Essen erst vier der bisherigen zwölf Auswärtspartien für sich entscheiden. Gelingt nun ausgerechnet im stimmungsvollen Ostseestadion die Trendumkehr? Bei einer weiteren Niederlage könnte die Stimmung im angespannten Essener Umfeld kippen.
Cottbus vs. Verl: Spitzenspiel zwischen den besten Offensiven der Liga
Heimspiel im LEAG Energie Stadion? Das waren zuletzt wahre Festspiele für den FC Energie Cottbus! Vier der letzten sechs Heimspiele konnten gewonnen werden, hinzu kommen zwei Unentschieden, darunter das 1:1 gegen Mannheim, als Cottbus in der Nachspielzeit ein Treffer aberkannt wurde. Keine Frage: Tabellenführer Cottbus ist derzeit vor allem zu Hause eine echte Bank. Das möchten die Brandenburger nun auch im Spitzenspiel gegen den SC Verl beweisen.
Die Ostwestfalen spielen grundsätzlich eine hervorragende Saison, sind zuletzt aber vor allem auswärts ins Straucheln geraten. Zuletzt gab es auf fremden Plätzen drei Niederlagen in Folge – und damit mehr Niederlagen als in der gesamten Hinrunde (zwei Stück). Und dennoch zeigte die Mannschaft von Tobias Strobl auch in der Rückrunde bis dato einen sehr anspruchsvollen, spielerisch geprägten Fußball, dank dem Verl die mit Abstand beste Offensive der Liga stellt. Der SCV kommt schon auf 60 erzielte Tore, während Cottbus als Zweiter in dieser Statistik bei 51 Treffern steht. Erwartet uns nun im direkten Vergleich ein Schützenfest?
Schweinfurt vs. Saarbrücken: Heimdebüt für Jermaine Jones
Mit Verwunderung war Schweinfurts Personalrochade in der Vorwoche zur Kenntnis genommen worden. Statt Aufstiegstrainer Viktor Kleinhenz sitzt seit letzter Woche der langjährige Bundesliga-Spieler Jermaine Jones auf der Trainerbank der Unterfranken. Das Debüt des Deutsch-Amerikaners war nicht von Erfolg gekrönt: Beim Tabellenzweiten MSV Duisburg setzte es eine 1:3-Pleite, die angesichts der Tabellensituation wenig überraschend daherkam. Außerdem hatte Jones im Vorfeld der Partie nur zwei Trainingstage mit seiner neuen Mannschaft verbracht.
Besser werden soll es nun im ersten Heimspiel unter der Leitung des 44-Jährigen, das am späten Sonntagabend gegen den 1. FC Saarbrücken steigt. Die Saarländer haben aktuell den ersten Nicht-Abstiegsplatz inne – bei 18 Punkten Vorsprung auf Schweinfurt. Soll in Sachen Aufholjagd tatsächlich noch was gehen, dann ist ein Sieg für die Schnüdel also absolut Pflicht. Der FCS wiederum möchte den unter Neu-Trainer Argirios Giannikis entstandenen Schwung nutzen, um weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt nachzulegen. Dank vier Punkten aus den beiden Spielen unter Giannikis hat sich Saarbrücken einen ebenso großen Vorsprung auf Aue, das den ersten Abstiegsplatz belegt, erarbeitet.







































