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·18. Juni 2026
Als Rache an Real? Xabi Alonso will Madrid-Star zu Chelsea holen

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·18. Juni 2026

Der Wechsel von Marc Cucurella zu Real Madrid kam aus dem Nichts. 55 Millionen Euro überweisen die Königlichen an den FC Chelsea und hoffen, mit dem Europameister die Dauerbaustelle namens Linksverteidigung endlich geschlossen zu haben.
Zugleich schlug man Stadtrivale Atlético ein Schnippchen, denn die Rojiblancos waren ebenfalls am 27-Jährigen interessiert. Einer ist bei Chelsea allerdings überhaupt nicht glücklich über Cucurellas königlichen Wechsel: Xabi Alonso.
Dem Vernehmen nach soll Alonso sogar erst aus den Medien vom Cucurella-Abgang erfahren haben. Der neue Trainer der Blues plant deshalb einen "Rache"-Transfer und will Linksverteidiger Alvaro Carreras nach London locken. Das berichten die AS und der englische Journalist Simon Philipps.
Der 23-Jährige wechselte erst im vergangenen Sommer von Benfica Lissabon zu den Königlichen – als klarer Wunschspieler von Xabi Alonso, der damals seinen Job in Madrid antrat.
Noch haben die Blues allerdings keine offiziellen Schritte unternommen, um Carreras auch wirklich zu holen. Vielmehr befindet sich der Transfer aktuell noch in einem sehr frühen Stadium, von Sondierungsgesprächen ist die Rede.
Klar ist: WIll Chelsea Carreras wirklich verpflichten, wird es vermutlich mehr als die 55 Millionen Euro auf den Tisch legen müssen, die man von Real für Cucurella bekommen hat. Denn der 23-Jährige hat in Madrid noch einen Vertrag bis 2031 und Madrid dementsprechend keinen Verkaufsdruck. Auf der anderen Seite droht Carreras durch den Cucurella-Transfer ein Bankplatz. Der Preis könnte entsprechend sinken – ebenso wie der Wille der Blancos zu einem Verkauf.
Was den Blues zusätzlich in die Karten spielen könnte, ist die sich anbahnende Transferoffensive der Königlichen. Denzel Dumfries, Ibrahima Konaté, Marc Cucurella und Bernardo Silva sollen nur der Anfang sein, es steht ein heißer Sommer in Madrid bevor. Dafür brauchen die Königlichen jedoch auch Einnahmen, weshalb ein Carreras-Abschied schnell akut werden könnte, je nachdem, wie sich die Marktsituation entwickelt – Xabi Alonso würde das sicherlich freuen.
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