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Jule Stolpe·26. Juli 2026

👀 Als einer der ersten Klubs: CL-Verein verbietet Kopfbälle in der Jugend

Artikelbild:👀 Als einer der ersten Klubs: CL-Verein verbietet Kopfbälle in der Jugend

Kopfbälle sind in Comos Jugend ab sofort tabu!

Der italienische Erstligist hat angekündigt, Kopfbälle in seiner Nachwuchsakademie so lange zu verbieten, bis die Spieler dafür bereit sind. 


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Como gehört damit zu den ersten Vereinen, die so weitreichende Maßnahmen ergreifen, um das Risiko vermeidbarer Kopfbelastungen zu verringern. Stattdessen soll die langfristige technische Ausbildung stärker gefördert werden.

Sobald die Spieler bereit sind, werden sie schrittweise an die Technik des Kopfballspiels herangeführt.

Das sind die Gründe

„Ich habe schon mehrfach betont, wie wichtig es ist, Kopfbelastungen im Fußball ernst zu nehmen und unsere Kinder bestmöglich zu schützen“, sagte der frühere Verteidiger von United und Real, Raphael Varane, der im Bildungsbeirat des Klubs sitzt.

„Für junge Spieler braucht es klare Regeln, gutes Training, Verständnis und eine Kultur, in der Gesundheit und Sicherheit an erster Stelle stehen. Dieser Ansatz reduziert unnötige Kopfkontakte in den jüngsten Altersklassen, wenn sich das Gehirn noch entwickelt. Später wird die Kopfballtechnik dann kontrolliert und Schritt für Schritt richtig vermittelt.“

So soll das dann aussehen

Für Spieler bis zur U11 sind Kopfbälle vollständig verboten. Eckbälle werden stattdessen als flache Einwürfe ausgeführt.

Ab der U12 dürfen Kopfbälle behutsam eingeführt werden – zunächst mit einem leichten Gummiball. Das ist jedoch höchstens einmal pro Monat erlaubt und auf maximal fünf Kopfbälle pro Trainingseinheit begrenzt.

Über alle Altersklassen der Como-Akademie hinweg sollen die Trainer zudem „wiederholte und unnötige Kopfballbelastungen“ reduzieren. Außerdem wird darauf geachtet, keine übermäßig aufgepumpten Bälle zu verwenden.

Wie findest du diese Maßnahme? Gut und verständlich oder mit Blick auf die Profis, bei denen Kopfbälle einfach zugehören, ein bisschen too much? Schreib es gerne in die Kommentare!


📸 PIERO CRUCIATTI - AFP or licensors

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